Protomelas kirkii

Datenblatt Protomelas kirkii

Deutscher Name: Protomelas kirkii
Wissenschaftlicher Name: Protomelas kirkii
Herkunft: Ostafrika, Malawisee
Größe: Männchen bis 17 cm, Weibchen 12 cm lang
Aquarium
Länge: ab 160 cm
Inhalt: ab 500 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 24°- 26° C
PH: 7,5 – 8,5
GH: 5° – 15° dH
KH: > 12 °dKH
Verhalten
Bereich: mit Vallisnerien bewachsene Flächen
Futter: Schnecke, kleine Krebse, Wirbellose
Verhalten: Männchen untereinander unverträglich
Anzahl: Geschlechterverhältnis von 1 Männchen zu 3 Weibchen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Protomelas kirkii
G.F.Turner, Protomelas kirkii -511, CC BY-SA 4.0

Vorkommen und Lebensraum

Protomelas kirkii kommt im Malawisee, in seinem Einzugsgebiet und Seeabfluss vor. Er dringt dabei bis in die Zuflüsse vor und schwimmt auch im Shire River bis zu den Kapachira-Fällen und dem Lake Malombe. Man findet ihn vor allem an flachen Stellen, die dicht mit Vallisnerien bewachsen sind.

Dieser Buntbarsch wird auch als Speisefisch gefangen; dazu werden an seichten Stellen im Uferbereich des Malawi Sees Reusen aufgestellt.

Aussehen und Unterscheidungsmerkmale

Charakteristisch für Protomelas kirkii ist vor allem der dunkle Längsstreifen, der sich vom Hinterrand des Kiemendeckels bis zur Schwanzflosse hinzieht.

Haltung im Aquarium

Im Aquarium wird diese Protomelas-Art nur selten gehalten. Das Männchen verhält sich auch außerhalb der Laichzeit aggressiv gegenüber seinen Rivalen. Deshalb hält man nur ein Männchen mit mehreren Weibchen im Aquarium. 

Das mindestens 500 Liter fassende Aquarium wird mit einigen Felsaufbauten, Sand als Bodensediment und einer Teilfläche, die mit Riesenvallisnerien bepflanzt ist, ausgestattet. Als Wasserwerte haben sich bewährt: Wassertemperaturen zwischen 24 und 26 °C, pH-Wert 7,5–8,5 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 15 °dGH.

Futter

Protomelas kirkii ernährt sich in der Natur vor allem von kleinen Wirbellosen, die er am Gewässergrund findet.

Zucht

Auch die Weibchen von Protomelas kirkii sind Maulbrüter. Im seichten Wasser von weniger als 2 m Tiefe legt das Männchen eine Laichgrube an, nachdem es zuvor alle dort wachsenden Wasserpflanzen sorgfältig entfernt hat.

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