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Kampffisch

Foto: Claudia

geeignete Hintergrundpflanze gesucht

Hallo Leute,

ich suche für mein Becken noch eine Hintergrundpflanze (hätte mir eine dichtwachsende Echinodorus vorgestellt). Eigentlich wollte ich ja eine E. bleheri, aber da habe ich schon desöfteren gelesen, daß die bei genügend Nährstoffen ziemlich groß werden kann (zu groß).
Mein Becken ist 55cm hoch (46cm ohne Bodengrund).
Ich wäre dankbar, wenn mir jemand einen Tip geben könnte

Danke
Stefan


Hallo Stefan,

Mach Dich nicht mit den Echinodorus unglücklich. Das werden Riesen, die irgendwann Schwimmblätter ausbilden und unter Wasser nur kahle Stengel haben. Alternativ empfehle ich Dir die Rotala-Arten. Die bilden dichte Wälder von oben bis unten, nehmen wenig Platz weg und haben eine rotlich-grüne Farbe. Davor sehen alle hellgrünen Pflanzen toll aus.

Norbert


Hallo Norbert,

> Mach Dich nicht mit den Echinodorus unglücklich.

War das nicht was, das mit der Beleuchtungszeit geregelt werden konnte?

> Alternativ empfehle ich Dir die Rotala-Arten. Die bilden dichte

Du meinst bestimmt rotundifolia, floaten bald und sehen z.B. gut am Wassereinlauf aus, auch bei Kurztagschaltung...
Ist bei mir aber sonst eine "Revierabgrenzungspflanze", da sie sich u.a. so schön "mähen" lassen

so long,
uja


Hallo Ulrike,

mit Schwimmblättern bei Echinodoren meint Norbert sicherlich keine Schwimmblätter wie bei Nymphaea lotus,sondern einfach nur derart monströs lange Blätter, daß sie sich auf die Wasseroberfläche legen.Das hat mit Beleuchtungszeit nicht viel zu tun, sondern lediglich mit einem für die Blattlänge zu geringen Wasserstand.

Gruß
Markus


Hallo Uja,

Genau die meine ich!! Ein ganz feines Pflänzchen. Setzt vor allem ungern Algen an.


wie wäre es mit Vallisnerien? Ich hab mit denen immer Spaß, aber ein bißchen Eisen sollte in den Boden (ich nehme die schwarzen Tabletten von Hobby, die sind billig und halten ewig)

Tobias


Hallo Tobias,

prinzipiell eine gute Idee, aber da hab ich schon eine ganze Rückwand voll.
Das würde mir dann doch etwas zu viel Valisnerie.

Stefan


Hallo Tobias,

Die Vallisnerien wachsen ja wie "Unkraut" und treiben massenhaft unterirdisch.. Ich persönlich finde sie weniger gut, weil man sie schlecht im Griff behält. Bei den Rotala hat man den Vorteil, daß man sie schneiden kann wie einen Rasen, ja daß man sie auszupfen kann, ohne daß dabei Erdreich aufgewühlt wird. Abgeschnittene Vallisnerien sehen besch... aus. Wenn Du sie auszupfst, hinterlassen sie eine Trümmerlandschaft. Die abgeschnittenen Stücke der Rotala wachsen treibend oder eingepflanzt weiter. Es gibt ja auch andere, ähnliche Pflanzen. Nach meinem Geschmack sollten sie nur dunkel sein, damit nicht alles soschrecklich grün erscheint. Ist halt Geschmacksache.

Norbert


Hallo Norbert,

Das, was beim Entsorgen der Vallisnerien verrümpelt wird, wird doch im Nu wieder planiert, der aufgewirbelte Mulm ist in spätestens einer Stunde wieder weg.
Meine beiden Vallisneriensorten (Giganthea - nie wieder! Natans var. Natans: wird noch getestet) treiben auch im Alter ihre Wurzeln nur in der Oxidationszone rum (habe gerade eine Hecke umgesetzt), da ist ein Echi schlimmer.

Was das Abschneiden betrifft, hast Du recht. Deshalb ist die Giganthea rausgeflogen. War 'ne gute Barschbeckenpflanze! Die natans v. natans soll bei spätestens 60cm Schluß machen, bin mal gespannt. Die ersten Blätter floaten schon (Wasserstand: ca 40cm)...

so long,
uja


Hallo Norbert,

Meiner Erfahrung nach wurzeln Vallisnerien nur in den obersten Bodengrundschichten und tragen deshalb kaum zu einem gesunden Bodengrundklima bei.

Viele Grüße,
Robert


Jetzt macht mir meine Vallisnerienwaelder nicht schlecht!

Gruss Klaus


Hallo Klaus,

Nein, schlecht machen wollte ich die Pflanze nicht. Ich habe halt nur die angeführte Erfahrung gemacht, und auch, daß abgeschnittene Vallisnerienblätter nicht besonders attraktiv sind.

Viele Grüße
Robert


Wenn man sie oben noch ein kleine Biegung machen laesst und dann erst schneidet, dann ist das schon okay, finde ich.Ausserdem sehen sie in BESTIMMTEN Konstellationen einfach toll aus (Skalare dazwischenstehend, Farlowella daranhaengend wie in ihrem natuerlichen Biotop etc.).

Gruss Klaus


Hallo Klaus,

sie ziehen massenweise Nitrat aus dem Wasser. Aber wie sieht's unter den Vallis aus? Da wächst doch nur noch Javamoos!

so long,
uja


Nee, nee!

Da liegen massenweise Rhododendronblaetter fuer meine Braties! =:-)

Gruss Klaus


Hallo Klaus,

so frisch vom Strauch und ab ins AQ? Auch für Helleries? Habe mal gehört, daß Rhododendron leicht giftig ist, außerdem sind die Blätter ganz schön hart.
Nimmt man da die frischen oder alten?

so long,
uja


Naja, da ich ja auch will, dass die braunen Braties in braunem Laub liegen =:-))
nehme ich die schon gelberen und braunen Blaetter. Aber auch mal frische gruene, wenn's nicht anders geht. Die werden auch bald braun, und giftig war da bisher noch nix.

P.S. Was die Helleries betrifft kann ich da allerdings nichts sagen....

Gruss Klaus


Hallo Robert,

ich kann dir diese Erfahrung nicht bestätigen. Meine Gigantea hat sehr lange Wurzeln. Ich hatte sogar an einer Stelle einen schwarzen Bodengrund. Dort habe ich eben ein paar von diesen Monster gepflanzt und siehe da nach ca. 3 Monaten war die Schwärze weg.

Gruss
Javi


Hallo Javi,

Bei mir war's V. spiralis, die sich nur in der obersten Schicht ausgebreitet hat.

Viele Grüße
Robert


Hallo Robert,

an einer Seitenscheibe kann ich bei meinen Vallisnerien beobachten, daß deren Wurzeln schon recht tief in den Bodengrund eindringen, 10cm und mehr. Allerdings ist das Wurzelgeflecht von Vallisnerien verglichen mit z.B. Rotala rotundifolia relativ mickrig. Feinste Haarwurzeln kann ich auch mit der Lupe nicht entdecken.

Gruß
Markus


Hallo Markus,

Meine V. spiralis waren an die Rückscheibe gepflanzt, da konnte ich das Wurzelwachstum ebenfalls beobachten.Die Pflanzen haben bei mir nur in der obersten Bodenschicht gewurzelt, und auch über dem Boden einen dichten Wurzelfilz gebildet. Es war fast unmöglich, eine einzelne Pflanze zu entfernen. Da mir die Abschattung der langen Blätter zu viel wurde und abgeschnittene Vallisnerienblätter nicht gerade eine Schönheit sind, habe ich es aufgegeben, Vallisnerien zu pflegen.

Die anderen Pflanzen bei mir wurzeln schon tief, an ein grundsätzliches Problem mit meinem Bodengrund mag ich deshalb weniger glauben.

Viele Grüße
Robert


Hallo Robert,

was, die auch? Laut Mergus sol bei 60cm Schluß sein...
Diese Größe hat die Gruppe am Wassereinlauf im Moment, wenn ich die Lichtklauerei wie bei den Gigas sehe,fliegen die auch wieder raus.

so long,
uja


Hallo,

Hab mal mit einer Ech. bleheri meine gesamte Bodenheizung aus dem Boden befördert.

Mit den bleheris halte ich es wie mit den Marmorskalaren: Solange die Skalare nicht größer als ein Guppy beim Händler sind, würde ich sie ja gerne kaufen, aber die werden ja 15 cm groß. Ich bin für Bonsai-bleheri und -skalare ;-)

Gruß
Thomas


Hallo Thomas,

Wie wär's mit 'ner schönen E.osiris als Alternative? Meine O. ist seinerzeit nicht über 40cm gekommen (da haben Vallisnerien für gesorgt)

so long,
uja


Hallo Ulrike,

vor E. osris kann ich nur warnen. Wenn man ihr nicht regelmäßig die unteren Blätter entfernt, wird sie mächtig groß und schattet mit >60cm langen Blättern alles im Umkreis von 40cm ab. Eine so große Pflanze zu entfernen, ist auch nicht ganz einfach. Sie bildet einen sehr dichten und großen Wurzelballen, so daß man beim Herausziehen einige Kilo Bodengrund mitnimmt. Selbiges ist mir mit E. bleheri passiert.
Anfangs mögen sie nicht richtig groß werden. Das hat bei mir ein dreiviertel Jahr gedauert. Plötzlich jedoch werden die Blätter immer länger und breiter und werden so zu einer Plage. So ausladend wie die Blätter sind, so ausladend bildet sich auch der unterirdische Teil der Pflanze aus.

Gruß
Markus


Hallo Markus,

das habe ich bei einem der Umzüge mit den Bleheries mitgemacht :-) Ich glaube, da habe ich den Bestand halbiert. Dann wilde Kiesschrubberei, die gehaltene Bleheri hat sich aber dann etwas bitten lassen, wieder anzuwachsen.

so long,
uja


Hallo Norbert:

Welchen Trick hat du denn bei der Erziehung deiner Rotala angewendet?
Bei meinen ist es unmöglich einen einzelnen Stengel herauszuziehen, da
der ganze Busch ein ineiander verfilztes Wuzelgespinst bildet. Ich muß
mit der Schere tief in den Bodengrund und das Zeugs auseinander
schneiden und dann regelrecht ausbuddeln. Ergebnis: wilde
Kraterlandschaft. Ich sollte meine wohl mal zu denen Rotalas in den
Benimm-Kurs schicken. :-)

Gruß
Sieglinde


Hallo Sieglinde,

Lektion 1: Du hast nur einen Wurzelballen mit max.5cm Durchmesser zu bilden (Steine als Erziehungsmittel )
Lektion 2: Du hast Dich auch vom Boden aus zu verzweigen (Hilfsmittel: Düngetabletten)
Lektion 3: Du hast schön gelbrot mit kurzen Internodien zu erscheinen (Hilfsmittel: Licht)
Lektion 4: Du hast schöne, große Blätter zu bilden (Hilfsmittel: Licht und Blatt-Dünger)

SCNR,
uja


Hallo Ulrike:

Meine gehören zu den schwer erziehbaren. Da müßte ich schon drastischere Erziehungsmittel anwenden,z.B. Blumentopf im Bodengrund mit zugeklebtem Ablaufloch und eine dichte Steimmauer bis zur halben AQ-Höhe.

Licht und Dünger nehmen die sich einfach, auch auf kosten der anderen Pflanzen. Da hilft nur die große Heckenschere als Erziehungsmittel.

Gruß
Sieglinde


Hallo Sieglinde,

Ich befürchte eher, bei Dir sitzt jemand unter'm Kies und hält die Wurzeln fest. ((:
Möglicherweise hängt es mit dem Wasser (25 µS) zusammen. Bei meiner Rotala treibt der Stiel ohne freiliegende Wurzeln erst senkrecht nach oben und macht dann die Biege. Dann entsteht oft knapp über dem Boden ein horizontaler Trieb mit Blättern und Wurzeln, die sich im Boden verankern. Entlang des Triebs entstehen dann weitere senkrechte Triebe. Ich benutze Sandboden. Die Wurzeln sind sehr fein und reißen sofort ab, wenn ich leicht daran ziehe. Einzelne senkrechte Triebe ziehe ich mit einem kurzen Ruck heraus. Sie reißen dann unten ab und treiben an der Schnittstelle wieder aus. Aber ich kann auf diese Weise uxh komplette Wurzelstöcke ganz leicht entfernen. Auf meinem Server kannst du die Pflanze unter Aquarien -> Diskusaquarium auf einem Foto erkennen. Der nach vorn gewachsene Busch mußte irgendwann entfernt werden. Er löste sich komplett heraus, ohne daßgroßartig etwas am Boden sichtbar war.

Norbert


Hallo Norbert:

Hmmm, habe den Nachbbarpflanzen mal ganz tief in die Blätter geschaut, aber kein Blatt senkte sich schuldbewußt.

> Möglicherweise hängt es mit dem Wasser (25 µS) zusammen. Bei meiner Rotala
> treibt der Stiel ohne freiliegende Wurzeln erst senkrecht nach oben und
> macht dann die Biege.

Würde wohl eher für Lichtpower sprechen.

> Ich benutze
> Sandboden.

Habe in dem AQ feinen Kies (1-2 mm).

> Die Wurzeln sind sehr fein und reißen sofort ab, wenn ich leicht
> daran ziehe.

Wurzeln zäh wie Nylon. Und sie wissen auch, daß Einigkeit stark macht.
Alles total verfilzt.

> Einzelne senkrechte Triebe ziehe ich mit einem kurzen Ruck
> heraus.

Über einen kurzen Ruck lachen die nur.

Gruß
Sieglinde


Hallo Sieglinde,

> Alles total verfilzt.

Das könnte auf Haare schließen lassen. (((;

> Über einen kurzen Ruck lachen die nur.

Dann hast Du keine Rotala, sondern einen Eiben-Bonsai. Bei denen wachsen die Wurzeln durch die Bodenplatte. Wenn Du sie rausziehst, wird's undicht. ((:

Norbert


Hallo Norbert:

> Das könnte auf Haare schließen lassen. (((;

An den Füßen???

> Dann hast Du keine Rotala, sondern einen Eiben-Bonsai. Bei denen wachsen die
> Wurzeln durch die Bodenplatte. Wenn Du sie rausziehst, wird's undicht. ((:

Ein fragender Blick zu meinen Rotalas, ein heftiges Nicken derselben, aber ich glaub's denen nicht und lasse es drauf ankommen.
Wo habe ich nur meine Schwimmflossen hingepackt? :-))

Gruß
Sieglinde


Hallo Norbert,

> Bei den Rotala hat man den Vorteil, daß man sie schneiden
> kann wie einen Rasen, ja daß man sie auszupfen kann, ohne daß dabei
> Erdreich
> aufgewühlt wird. Abgeschnittene Vallisnerien sehen besch... aus.

meinst du damit, daß die abgeschnittenen Stengel weiter treiben ? Die Stengelpflanzen, die ich bisher hatte (ich hab leider erst sehr spät angefangen, mich auch über Pflanzen genauer zu informieren, weil ich das, was ich wollte sowieso nirgends gekriegt habe) haben eigentlich "nur" Ausleger gebildet (soll heißen, aus dem abgeschnittenen Stengel wuchsen 2 oder 3 neue Stengel raus), der ursprüngliche Stengel wurde immer kahler.
Wächst die abgeschnittene Rotala etwa weiter ?

Stefan


Hallo Stefan,
`
Ja, die wächst sogar als Schwimmpflanze weiter. Wenn sie dann hell beleuchtet ist, wachsen die Stile emers. Die Blätter modifizieren dann zu kleinen, runden, rot-grünen Schalen und sind nicht mehr länglich. Wenn Du die abgeschnittenen Teile einpflanzt, treiben sie an der Schnittstelle Wurzeln und weitere Triebe. Wenn Du genug Platz hast, kannst Du sie kommerziell ziehen und auf dem Markt einen Stand aufmachen. ((:

Norbert


Hallo Norbertm,

da hab ich mich scheinbar falsch ausgedrückt. Ich meinte den übroggebliebenen Teil des Stengels von dem das oabere Stück abgeschnitten wurde

Stefan


Hallo Stefan,

Der treibt erst recht wieder aus, meist sogar mit Mehrfachtrieben aus der Schnittstelle heraus. Ich schneide die Pflanzen öfters kurz über dem Boden ab, wenn sie mir unten nicht dicht genug erscheint. Nach rund einer Woche sprießt es dann aus der Schnittstelle verikal und horizontal.

Norbert


Hallo Stefan,

der im Bodengrund verbliebene Teil treibt durchaus wieder aus. Allerdings nicht aus der Schnittstelle heraus, wie Norbert sich ausdrückt, sondern aus den Blattachseln. Durch das Zurückschneiden kann man Rotala rotundifolia zwar schön buschig trimmen, übertreiben sollte man es mit dem Zurückschneiden allerdings nicht. Der im Bodengrund verbliebene Teil verfilzt zunehmend, wird unansehnlich und stribt irgendwann ab. Spätestens dann ist es Zeit, den Bestand mit abgschnittenen Stengeln zu erneuern, zumal auch dessen Wurzelgeflecht dichter wird und man die Pflanzen nicht mehr vollständig aus dem Boden ziehen kann: sie reißen ab und man darf sie ausbuddeln.Zweimal kann man aber schon zurückschneiden.
Einige zurückgeschnittenen Stengel nehmen es etwas übel: deren oberen Blätter werden glasig, und solche Stengel brauchen relativ lange, bis sie neu austreiben.

Gruß
Markus


Hallo Norbert,

>Stücke der Rotala wachsen treibend oder eingepflanzt weiter.

schneidest Du die Rotala immer nur ab und die Kopfstecklinge fliegen raus. Du setzt doch auch von Zeit zu Zeit die kräftigeren neueren Kopfstecklinge wieder ein ? Ewig stutzen (immer nur abschneiden und Kopfstecklinge rauswerfen) funktioniert m.W. nicht.

Gruss
Manfred


Hallo Tobias,

ich scliesse mich der Meinung von Norbert ebenfalls an. Die Rotala wachsen bei mri auch fantastisch und man kann sie einfach oben abschneiden. Die Spitzen kann man einfach wieder setzen. Somit vermehrt sich das ganze.

Gruss
Javi


Hallo Javi,

Dito.

R. rotundifolia ist eine dankbare Pflanze.

Viele Grüße
Robert


Hallo Norbert,

danke für den Rat. Mit Stengelpflanzen habe ich immer das gleiche Problem : unten keine Blätter mehr und oben wucherts (an der Wasseroberfläche, wenn ich nicht schnell genug mit der Schere bin). Ist das denn bei den Rotala Arten anders, oder fehlt mir da generell der "grüne Daumen" Deshalb setze ich die immer gerne nur an Stellen hin, wo ich gut hinkomme. Für das hintere Eck, das schwer zugänglich ist (Delta Becken, auch wenn Du bei wahrscheinlich drüber lachst, bei deinen Beckengrößen) wollte ich eher was pflegeleichtes, das wirklich schön dicht bleibt - auch unten-
Na dann wirds wohl mit Echis auch nix.

Stefan


Hallo Thomas,

Die Rotundifolia kann sich einigermaßen gegen Vallisnerien behaupten, hat die Probleme aber auch...

Rotalas und eine urige Wurzel vor den kahlen Stellen? Bei Bedarf (zuwenig Licht?) mit Javamoos bewachsen lassen?

so long,
uja


Hallo Stefan:

Einige Rotala (besonders die R. rotundifolia) kann man schon zu den Unkräutern zählen, so stark wuchern sie.

Wie wäre es denn dann mit Cryptocorynen? Da gibt es etliche pflegeleichte Arten ganz unterschiedlicher Form und Endgröße. Da sollte sich was passendes finden lassen, was zu deiner AQ-Gestaltung paßt. Und wenn die hinterste Ecke nicht volles Licht bekommt, ist das für viele Cryptos nur von Vorteil.

Gruß
Sieglinde


Hallo Sieglinde,

ts,ts,ts, Unkraut ist Kraut am falschen Platz, das ist die ausgesprochene hübsche und tapfere Rotala rotundifolia bei mir auf keien Fall! Lieber kommen ein paar Büschel ins Not-AQ!

SCNR,
uja (mist, wenn man sie einmal hat blühen sehen...)


Hallo Ulrike:

Spätestens, wenn sie anfängt, deine anderen Pflanzen (z.B. schöne Echinodorus osiris) platt zu machen, ist sie am falschen Platz und du denkst vielleicht anders darüber. :-)

> Lieber
> kommen ein paar Büschel ins Not-AQ!

Ui, mußt du aber eine gewaltige Anzahl Not-AQ haben. :-)

Gruß
Sieglinde


Hallo Sieglinde,

die Rotala macht doch das Echi-Monster nicht platt! Im schlimmsten Fall wuselten am Rand des Echi die Rotala-Zweige herum, aber unter den Blättern sah es mager für die Pflanze aus. Nur Javamoos hielt sich. :-) Naja, habe auch monatlich gerupft und für Rotala immer Abnehmer gehabt.

Vielleicht ist der Trick, daß ich mittlerweile einen ziemlich mageren AQ-Boden habe, und die Rotala ihne Wurzeln um die Düngetabletten schiebt.

so long,
uja


Hallo Ulrike,

Meine E. bleheri hat auch unter 10 h Licht gut 60 cm lange Blätter ausgebildet. Da mir die Pflanze zu groß wurde, habe ich sie letzten Endes rausgeworfen.

Viele Grüße
Robert


Hallo Robert,

klar, aber es waren Unterwasserblätter :-) Und so ein schönes Monster entsorgst Du so einfach? Meine mußten einem Umzug weichen, wonach ich so 2 Jahre keine Zeit und keinen Platz für ein AQ hatte.

so long,
uja


Hallo Ulrike,

>klar, aber es waren Unterwasserblätter :-)

Teils, teils. Der Blattstiel hatte wohl 20 bis 30 cm. Ein großer Teil des Blattes lag flutend auf oder knapp unter der Wasseroberfläche.

>Und so ein schönes
>Monster entsorgst Du so einfach?

Naja, soooo einfach hab ich's auch nicht über's Herz gebracht. Ich habe mir das gut 3 Jahre lang angesehen, wie die E. bleheri bald die Hälfte meines 120 cm-Aquariums für sich eingenommen und abgeschattet hatte. Zum Entfernen mußte ich die Pflanze und das Rhizom in Stücke schneiden.

Viele Grüße
Robert


Hallo Robert,

bei mir habe ich ihr die Hälfte von Herzen gegönnt, die andere war von Hornfarn besetzt, und etliche Vallis Giga und Rotalas quetschten sich an der Hinterwand und den Seitenwänden oder auf den Reviergrenzen irgenwo durch. (140cm AQ)

leider müßte jetzt ein Bacopa-Busch und einige Sternpflanzen weichen, aber die Echi (ca 15cm) wird sich noch etwas Zeit lassen. Die erste legte auch erst nach 3 Jahren los. Die Bacopa und die Sternpflanze haben schon eine Planstelle im nächten AQ :-)

so long,
uja


Hallo,

Wenn ich die Bleheri rausschmeißen würde, wäre das Becken bei mir ziemlich leer.

Gruß
Thomas


Hallo Stefan,

eventuell, wenn es das Wasser hergibt, dann wäre eine "Eichhornia diversifolia" interessant. Es handelt sich dabei um eine Stengelpflanze, die sich der Höhe des Beckens anpassen kann und in den unteren Bereich nicht unbedingt Blätter braucht. Sie kann knapp an der Rückscheibe hochwachsen und sieht dann oben immer noch gut aus, oder aber auf ganzer Höhe. Viele Hollandbecken werden mit dieser Pflanze ausgestattet. Die "Heteranthera zorestifolia" hat ähnliche Eigenschaften. Da diese Pflanzen recht schnell wachsen, bedeuten sie Arbeit.
Allerdings ist die Zierwirkung auch deutlich größer als bei Echinodoren.

Gruß
Olaf


Hallo Olaf,

käme auf die Gesamtwirkung an, stehen z.B. rechts und links davon so kribbelige Stengelpflanzen wie Indische Sternpflanze und Rotala, so ist ein Echi-Monster mit seinen glattrandigen, etwas breiteren Blättern ein ruhenden Pol, während z.B. Schraubenvallisnerie nur den Farbkontrast bringt, dafür aber sehr gut zu Kirschbäumchen aussieht.

so long,
uja



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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2019-01-23


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jojo....17.10.2007 18:06 Uhr [X]
was get man colle seite jojo grüßt alle cu