Die Zebraschmerle ist in Südindien beheimatet. Sie lebt dort in rasch fließenden sauerstoffreichen Klarwasserflüssen. Sie gehört zu den beliebtesten Schmerlenarten in der Aquaristik, ist aber aufgrund ihrer etwas speziellen Verhaltensweisen eher für fortgeschrittene Aquarianer zu empfehlen. Die Tiere kommunizieren mit typischen Knacklauten untereinander. Im Aquarium können Zebraschmerlen ein stolzes Alter von 15 Jahren erreichen.

Was zeichnet Zebraschmerlen aus?

Zebraschmerlen sind gesellige Fische. Am wohlsten fühlen sie sich in kleinen Gruppen von 6-10 Tieren.

Dann zeigen sie auch ihre natürlichen Verhaltensweisen. Einzeln gehalten werden sie oft aggressiv gegen andere Aquarienbewohner. Auch ihresgleichen sind sie manchmal aggressiv und zeigen Revierverhalten. Zebraschmerlen sind rund um die Uhr aktiv. Als Tag- und Nachttiere ruhen sie wann immer sie wollen. Bevorzugte Ruheplätze sind dabei Röhren mit Ausgängen auf beiden Seiten. Aber auch größere Pflanzenblätter (z. B. Anubias), werden gerne als Ruheplatz genutzt.

Das Aussehen von Zebraschmerlen

Zebraschmerlen gehören eher zu den kleineren Schmerlenarten. Sie werden ca. 4-6 cm groß. Der Name Zebraschmerle ist auf das auffällige Streifenmuster der Tiere zurückzuführen. Die Streifen gehen um den ganzen Körper herum, sind aber eher unregelmäßig, mal dicker mal dünner ausgeprägt.

Durch die markanten Augen mit schwarzer Pupille zieht sich ein schwarzer Streifen. Typisch für diese Fische ist, der unter beiden Augen liegende Unteraugendorn und die sechs paarig angeordneten Barteln. Beim Anfassen der Schmerle sollte man vorsichtig sein, da ein Stich mit einem der Dorne empfindlich weh tun kann.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind rein äußerlich kaum zu unterscheiden. Doch die Weibchen sind in der Regel etwas fülliger als die Männchen.

Wasserwerte für Zebraschmerlen

Die Zebraschmerle ist ein typischer Klarwasserfisch. Sie lassen sich im Wasser mit folgende Werten gut pflegen:

  • pH-Wert zwischen 5 und 7
  • Gesamthärte von 2-20° dGH
  • Temperatur von 22-27 °C

Futter und Ernährung für Zebraschmerlen

Die Zebraschmerle gehört zu den Omnivoren, das heißt, sie ist ein Allesfresser. Am liebsten fressen sie aber Schnecken. Bei einer ausgewogenen Mischung aus Lebend-, Pflanzen- und Forstfutter gedeiht die Zebraschmerle prächtig. Doch Vorsicht, sie ist ein Nimmersatt und frisst mehr, als ihr guttut. Sie ist also mit Bedacht zu füttern. Werden die Schmerlen zusammen mit anderen Bodenbewohnern wie Welse gehalten, muss an verschiedenen Stellen gefüttert werden, da andernfalls die Welse hungrig bleiben, weil sie nichts abbekommen.

Das ideale Aquarium für Zebraschmerlen

Ein Aquarium für Zebraschmerlen sollte mindestens 200 Liter fassen. Kleine Holz- oder Steinaufbauten mit vielen Höhlen als Versteckmöglichkeit und als Sichtschutz sind unabdingbar. Dichte Bepflanzung im Beckenhintergrund und an den Seiten ist vorteilhaft. Wichtig ist aber eine freie Schwimmzone im mittleren Beckenbereich, da die Zebraschmerle als schneller Schwimmer öfters mal größere Strecken hin und her schwimmt. Da Zebraschmerlen gerne Gründeln, ist als Untergrund feiner Quarzsandboden zu empfehlen, da sie ansonsten ihre empfindliche Barteln verletzen können.

Haltungsbedingungen

Zebraschmerlen schätzen sauerstoffreiches Wasser mit einer guten Strömung. Des Weiteren tragen auch eine abgedämmte nicht zu helle Beleuchtung und ein gut funktionierender Filter sehr zum Wohlbefinden dieser klarwasserliebenden Fische bei. Im Folgenden die wichtigsten Haltungsbedingungen in Kurzform:

  • Gesellschaftsbecken
  • Gruppenhaltung (mindestens 6 Tiere)
  • Viele Versteckmöglichkeiten (Röhren)
  • Weicher Bodengrund
  • Sauerstoffreiches Wasser
  • Lebend- und Frostfutter

Besonderheiten von Zebraschmerlen

Die Fische sind sehr temperamentvoll und poussieren oft miteinander. Ihre verspielte Natur ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei der Netzschmerle, die öfters mal den „toten Mann“ spielt. Doch auch die Zebraschmerle liegt manchmal wie tot auf der Seite. Charakteristisch ist auch die hierarchische Rangordnung innerhalb der Gruppen.

Die größte Schmerle ist ranghöchstes Tier und kann sich ihren Ruheplatz im Becken aussuchen, ohne von den anderen Tieren verdrängt zu werden. Beim Fressen wiederum gibt es keine Rangordnung. Da werden oft die Dornen ausgefahren, denn jeder will am meisten abbekommen.

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Letzte Aktualisierung am 25.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preise inkl. MwSt.