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Das Wasser

Wasser ist für uns Mitteleuropäer in erster Linie ein reiner Gebrauchsgegenstand, über den man sich im Alltag wenig Gedanken macht. Nur wenn die Kaffeemaschine entkalkt werden muss oder in der Werbung von durch Kalk ruinierten Waschmaschinen die Rede ist, erhalten wir eine Ahnung davon, dass Wasser mehr ist als ein Produkt, das überall und jederzeit in der gleichen und für jeden Zweck optimalen Qualität zur Verfügung steht.

Jedes natürliche Gewässer enthält Inhaltsstoffe, die ihm seine eigene, ganz charakteristische Zusammensetzung geben. Diese Inhaltsstoffe sind in erster Linie davon abhängig, über welche Böden das Wasser gelaufen ist bzw. durch welche Bodenschichten das Wasser nach dem Abregnen in das Grundwasser abgelaufen ist.

Mineralreiche Böden härten das Wasser auf, mineralarme Böden führen zu weichem Wasser. Humusreiche Böden säuern das durchlaufende Wasser an.

Um den Fischen im Aquarium Lebensbedingungen zu bieten, in denen sie sich wohlfühlen, ihre ganze Farbenpracht zeigen und sich evtl. sogar vermehren, ist es notwendig, die Bedingungen möglichst naturnah zu gestalten.

Die im Handel erhältlichen Zierfische kommen aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Entsprechend unterschiedlich sind die Lebensbedingungen an die die Fische in ihrer natürlichen Heimat optimal angepasst sind.

So stammen z. B. die südamerikanischen Salmler meist aus Gewässern, die durch mineralarme und humusreiche Böden geprägt sind und erfordern deshalb weiches Wasser.

Im Gegensatz dazu stammen viele der afrikanischen Zierfische aus mineralreichem und damit entsprechend härterem Wasser.

Wasserhärte

Die meisten Aquarien werden mit Leitungswasser gefüllt, das entweder direkt oder indirekt, auf dem Umweg über Fließgewässer, aus dem Grundwasser bezogen wird. Grundwasser ist letztendlich Regenwasser, das in tiefe Bodenschichten eingesickert ist. Auf dem Wege dorthin löst das CO'-2_'-haltige Wasser verschiedene Mineralien aus den unterschiedlichen Erd- und Gesteinsschichten heraus.

Je nachdem durch welche Schichten das Wasser läuft und wie lange dieser Vorgang dauert, erhält das Wasser eine unterschiedliche Härte.

Man unterscheidet dabei zwischen
Gesamthärte (GH) und
Karbonathärte (KH).

In der Aquaristik wird die Wasserhärte in Grad deutscher Härte gemessen (°d). Parallel existieren in Deutschland jedoch noch andere Einteilungen.

pH-Wert

Ein weiteres für die Aquaristik wichtiges Merkmal des Wassers ist sein Säuregrad, der als pH-Wert gemessen wird.

Es gibt Fischarten, die den sauren Bereich bevorzugen, andere Arten bevorzugen den basischen Bereich. Da eine pH-Änderung von nur einer Stufe die entsprechende Säurekonzentration um den Faktor 10 ändert, stellen pH-Änderungen bzw. Abweichungen von den gewohnten Werten eine große Belastung für alle Lebewesen im Wasser dar.

Im Wasser gelöste Gase

Das Aquarienwasser enthält in gelöster Form die Gase Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2), wobei sich beide Gase gegenseitig beeinflussen.

Sauerstoff wird von Fischen, Pflanzen und schadstoffabbauenden Bakterien verbraucht. Tagsüber wird Sauerstoff von Pflanzen produziert.

Kohlendioxid fällt bei der Atmung der Fische an und wird am Tage von den Pflanzen für den Stoffwechsel verbraucht.

Sowohl ein zu niedriger Sauerstoffgehalt des Wassers als auch ein zu hoher Kohlendioxidgehalt sind für die Fische schädlich.

Zusammenhang zwischen KH, pH-Wert und CO2

Die Höhe des pH-Wertes hängt sowohl von der Karbonathärte als auch vom CO2-Gehalt ab. Karbonat alleine betrachtet erhöht den pH-Wert, CO2 alleine betrachtet senkt den ph-Wert. Da beide Komponenten stets gemeinsam auf den pH-Wert wirken, müssen die einzelnen Werte immer im Zusammenhang? gesehen werden.

Stickstoffkreislauf

Durch den Stoffwechsel von Fischen, Pflanzen und anderen Aquarienbewohnern fallen schädliche, teilweise giftige Schadstoffe wie Nitrit und Nitrat an.

In funktionierenden Biotopen werden diese Schadstoffe in einem komplexen Prozess, dem sogenannten Stickstoffkreislauf zersetzt. In den meisten Aquarien kann nur ein Teil der Schadstoffe zersetzt werden, der Rest muss mit häufigen und regelmäßigen Wasserwechseln entfernt werden.

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