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Barclaya longifolia
Barclaya longifolia
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Foto: Ralf Fischer

Blüten über Blüten

Hallo zusammen.

Schön langsam weiss ich nicht mehr, was ich eigentlich anstelle, plötzlich beginnen von der E. Tenellus bis zur E. "Rubin" und Barclaya Longifolia, sowie A. madagascariensis die Pflanzen zu blühen.

Meine Frage: Wie sind die Barclaya und die Gitterpflanze zu behandeln, dass ich evtl. Pflanzen aus deren Samen aufziehen kann ??

Grüsse, Bernd


Hi Bernd!

Anwort weiß ich leider keine, aber wie machst Du das mit dem Zum-Blühen-bringen???

Kerstin (echt neidisch!!!)


Hi Kerstin

Keine Ahnung, "passiert" mir einfach, auch ohne Co² :-)

Grüsse, Bernd


Hallo Bernd,

unter Wasser ?

Gruß Marco


Hi,

Bei der Barclaya mußt Du gar nichts machen. Die blüht und fruchtet auch unter Wasser. Die Samen werden dann frei - sehen aus wie kleine geriffelte Senfkörnchen aus einem Essiggurkenglas - und Du hast noch Jahre später immer wieder kleine Barclaya-Pflänzchen im Becken.

ciao Andreas


Hallo Andreas,

gute Beschreibung. Seit ich der blühenden B. longifolia freien Lauf ließ, hatte ich in der Folge Hunderte von Pflänzchen auf 80x50 Grundfläche. Ich knipse die Blüten seitdem ab. Die vermehren sich auch über Tochterknollen - das reicht.

Gruß, Nik


Hallo Andreas,

Schön, habe heute auch schon 2 mit kleinen Blättern entdeckt !

Über die Gitterpflanze hast Du auch Infos ?

Grüsse, Bernd


Hi,

Leider nein. Mit der habe ich keine persönliche Erfahrung.

ciao Andreas


Suche Barclaya

Hallo,

ich habe irgendwann mal gelesen, dass die schlecht zu bekommen ist. Wenn du immer noch suchst und Geduld hast:

Ich habe beim WW mal wieder zwei Winzlinge entdeckt und noch nicht nicht weggetan. Geschätzte Blattgröße kleiner 5 mm und erst 1-3 Blättchen. Ich könnte versuchen die größer zu ziehen. Klappt im Dschungel meines AQ nicht immer und normalerweise brauche ich sonst nur Ersatz für die Mutterpflanze.

Es dauert aber erfahrungsgemäß ein paar viele Wochen, bis die so groß sind, dass ich verschicken in Betracht ziehen würde. Ich habe mit verschicken absolut keine Erfahrung, also alles völlig unverbindlich.

Bei Bedarf kannst du dich melden.

Ohne Garantie für garnix
Norbert


Hallo Norbert:

> Es dauert aber erfahrungsgemäß ein paar viele Wochen, bis die so groß sind, dass
> ich verschicken in Betracht ziehen würde.

Hast du das schon mal geschafft? Meine Barclaya blüht seit Monaten (immer wieder schiebt sie einen neuen Blütenstengel). Nachdem die ersten Samen reif waren (hat auch lange gedauert) und in den Sand fielen, habe ich sie abgesaugt und in eine Schale getan (mit Sandboden). Das war im Spätherbst. Im Januar sah ich dann bei etlichen Samen eine hauchdünne Wurzel und 1-2 winzigste Blättchen (kleiner als 5 mm). Tja, und seitdem tut sich nix mehr! Die Blättchen sind noch genauso winzig. Als Aquarianer soll man ja Geduld haben, aber diese Pflänzchen strapazieren meine Geduld doch aufs äußerste. :-)

Gruß Sieglinde


Hallo,

>Hast du das schon mal geschafft?

Ja, mehrfach.

>Meine Barclaya blüht seit Monaten (immer wieder schiebt sie einen neuen
>Blütenstengel).

Genauso sieht es bei mir aus. Im Maximum habe ich mal 13 Blütenstengel gleichzeitig gezählt. Irgendwann hört das Blühen schlagartig auf, sie verliert alle Blätter und macht für ein paar Wochen vollständig Pause. So ist es zumindest bei mir.

>Nachdem die ersten Samen reif waren (hat auch lange
>gedauert) und in den Sand fielen, habe ich sie abgesaugt und in eine
>Schale getan (mit Sandboden).

Ich habe Kiesboden. Deshalb sehe ich erst den Nachwuchs mit den winzigen Blättchen.

>Das war im Spätherbst. Im Januar sah ich
>dann bei etlichen Samen eine hauchdünne Wurzel und 1-2 winzigste
>Blättchen (kleiner als 5 mm).

Auch genau wie bei mir. Das ist das Stadium in dem ich zum erstem Mal etwas davon sehe.

>Tja, und seitdem tut sich nix mehr! Die
>Blättchen sind noch genauso winzig. Als Aquarianer soll man ja Geduld
>haben, aber diese Pflänzchen strapazieren meine Geduld doch aufs
>äußerste. :-)

:-))

Deshalb hatte ich Frank gefragt, ob er Geduld hat und keine Garantie gegeben. In dem Winzigstadium verharren sie eine ganze Weile, mind. ein paar Wochen. Dann wachsen sie plötzlich ziemlich schnell höher, bis die Blätter so ca. 10 cm lang sind. Ungefähr die Größe in der man sie im Handel bekommt, wenn überhaupt. Dann gibt es wieder eine längere Pause, bis dann wieder ziemlich schnell die volle Höhe von mind. 30 cm erreicht wird.

Da ich irgendwo (bei Kasselmann?) gelesen habe, dass man die Mutterpflanze nach einigen Wachstumszyklen ersetzen soll, versuche ich hin und wieder 1-2 dieser Winzlinge durchzubekommen. Dazu halte ich den Boden um die Pflänzchen herum großräumig von Ablegern anderer Pflanzen und zu starker Abschattung frei. Sonst hat man sie bei den üblichen Pflegearbeiten schnell übersehen und verbuddelt, zerrupft oder sonstwie vernichtet. Falls nötig verschiebe ich sie vorsichtig in einen unkritischeren Bereich. Ich habe das Gefühl, dass sie es in dieser Phase nicht zu dunkel, aber auch nicht zu hell haben wollen. Ansonsten lasse ich sie absolut in Ruhe. Manche verschwinden aber trotzdem spurlos.

Auf diese Weise habe ich jetzt schon mehrfach die jeweilige Mutterpflanze ersetzt bzw. zu viele aufgezogene Nachkommen weggetan (ich hatte bis neulich noch nie eine Anfrage danach gesehen).

Ich habe auch gelesen (vermutlich auch bei Kasselmann), dass solche Wachstumspausen normal sind. Ich würde an deiner Stelle die Hoffnung also nicht aufgeben, solange noch Blättchen zu sehen sind. Ich habe noch nicht so genau gemessen wie lange das dauert, aber gefühlsmäßig halte ich 3 Monate und mehr für durchaus realistisch. Sobald Blättchen kommen, die etwas länger sind als in dieser Startphase und womöglich auch noch mehr als 3 Blätter gleichzeitig zu sehen sind, hat man gewonnen.

Aber geduldig muss man wirklich sein
Grüße Norbert


Hallo Norbert, hi all,

>Im Maximum habe ich mal 13 Blütenstengel gleichzeitig gezählt.

Wow, eine Menge Blüten! Meine vermehren sich ebenfalls ohne Zutun. Nachdem ich mal eine Seuche von mehreren Hundert(!) kleinen B. longifolia hatte (wie beschrieben, das hatte rasenartigen Charakter) , knipse ich jetzt - bis auf wenige - die Blüten ab. Mal mit, mal ohne Knolle sind es wohl so um 5-6 senile Pflanzen. Die habe ich schon sehr lange. Ursprünglich war es eine.

>>Nachdem die ersten Samen reif waren (hat auch lange
>>gedauert) und in den Sand fielen, habe ich sie abgesaugt und in eine
>>Schale getan (mit Sandboden).

Die Blüte vergammelt und die Senfkörner fallen heraus.

>>Tja, und seitdem tut sich nix mehr! Die
>>Blättchen sind noch genauso winzig. Als Aquarianer soll man ja Geduld
>>haben, aber diese Pflänzchen strapazieren meine Geduld doch aufs
>>äußerste. :-)

Kann ich nix zu sagen. Wie es halt so ist, ich war froh als ich die wieder aus dem Becken hatte. Ein paar sind ohne jedes Zutun trotzdem geworden. Das war an Stellen die ich nicht einsehen konnte. Ich denke, die mögen es nährstoffmäßig eher fetter (N, P normal). Licht spielt IMHO nicht so die Rolle.

>Deshalb hatte ich Frank gefragt, ob er Geduld hat und keine Garantie gegeben. In
>dem Winzigstadium verharren sie eine ganze Weile, mind. ein paar Wochen. Dann
>wachsen sie plötzlich ziemlich schnell höher, bis die Blätter so ca. 10 cm lang
>sind. Ungefähr die Größe in der man sie im Handel bekommt, wenn überhaupt. Dann
>gibt es wieder eine längere Pause, bis dann wieder ziemlich schnell die volle
>Höhe von mind. 30 cm erreicht wird.

Das ist deutlich von der Lichtintensität abhängig. Bei einer LL über 60 cm Beckenhöhe wuchsen die bis an die Oberfläche und legten sich um. Bei viel Licht (6 LL) waren die selben Pflanzen sehr kompakt und keine 15 cm hoch. Die waren sehr attraktiv.

>Ich habe auch gelesen (vermutlich auch bei Kasselmann), dass solche
>Wachstumspausen normal sind.

Ja, meine stagnieren zurzeit alle. Da sie in der Tendenz auch alle gleichzeitig loslegen, könnte es schon äußere Auslöser/Einflüsse geben. Bis jetzt hatte ich noch keinen Anlass darüber nachzudenken.Mir fällt auch so spontan nix ein.

Gruß, Nik


Hallo Norbert, Hallo Nik:

> Im Maximum habe ich mal 13 Blütenstengel gleichzeitig gezählt.

Ups. Sooo viele sind das bei mir nicht.

> Nachdem ich
> mal eine Seuche von mehreren Hundert(!) kleinen B. longifolia hatte (wie
> beschrieben, das hatte rasenartigen Charakter) , knipse ich jetzt - bis auf
> wenige - die Blüten ab.

Ich warte und warte und warte... und du bezeichnest die Barclaya als Seuche? :-))

> Die Blüte vergammelt und die Senfkörner fallen heraus.

Jepp. Und dann findet man sie nie wieder, weil sie im ewigen Dunkel des Dchungels verschwinden. :-)
Ich hatte nur Glück, daß ich die Samen überhaupt absaugen konnte, denn ich hatte kurz vorher kräftig gerodet.

> Ich denke, die mögen es nährstoffmäßig eher fetter (N, P normal).

Ich dünge zusätzlich mit Blumendünger (also N, P und K). Werde aber dann wohl mal die Echni-Variante ausprobieren (also Tonkugel mit "Blaukorn-Innenleben").

> >In dem Winzigstadium verharren sie eine ganze Weile, mind. ein paar Wochen.

Die paar Wochen sind laaaange vorbei. :-)

> >Dann wachsen sie plötzlich ziemlich schnell höher, bis die Blätter so ca. 10 cm lang
> >sind. Ungefähr die Größe in der man sie im Handel bekommt, wenn überhaupt.

Mit der Größe habe ich sie hier auf der Börse gekauft.

> >Dann gibt es wieder eine längere Pause, bis dann wieder ziemlich schnell die volle
> >Höhe von mind. 30 cm erreicht wird.

Länger. Allein das Blatt hat ja bereits ca. 25 cm (gerade mal schnell nachgemessen :-) ).

> Ja, meine stagnieren zurzeit alle.

Da war doch neulich in einer AQ-Zeitschrift ein Artikel über Barclaya drin. Da wurde auch gesagt, daß die Pflanzen manchmal ohne ersichtlichen Grund alle eingehen, selbst dann, wenn man sie über einen längeren Zeitraum erfolgreich vermehrt hat.

Gruß Sieglinde


Hallo Sieglinde,

>Ich hatte nur Glück, daß ich die Samen überhaupt absaugen konnte, denn
>ich hatte kurz vorher kräftig gerodet.

Wenn man es drauf anlegt, gibt es ja noch einen guten Zeiger: wenn die Blüte aufplatzt treibt so'n weisses Zeugs auf der Oberfläche, mitunter hängen die Samen da dran und einiges lässt sich noch in der Blüte ergattern. Der Rest fällt halt ins Grün. Da ist dann alles zu spät, ich sehe nicht mal die Mutterpflanzen, wenn die nicht gerade massiv schieben.

>Ich dünge zusätzlich mit Blumendünger (also N, P und K). Werde aber dann
>wohl mal die Echni-Variante ausprobieren (also Tonkugel mit
>"Blaukorn-Innenleben").

Als Knollenpflanze sollten die ein gutes saisonales Nährstoffangebot besser nutzen können. Ob bevorzugt über Wurzel oder Blatt lasse ich mal offen. Im Paludarium gibt es ausschließlich Flüssigdüngung.BTW mein chlorotisches Citrusbäumchen kuriere ich gerade mit Eisen-Blattdüngung. Ist schon erstaunlich.

>Länger. Allein das Blatt hat ja bereits ca. 25 cm (gerade mal schnell
>nachgemessen :-) ).

Die ist außerordentlich lichttolerant. Zum Einfluss der Lichtintensität hatte ich ja schon geschrieben.Unter wenig Licht hat die Riesenflatschen geschoben. Das waren etwa 3 aktive Pflanzen und in dem Becken 80x50x60 'ein Solitär' in Echi- Ausmaßen (nicht so breit, aber höher). Die heißt nicht ohne Grund longifolia,50 cm Gesamtlänge waren unter den Bedingungen nichts besonderes.

>Da wurde auch gesagt, daß die Pflanzen manchmal ohne ersichtlichen
>Grund alle eingehen, selbst dann, wenn man sie über einen längeren
>Zeitraum erfolgreich vermehrt hat.

Ohne ersichtlichen Grund mag sein. Ich sag da mal Nö. Die Population ist so mit das älteste in dem Becken und das läuft mit vielen Tiefen (die Pinselchen hatten mich ob ihrer Nachhaltigkeit an den Rand der Aufgabe gebracht) schon seit mind. 1986. Ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern, wann die Pflanze reinkam. Den möglichen Bereich würde ich mal mit 10 Jahren vorsichtig mittelnd angeben. Ab und zu kullert mal eine Knolle im Becken herum, ich kann deren zugewachsenen Standort selbst beim Jäten nur ertasten - die ist bei mir ein pflegeleichter Selbstläufer.

Gruß, Nik


Hallo Nik:

> Wenn man es drauf anlegt, gibt es ja noch einen guten Zeiger: wenn die Blüte
> aufplatzt treibt so'n weisses Zeugs auf der Oberfläche,

Weißes Zeug? Habe ich noch nicht gesehen. Vielleicht waren die Schnecken schneller? :-)

> mitunter hängen die Samen
> da dran und einiges lässt sich noch in der Blüte ergattern. Der Rest fällt halt
> ins Grün. Da ist dann alles zu spät, ich sehe nicht mal die Mutterpflanzen, wenn
> die nicht gerade massiv schieben.

  • g* Ich hatte mit schon überlegt, ein kleines feines Netz um eine Blüte zu binden, damit die Samen nicht ind Dickicht fallen.

> Als Knollenpflanze sollten die ein gutes saisonales Nährstoffangebot besser
> nutzen können.

Ja, aber auch eine Knolle ist irgendwann erschöpft, wenn sie keinen Nachschub bekommt. Apropos Knolle: Als ich mein Pflänzchen kaufte, hatte sie keine Knolle. Ob da inzwischen eine gewachsen ist, kann ich nicht sagen, da ich an der Stelle kaum buddeln kann.

Gruß Sieglinde


Hallo Norbert,

> Da ich irgendwo (bei Kasselmann?) gelesen habe, dass man die Mutterpflanze nach
> einigen Wachstumszyklen ersetzen soll, versuche ich hin und wieder 1-2 dieser
> Winzlinge durchzubekommen.

stimmt, das schreibt sie so.

> Ich habe auch gelesen (vermutlich auch bei Kasselmann), dass solche
> Wachstumspausen normal sind.

Kasselmann schreibt, man solle die Winzlinge bei Wachstumsstockungen umpflanzen, dann sollen sie wieder richtig loslegen. Aber wenn sie so winzig sind...

Gruß Frank



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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2019-01-23


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