Julidochromis ornatus

Datenblatt Julidochromis ornatus

Deutscher Name: Gelber Schlankcichlide
Wissenschaftlicher Name: Julidochromis ornatus
Herkunft: Ostafrika, Tanganjikasee
Größe: Weibchen bis zu 9 cm, Männchen etwas kleiner
Aquarium
Länge: ab 60 cm
Wasserwerte
Temperatur: 22°- 24° C
PH: 8 – 9
GH: 11° – 20° dGH
Verhalten
Bereich: Mitte und Bodenzone
Futter: kleinere Wirbellosen, Frost- und Trockenfutter, Futter-Tabs
Verhalten: paarweise halten
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Julidochromis ornatus
FakirNL, Julidochromis ornatus in Ouwehands Dierenpark, CC BY-SA 4.0

Vorkommen und Lebensraum

Der Gelbe Schlankcichlide hält sich im Tanganjikasee in den Felsenbiotopen und den Übergangszonen zum Sand in Wassertiefen zwischen 5 und 40 m auf.

Julidochromis ornatus kommt im Süden des Tanganjikasees bei Mpulngu vor, sowie bei Kampapa und in der Nähe von Uvira (beide Fundorte gehören zu Zaire).

Aussehen und Unterscheidungsmerkmale

Bei diesem Schlank-Cichlide ist das Männchen meist etwas kleiner als das Weibchen. Zur Laichzeit ist das Weibchen außerdem an der deutlich hervortretenden Genitalpapille zu erkennen.

Haltung

Auch diese Julidochromis-Art hält man am besten nur paarweise in einem kleinen Becken ab 50 cm Länge. Vor der Rückwand wird am besten ein Fels-/Stein-Kulisse mit verschiedenen Höhlen und Spalten aufgebaut. Zum Bepflanzen können einzelne Vallisnerien verwendet werden.

Bewährt haben sich folgende Wasserwerte: Wassertemperaturen zwischen 22 und 24 oC, Gesamthärte 11 bis 20 odGH und pH-Werte zwischen 8 und 9.

Futter

Julidochromis ornatus ernähren sich von kleineren Wirbellosen. Sie können zeitweise aber auch als Ersatz mit Frost- und Trockenfutter, sowie Futter-Tabs versorgt werden.

Zucht

zur Zucht wird die Wassertemperatur auf 24 bis 26 oC erhöht. Das Weibchen ist ein Höhlenbrüter. Die Eier werden meist am Dach der Bruthöhle angeklebt. Das Gelege besteht normalerweise aus 20 bis 50, maximal bis zu 100 Eiern. Sobald die Jungfische „flügge“ geworden sind, kümmern sich ihre Eltern nicht weiter um sie.

Die Jungfische Halten sich am liebsten oft auch längere Zeit noch in der Höhle auf, wobei sie mit ihrer Bauchseite Kontakt mit dem Höhlendach zu halten versuchen.

Von ihren Eltern bekommen die Jungfische   indirekt einen ausreichenden Schutz, wenn sie sich im Revier der Eltern aufhalten, welches auch weiterhin aggressiv gegen Eindringlinge verteidigt wird.

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