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Anubias alle Infos

Zwergspeerblatt
Zwergspeerblatt
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Foto: Norbert Heidbüchel

Anubias befestigen

hallo forum,

ich hab eine riesige wurzel die ich mit anubias bepflanzen will. aufgrund der form der wurzel kann ich die pflanzen nicht überall festbinden.
wie kann ich sie sonst noch montieren?

danke für eure tips
christian


Wie wärs mir einem Haarnetz? Kinderleicht und schnell gemacht, dazu noch total unauffällig.

C H R I S


Nutze eine oder mehrere Stecknadeln, wenn Du sie in die Wurzel gedrückt bekommst.

Gruss
Roger


Festtackern :-)

Gruß
Thomas


nimm doch vielleicht Nähgarn?

mfg Wolfgang


Hallo,

am besten ist Nylonschnur (Angelschnur) geeignet, die sieht man unter Wasser nicht/kaum.

Gruß
Mike


Hallo Christian,

ich habe einige Anubias auf Lavasteine befestigt mit Nylonschnur. Der Vorteil man sieht es nicht. Das selbe kannst du auch auf deinem Holz machen.

Grüsse
Javi


Rhizonom des Anubias vergammelt

Hallo zusammmen,

ich habe heute festgestellt, daß von mein Anubias das Rhizonom vergammelt ist. Es roch stark nach Schwefelwasserstoff! Das Rhizonom war leicht mit lockeren Kies überdeckt. Ich habe ein 200l Becken. Wasserwerte:KH 12° , GH 18° (knall hart), pH 7,2, NO3 und NO2 nicht nachweisbar. Weiterhin filtere ich über Torf, da unser Wasser im Landkreis knallhart ist. Düngen mit CO2 (Anlage von Dennerle mit Nachtabschaltung) und Bodenfluter von Dennerle 8 Watt. Wer kann mir sagen, woran mein Anubias kaputt geht?! Die anderen Pflanzen gedeien gut. Stimmt es das der Anubias auf Gegenstände festgebunden werden soll, da das Rhizonom nicht bedeckt werden darf?

Ich danke für Mails oder Antworten dies betreffen!!!

Gruß Frank


Hallo Frank,

du musst die Anubias nicht unbedingt auf Gegenständen festbinden, du kannst sie auch auf dem Boden wachsen lassen, wobei sie sich mit den Wurzeln im Kies "festkrallt". Dabei musst du natürlich darauf achten, daß das Rhizom nicht von Kies bedeckt wird. Sonst wächst sie nicht mehr und fängt wie bei dir an zu faulen.

Thorsten


Anubias fault

Hai Leute!

Bin gaaaaanz neu hier und werd euch mal gleich mit ner Frage "testen/nerven/erfreuen" (oder so etwas in der Richtung halt...;-))):

Ich hab ein Anubias-Problem. (Oder meine Anubias haben ein "Heidi" -Problem...wie mans nimmt.)

Mal ne kurze AQ-Beschreibung:

80x60x50 (hoch) - Wasserstand jedoch nur bei 27 cm Die Rückwand, die nicht unter Wasser ist, dient quasi als "Rieselfilter" (Schaumstoff, der über eine Punmpe mit dem AQ-Wasser versorgt wird; ich hoffe ihr kennt euch aus...- ich kanns nicht besser beschreiben... (Marke: "Eigenbau")) In diesem AQ pflege ich 11 Aphyosemion striatum. Pflanzen:Anubias barteri, A. nana und A. lanzeofolia (oder so irgendwie) - alle submers, aber mit emersen Blütenständen. Dieses AQ läuft seit nem halben Jahr tadellos. Nun mein Problem: Seit ca. einem Monat beginnen meine Anubias einfach zu verfaulen. Es kommt vor, daß ein völlig intaktes Blatt einfach am Stengel abfault und dann an der Wasseroberfläche treibt. Liegt das Ganze wirklich nur an submerser Haltung??? Das kann ich mir nicht ganz vorstellen, weil ich in anderen AQ nie dieses Problem mit Anubias hatte... was kanns denn sein???

Meine Vermutung: Ich befürchte, daß ich in diesem AQ ne ziemlich hohe Keimzahl habe... da sich sogar auf dem Rieselfilter zeitweise Schimmel bildet. Ein toter Fisch war bei mir einmal nach einem halben Tag vollkommen mit Schimmel zugewuchert - sowas kenne ich eigentlich nicht. Auch auf meinem Holz spriest etwas "schimmelmäßiges". Nachdem aber viele gemeint haben dieser "Holzschimmel" sei nicht tragisch, habe ich nichts dagegen unternommen - die Fische störts nicht.

Was meint ihr?

Ciaoi, Heidi *aufHilfehoffend*

PS: Wißt ihr, was ich gegen die Keimbelastung machen kann. (Aber nix Ozonklärer verwenden will.)


Hallo Heidi,

Dein Problem ist mir geläufig und tritt nicht nur bei Anubias auf, sondern auch bei Echinodoren und anderen großblättrigen Stengelpflanzen. Die Ursache liegt - abgesehen davon, daß eine mechanische Schädigung auftreten kann - immer in der Wasserzusammensetzung und im Bodengrund. Die Keimzahl ist für das Pflanzenwachstum weniger entscheidend, wohl aber der Gehalt an Schadstoffen, wie z.B. Phosphate. Bevor Du nun aber unter die Wasserpantscher gehst und Dir irgendwelche wohlklingenden Chemikalien zum "Reinigen" der Brühe zusätzlich hineinkippst, gehst Du am besten her und wechselst eine Woche lang täglich rund 50% des Wasserinhalts. Danach mußte bereits in Ansätzen ein sichtbarer Erfolg vorhanden sein, der sich in frischen Blattspitzen von schnellwachsenden Pflanzen äußert. Bei den Anubias dauert der Prozess wegen des langsamen Wachstums allerdings länger. Gib während dieser Zeit keinerlei Dünger ins Wasser. Reinige auch nicht den Filter. Wenn diese Therapie zum Erfolg führt, weißt Du bereits die Lösung --> Wasserwechsel. Wenn nicht bereits nach einer Woche ein sichtbarer Erfolg da sein sollte, mag es sein, daß der Bodengrund mittlerweile dermaßen verseucht ist, daß der Prozess länger andauert, bis auch dort die massenhafte Schadstoffproduktion aufhört. Ich kann Dir aber garantieren, daß diese Prozedur hilft, das AQ wieder in einen ordentlichen Zustand zurückzuversetzen. Danach solltest Du z.B. Efeutute mit den Wurzeln ins Wasser hängen und außen am Becken wachsen lassen, um die Schadstoffe wenigstens zum Teil herauszuziehen.

Norbert


HI Heidi,

ergaenzend noch: steigen Blasen auf, die auch noch stinken (evtl vorsichtig stochern im Bodengrund)? Waere das der Fall, haetteste den schwarzen Peter - dann waer der Bodengrund verseucht.

Und natuerlich sind immer die Wasserwerte interessant, in diesem Fall pH, KH, Nitrat, Phosphat, Eisen, hab ich noch was vergessen?

ciao, Monika


Faulender Bodengrund

Hallo!

Gerade beim Gärtnern und Umsetzen einer Anubis, musste ich feststellen, das der Bodengrund an einigen Stellen fault! *scheiße*

Und jetzt?

Hab mal an einigen Stellen "Bodenproben" genommen und glaube, dass es nicht überall fault. Vor einer Woche habe ich drei echinodrus bleheri um Becken verschoben Nicht herausgerissen, sondern nur etwas nach hinten geschoben. An der ehem. Pflanzstelle faults ein bisschen, die Wurzel der Anubis war schwarz und stank *igitt* Aber an einer weiter eintfernten Stelle hats noch mehr gefault an und unter der Anubis. Fakt ist, die Anubis war sehr tief eingbuddelt,eigentlich zu tief, sollte doch eigentlich nicht, oder? Kanns daran liegen, und es fault nicht weiter, oder muss ich jetzt alles rausholen?

Olaf


Hi Olaf,

Anubia ist soooo langsam wachsend und eine Aufsitzerpflanze.

Die Wurzeln wollen allenfalls in lockerem Grund stehen, besser noch ganz frei auf Stein o.ä.; ich hatte mit meinen a. im Barschbecken auch mal Probleme. In groben Kies gesetzt und alles in Ordnung.

Alex


Hallo Olaf,

ich habe bis jetzt nur Probleme mit Anubias gehabt, wenn ich sie eingebuddelt habe. Dann sind sie mir regelmäßig weggefault. Nun habe ich nur noch zwei kleine. Die eine sitzt auf einer Holzwurzel und die andere auf einen Stein und sie wachsen wie verrückt.

Ich habe gerade noch mal in der Literatur nachgelesen und dort steht, man sollte die Anubias-Arten nicht eingraben und die Wurzeln am besten nicht stutzen. Am besten legt sie auf den Kies oder befestigt sie auf einen Stein oder einer Holzwurzel.

Die Fäulnis im Bodengrund kommt wahrscheinlich durch absterbende Pflanzenteile. Entweder du saugst den Kies mit einen Schlauch ab oder bewarst Ruhe. Ich würde abwarten, wenn nicht die Wasserwerte schlecht sind.

Was für ein Kies hast du im Becken? Bodenheizung? Fischbesatz / Fütterung ?

Thomast


> Gerade beim Gärtnern und Umsetzen einer Anubis, musste ich feststellen, das
> der Bodengrund an einigen Stellen fault! *scheiße*

ich sage nur: TURMDECKELSCHNECKEN!

Gerald


Blüte Zwergspeerblatt
Blüte Zwergspeerblatt
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Foto: Alexander Linke

Juhui meine Anubia blüht... trotzdem: Pinselalgen

Hai NGler,

Ich schreibe mit einem lachenden und einem vielleicht bald zu weinen beginnenden Auge.

Nun bin ich schon längere Zeit dabei, das Wasser mit UOA zu enthärten. Mittlerweile habe ich gH 7, kH 5 und pH 6.8. Nebst diesen Zahlen und prächtig wachsenden Pflanzen habe ich nun ein weiteres Erfolgserlebnis zu berichten: Eine meiner kleinen Anubias hat eine Blüte gebildet!!! So was habe ich noch nie gesehen. Umso erstaunter war ich, als sich ein junges Blatt etwa doppelt so hoch als normal wuchs und das Blatt selber nur sehr klein und weiss blieb. Als dann das vermeintliche Blatt noch einen Blütenstengel bildete habe ich beinahe Purzelbäume gemacht. Nützt diese Blüte überhaupt etwas wo sie die einzige ist? Die müsste doch befruchtet werden, was schlecht möglich ist?

Yours, Christian


Hallo Christian,

habe auch blühende Anubias im AQ. Sieht sehr schön aus. Aber nicht alles was blüht mußbefruchtet werden ;-) Die Anubias wächst ja aus einem Rhizom, welches du dann durch teilen vermehren kannst. Die Blüte wird dann allmählich wieder grün. Wenn sie ganz unansehlich war, habe ich sie immer rausgeschnitten.

Liebe Grüße Andrea


Anubias var. nana !

Hallo alle,

habe eine Anubias var. Nana in meinem AQ. Diese ist gerade dabei sehr nahe an meine Frontscheibe zu wachsen. Kann ich die Pflanze irgenwie kürzen oder abschneiden, ohne das sie gleich eingeht !

Thanks Olli


Du kannst sie praktisch in zahlreiche Segmente teilen (theoretisch je Kriechstamm-Nodium eines) und sie werden alle weiterwachsen. Also schneid den unpassenden Teil ab und setz ihn woanders wieder ein, das geht wunderbar.

Gruß, daPeda


Hai Oliver...

Aber bitte nicht wenn du GARNELEN IM Becken hast !!!

M.V.


Nee nee, hab keine Garnelen im AQ, aber mich würde schon Interesienen warum ?

Olli


Anubias spec.
Anubias spec.
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Foto: Philippe Coulon

Hai Oliver...

Das Warum kann dir wahrscheinlich noch keiner beantworten. Oder Kai, gibt es schon ein Ergebniss von dem ich nichts weiss ?

Es gab schon einige Faelle von verletzten, gestutzten oder neuen Anubias aus den Zoogeschaeft, bei denen innerhalb von Stunden (1 - 3) der gesammte Garnelenbestand in den Krebshimmel ging. Erst starkes Herumschwimmen (-rasen) im Becken, dann innerhalb kurzer Zeit der Tod. Wahrscheinlich Vergiftung durch Abgabe eines Stoffes der Pflanze den die Garnelen nicht vertragen.

M.V.


Hallo NG,

>Wahrscheinlich Vergiftung durch Abgabe eines Stoffes der Pflanze

Volle Zustimmung ! Ich hatte genau das mal, als ich meine Cryptocorynen zu stark "gelichtet" habe. Seitdem "stutze"ich die vorsichtshalber nur noch in sehr geringer Menge vor dem Wasserwechsel.

Gruß, Ulrico


Hey Manfred

Anscheinend gilt das aber nicht bei allen Anubias u/o allen Garnelenarten gleichermaßen. Ich hab in einem Becken eine Anubias (keine Ahnung welche Art) und Amanos. Beim Einsetzen der Pflanze hab ich die Wurzeln gekürzt (Ich wußte damals noch nichts von der Möglichkeit der "Vergiftung"). Später hab ich mal aus Versehen mehrere Blätter verletzt. Beide Male gab es keine Proleme mit den Garnelen. Aber - trotzdem werden ich die Pflanze nicht im Becken kürzen etc. Denn so wild bin ich nicht drauf, ob ich nur (2x) Glück hatte oder ob Amanos unempfindlich bzw. meine Anubias ungefährlich ist.

Gruß Jens


Hai Jens...

Fuer genaueres frag bitte in der Wirbellosen-Liste nach. Vielleicht antworten Kai (momentan Umzug) oder Juergen auch hier. Ansonsten glaube ich, liegt ein Bericht dazu auf http://www.wirbellose.de.

M.V.


Blüte Zwergspeerblatt
Blüte Zwergspeerblatt
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Foto: Norbert Heidbüchel

Pflanzen überschüttet

Meine Malawi's buddeln immer wieder den Kies (körn.0,5-1,0mm) über die Pflanzen. Das Malawi's buddeln ist mir ja bekannt, aber schadet das nicht den Pflanzen (versch. Anubias)? Manche Anubias sind fast komplett mit Kies überschüttet, so das nur noch ein Teil von denen zu sehen ist. Kommen die Pflanzen da von selbst durch oder muß ich sie wieder frei buddeln (was wenig Erfolgreich ist, da sie ja eh wieder "verbuddelt" werden). Wer kann mir hier einen Tip geben.

Dirk


Hallo Dirk,

> Meine Malawi's buddeln immer wieder den Kies (körn.0,5-1,0mm) über die

ist ja fast schon Sand ;-)

> Pflanzen. Das Malawi's buddeln ist mir ja bekannt, aber schadet das
> nicht den Pflanzen (versch. Anubias)?

wenn der Stamm (das dicke grüne) der Anubia's unter dem Kies ist, verfault der mit der Zeit. Blätter natürlich auch.

> Kommen die Pflanzen da von selbst durch oder muß ich sie wieder frei
> buddeln (was wenig Erfolgreich ist, da sie ja eh wieder "verbuddelt"
> werden).

Nein. Bis die da raus sind sind sie schon hinüber.

>Wer kann mir hier einen Tip geben.

Versuch doch mal die Anubia's auf nen Lochstein oder änliches zu setzen. Einfach mit Angelschnurr leicht anbinden. Die wachsen mit der Zeit fest.

Gruß Axel

PS. Ich hab auch Malawi's, aber meine buddeln fast gar nicht. liegt es daran das ich genügend Höhlen hab ?!?


Hallo Dirk,

versuch die Anubias irgendwo festzubinden. Auf Holz, Steinen, auch auf Gegenständen, die Du ins Wasser hängst, so kannst Du z. B. Rück- und Seitenwände begrünen. (z.B. mit Angelschnur festmachen, ist transparent) Anubias vertagen es aber nicht, wenn ihr Rhizom eingeschüttet ist. Sie faulen dann ab.

Gruß Silke


Den Tip hätte ich auch gegeben.

Reinhardt


Anubias gracilis

Hallo!

Ich habe mir vor ca 2 Wochen eine Anubias gracilis gegönnt (bisher die teuerste Pflanze, die ich fürs Aquarium gekauft habe), da ich sie in dem Verkäuferbecken recht dekorativ fand (bin auch vorher 3 mal dort gewesen, bevor ich endlich zugegriffen habe). Habe aber nun gelesen, dass bei dieser Pflanze nur 2 - 4 Blätter im Jahr (!) wachsen sollen. Bin jetzt etwas enttäuscht und damit die Enttäuschung nicht so gross ist, hoffe ich,dass hier von euch Gegenteiliges behauptet, dass die Pflanze bei guter Pflege und gutem Dünger doch noch mehr als 2 Blätter im Jahr zustande bekommt ;-)

Gruss, Tanja


Hallo Tanja,

Anubias gracilis kenne ich nicht, nur die verschiedenen Varianten von A. nana. Sie stehen bei mir alle recht dunkel und gedeihen dort gut. Und tatsächlich bekommen sie je nach Größe bis zu 10 Blätter im Jahr. Je mehr Blätter die Pflanze hat, desto schneller wächst sie. Die Pflanzen im Aq.geschäft sind aber normalerweise emers gezogen und brauchen gut 6 Monate, bis sie sich an das Leben unter Wasser gewöhnt haben.

Reinhardt


Hallo Reinhardt !

Nanas habe ich auch ein paar im Becken und mit denen habe ich auch keine Probleme. Wachsen bis jetzt auch prima. Mit der gracilies habe ich ja bis jetzt ebenfalls keine Probleme, nur hat mich dieses Minimalwachstum doch ein wenig erstaunt.

Gruss, Tanja


Hallo Tanja,

Wenn du schon A.nana hast, zählst du schon zu den fortgeschrittenen Aquarianern und darfst dir dann ruhig auch mal eine A.gracilis für 18 DM leisten. Das Risiko, daß dir die teuere Pflanze kaputt geht, ist doch überschaubar.

NB: Vor meinem Umzug vor 10 Jahren war mein Aquarium rappelvoll mit A.nana. Das sah super aus und ich konnte regelmäßig davon abgeben. Leider ist am neuen Wohnort der Bestand in kurzer Zeit vollkommen zusammengebrochen und seitdem werden Anubias bei mir nichts mehr :-( Da hilft kein Dünger und auch sonst nix. Ich habe nie herausgefunden, woran es lag. *Doppelseufz*

Reinhardt


Hai ((-;

die Anubias gracilis braucht eine gute Lateritkugeldüngung an den Wurzeln,etwas CO² (10-15mg/l)und gutes Licht. Ich selbst hatte sie jahrelang unter HQI(Daylight)und hatte etwa alle 2-3Monate ein neues Blatt.Ähnlich langsam wachsen auch die A.lanceolata und A.congensis und deren Hybriden.Deshalb sind diese Pflanzen immer etwas kostspieliger(time is money)und einen höheren kH vertragen sie auch viel besser.

D.Jagodschinski


Hallo Tanja,

Als ich damals meine A. gracilis noch submers kultivierte, bekam diese recht zügig für die größeren Anubias-Arten neue Blätter. Ich glaub es waren etwa 5 in einen halben Jahr. Danach habe ich die dann an die Luft gesetzt, wo IMO Anubias viel größer und schöner werden.

Gruß Marco



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Speerblatt

Foto: Tanja Pirenz

Anubias gracilis

Hallo NG,

Ich besitze die Wasserpflanze: Anubias gracilis.

Sie wächst bei mir ziemlich gut und ist auch schon ziemlich groß. Doch wie vermehrt Sie sich?

Gruß Thorsten


Hai Thorsten...

Den Querstamm zerschneiden.

M.V.


Anubai Filterfrage

Hallo,

nachdem meine Filterfrage gelöst ist, habe ich ein weiteres Problem. Kann man bei Anubia-Pflanzen Blätter (überflüssig oder gelb) entfernen oder nicht? Habe mal irgendwo gelesen, das man es bleiben lassen sollte,weil diese Pflanzen einen für Fische giftigen Saft absondern.

Wer kennt sich aus?

Gruß Günter


Hallo Günter,

also ich knipse bei meinen Anubias immer gelbe oder zu stark von Algen befallene Blätter ab und hab da noch nie irgendwelche Probleme gehabt.

-quote-
Habe mal irgendwo gelesen, das man es bleiben lassen sollte, weil diese Pflanzen einen für Fische giftigen Saft absondern.
-/quote-

Hör ich das erste mal von :).

Viele Grüße... Achim


Hai Achim...

Kann bei Garnelen zu toedlichen Problemen fuehren. Fische weniger.

M.V.


Hallo Manfred,

Heißt das also Finger weg, und die Anubia besser in Ruhe lassen? Vielleicht sollte ich sie besser ganz entfernen, da sie zu groß wird und eigentlich mal kräftig gestutzt werden müßte.

Gruß Günter


Hai Günter...

Ich knipse meine Anubia-Blaetter im Becken ab. Keine Probleme, allerdings auch keine Garnelen. Bei Garnelen wurde in der Mailingliste der Wirbellosen von Problemen, sprich Herumschiessen nach ca. 1/2 Stunde und Tod nach 1 Stunde berichtet. Ueberigens auch bei anderen Pflanzen die frisch vom Zoohaendler kamen. Also bei Garnelen neue Pflanzen von der Steinwolle befreien und dann auch erstmal in Quarantaene.

> Vielleicht sollte ich sie besser ganz entfernen, da sie zu groß wird
> und eigentlich mal kräftig gestutzt werden müßte.

Wenn du "nur" Fisch drin hast, haette ich keine Bedenken sie im Aquarium abzuschneiden. Mit einer Rasierklinke die querliegende Hauptachse zwischen den Blaettern kraeftig anschneiden. Dann entwickeln sich eigenstaendige Anubia-Teilpflanzen. Was zuviel ist, kannst du dann hier anbieten oder an den Haendler im Tausch gegen Naturalien.

M.V.


Hallo

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit die Pflanze herauszunehmen, zurückzuschneiden und z.b. einen Tag in einem Eimer Wasser stehen zu lassen. Das ist eine Frage, ich habe das gleiche Problem wie Günther,dass im Aquarium noch (Amano)Garnelen herumschweben.

MFG Bernhard


Habe meine letzte Woche geteilt und viele Blätter entfernt, meinen Amanos geht es wunderprächtig! Ich glaube nicht, dass das so gefährlich ist!

Gruß Karsten


Hallo Bernhard,

mit dem Teilen außerhalb des Beckens habe ich ein Problem, die Anubia ist als Aufsitzer auf einer Höhle im Becken. Sie dient einem Antennenwels und den Amanos als Unterschlupf. Ich möchte die Tiere nicht unnötig verwirren.

Gruß Günter



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Speerblatt mit Blüte

Foto: Tanja Pirenz

Anubias spec. Barteri

Hi Leute,

meine o.g. Pflanze bildet seit einiger Zeit, soetwas wie eine geschlossene Blüte immer wieder aus. Dieser sterben schnell wieder ab. Kann es sein, das diese "Blüten" über Wasser durchaus aufgehen könnten?

Vielen Dank für euren Durchblick. :-)
Tschö, Mischka


Hallo Mischka!

Meine Anubias nana blühen unter Wasser weiß. Die Blüte sieht so aus wie eine Spatyphyllum-Blüte und wird nach dem Verblühen gerne von den Turmdeckelschnecken gefressen.

Servus, Sabine


Ich weiss zwar nicht was "Spatyphyllum" für eine Blüte ist, konnte auch keine Bilder finden im net, aber weiss geriffelt sind sie. Sie sind ca. 2-3cm lang, mit einem Kelch drumherum.

Tschau, Mischka


Hallo Michael!

Das ist ein Spatyphyllum: http://www.floresaraucaria.com/pl1.php

Die Blüten von den Anubias sind zuerst ganz grün, dann werden sie weiß und nach ein paar Tagen, wenn sie verwelken, wieder grün.

Servus, Sabine


danke, sabine


Hallo Michael,

die Blüten bei meinen A. var. nana sind sowohl über Wasser als auch unter Wasser zu finden, natürlich jeweils offen. Die A. barteri hatte ich noch nicht, nehme aber an, daß sie sich als Aronstabgewächs genau so verhält wie die nana.

Freundliche Grüße Klaus


Anubias-Faeule ??

Hai ...

Brauche mal die Pflanzenexperten. Habe 1 Stock tiefer ein Becken stehen. Dicht bewachsen mit Anubias und ein paar anderen Pflanzen. Ich sehe das Becken nur alle paar Tage. Ich kenne ja die Cryptocorynenfaeule die ich frueher schon ab und zu mal hatte. Aber mit Anubias ist mir das noch nicht passiert. Innerhalb der letzten paar Tage ist mir etwa der halbe Bestand richtiggehend weggefault. Die Blaetter schwammen oben, die Querwurzeln und die Wurzeln bis zum Bodengrund waren total weich. Beim Herausnehmen stanken sie wie eine Kloake. Die Wurzel(n) (-spitzen) im Bodengrund waren noch hart und fest. Es sind nicht alle Anubias betroffen. Die am Lavasteinaufbau waren fast nicht betroffen. Die am Boden nur in der Mitte des Beckens, links und rechts sind sie OK. Das Becken steht so jetzt etwa 6 - 7 Jahre. Sandboden Koernung etwas unter 1 mm. Achja, eine LSR (incl. Starter jetzt ausgetauscht) war kaputt. Aber das war schon einige Male und hatte keinerlei Auswirkungen.

Hat das schon mal jemand gehabt und an was koennte es liegen. Sicher nicht an den Wasserwerten :-)).

M.V.


Hallo Manfred,

> Ich kenne ja die Cryptocorynenfaeule die ich frueher schon
> ab und zu mal hatte. Aber mit Anubias ist mir das noch nicht
> passiert.

Um welche Arten handelt es sich da genau?

> Das Becken steht so jetzt etwa 6 - 7 Jahre. Sandboden
> Koernung etwas unter 1 mm. Achja, eine LSR (incl. Starter
> jetzt ausgetauscht) war kaputt. Aber das war schon einige
> Male und hatte keinerlei Auswirkungen.

... was aber möglicherweise auch mit ein Auslöser hat sein können... kommt aber IMHO auch etwas auf die Arten an

> Hat das schon mal jemand gehabt und an was koennte es
> liegen. Sicher nicht an den Wasserwerten :-)).

Hm... könnte im Zusammenspiel mit dem Licht... *weißtschon* *g*

Aber ich hab sowas ähnliches bei mir auch mal beobachten können an A. barteri var. nana: Die betroffene Pflanze war damals auf 'ner Wurzel festgebunden und auf einmal angefangen, sich aufzulösen. Von den Wurzeln blieben nur noch jeweils ein dünner, aber fester Faden übrig, der Rest wurde einfach braun und war dann halt schnell weg. Allerdings war nur diese eine Pflanze betroffen, ander A. barteri var. nana im selben Becken blieben verschont.

Nachdem dein Posting schon etwas her ist, wie ist denn der aktuelle Stand?

Viele Grüße, Flo


Hai Florian...

> > Anubias und ein paar anderen Pflanzen. Ich sehe das Becken
> Um welche Arten handelt es sich da genau?

Weiss ich nicht. Ehrlich gesagt, interessieret mich das auch nicht :-). Hauptsache sie wachsen und sind pflegeleicht. Habe auf den Suedtreffen schon einige abgegeben. Vielleicht hat von den Empfaengern jemand mal genauer ausgekunschaftet welche Art es ist.

> > Koernung etwas unter 1 mm. Achja, eine LSR (incl. Starter
> > jetzt ausgetauscht) war kaputt. Aber das war schon einige
> > Male und hatte keinerlei Auswirkungen.
> ... was aber möglicherweise auch mit ein Auslöser hat sein können... kommt
> aber IMHO auch etwas auf die Arten an

Als Moeglichkeit habe ich es auch schon in Betracht gezogen. Nur daran glauben kann ich nicht :-).

> > Hat das schon mal jemand gehabt und an was koennte es
> > liegen. Sicher nicht an den Wasserwerten :-)).
> Hm... könnte im Zusammenspiel mit dem Licht... *weißtschon* *g*

Warum aber passiert(e) es in ekinem der anderen Becken. Und ich habe die moeglichsten und unmoeglichsten Farben drauf. Bei Defekt auchte ich auch nicht besonders genau dass ich die gleiche Roehre wieder bekomme. Es wird genommen was grade da ist. Damit hatte ich noch nie Probleme.

> Aber ich hab sowas ähnliches bei mir auch mal beobachten können an A.
> barteri var. nana: Die betroffene Pflanze war damals auf 'ner Wurzel
> festgebunden und auf einmal angefangen, sich aufzulösen. Von den Wurzeln
> blieben nur noch jeweils ein dünner, aber fester Faden übrig, der Rest
> wurde einfach braun und war dann halt schnell weg. Allerdings war nur diese
> eine Pflanze betroffen, ander A. barteri var. nana im selben Becken blieben
> verschont.

Da mal genauer. Die Blaetter faulten bei mir am Ansatz des Stieles weg und schwammen oben. Aber sie waren noch fesz und normal gruen. Die dicke Querwurzel (bei manchen der Pflanzen bis zu 50 cm lang) war "hellbraun" und hatte ihre originale Form. Erst beim anlangen zerfiel sie in ihre Bestandteile und das Wasser truebte sich stark. Beim Herausnehmen stanken diese Reste ziemlich stark.

> Nachdem dein Posting schon etwas her ist, wie ist denn der aktuelle Stand?

Keine Ahnung. Kam heute wieder ziemlich spaet vom Geschaeft (2 im Urlaub, 1 in Wuerzburg), ich bin die Restmannschaft. Aber in 2 Tagen habe ich 4 Wochen Urlaub :-)).

M.V.


Hallo Manfred,

ich hatte schon einmal den gleichen Effekt. Innerhalb einiger Wochen lösten sich recht große Rizome der Anubias barteri barteri auf. Bei der Anubias barteri nana kenne ich nichts ähnliches. Ich habe das damals auf das Alter der Pflanzen geschoben. Wenn ich richtig beobachtet hatte, starben nur Pflanzen welche niemals geteilt oder versetzt wurden - ausschließlich recht große Exemplare. Das Becken stand damals ca. 5 Jahre. Wasserwerte oder Veränderung derselben kann ich leider nicht mehr beurteilen.

Gruß Stefan


Hai Stefan...

> Ich habe das damals auf das Alter der Pflanzen geschoben.

Das waere schon mal ein Ansatz. Hatte auch schon an sowas wie die "Bambusbluete" gedacht ?

> richtig beobachtet hatte, starben nur Pflanzen welche niemals geteilt
> oder versetzt wurden - ausschließlich recht große Exemplare.

Naja. Teile davon habe ich immer wieder abgeschnitten. Aber versetzt wurden sie nie. Die Groesse war etwa 30 - 40 cm Breite und ca. 40 cm Hoehe. Wuerde also auch uebereinstimmen.

> Das Becken stand damals ca. 5 Jahre. Wasserwerte oder Veränderung

Auch das wuerde annaehernd passen.

> derselben kann ich leider nicht mehr beurteilen.

Hat diesen Ansatzpunkt Groesse, Alter, evtl. noch andere Punkte schon jemand beobachtet ?

M.V.


Hallo,

> Hat diesen Ansatzpunkt Groesse, Alter, evtl. noch andere
> Punkte schon jemand beobachtet ?

Bei Anubias bisher noch nicht. Nur bei Zwergseerosen, Echinodorus und einer anderen Art, von der ich aber nicht mehr den Namen weiß. War sowas rhizomiges mit kantigen, grasähnlichen Blättern.

Grüße, Peter


Servus zusammen,

ich mach jetzt einfach mal in diesem Teilfaden weiter...

Die Anubias, bei denen ich dieses Verfaulen beobachtet hab, waren "neu" gekauft und ca. 2 Monate in meinem AQ.

> Nur bei Zwergseerosen, Echinodorus und einer anderen Art,
> von der ich aber nicht mehr den Namen weiß.
> War sowas rhizomiges mit kantigen, grasähnlichen Blättern.

meinst du vielleicht den Schlangenbart ("Ophiopogon ..."). Der ist bei mir immer ziemlich schnell in die ewigen Pflanzengründe verschwunden.

An Manfred nochmal: kannst du deine Anubias irnkwie näher beschreiben? Größe? Farbe (hell/dunkel)?Viel/wenig Rhizom pro Blatt? Oder hast du (vergleichbare) Fotos?

Grüßle, Flo


Hi,

> War sowas rhizomiges mit kantigen, grasähnlichen Blättern.

Zwergkalmus/Graskalmus, Acorus gramineus?

ciao Andreas


Hallo,

> Zwergkalmus/Graskalmus, Acorus gramineus?

Nein. Habs jetzt gefunden: Brachsenkraut, Isoetes velata. Ein Freund hatte mir ein Pflänzchen von Sardinien mitgebracht. Anfangs wuchs es sehr gut, dann ging es innerhalb weniger Tage ein. Ich hab damals geargwöhnt,daß es sich um eine einjährige Pflanze handelt.

Grüße, Peter



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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2019-01-23


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