Ursachen für das Ausgasen von Pflanzen.


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Rotala rotundifolia mit Gasblasen

Foto: uja

Das Ausgasen von Pflanzen kann zweierlei Ursachen haben:

Wenn z.B. eine Echinodorus oder Anubias beschnitten wird, perlt es manchmal noch stundenlang aus dem verletzten Gewebe. Auch aus einer geplatzten Pflanzenzelle steigt oft eine kleine Perlenschnur nach oben.

Eine weitere Ursache ist Sauerstoff, der durch Photosynthese von gesunden Pflanzen aus CO2 gebildet wird. Dieser löst sich zunächst im Aquarienwasser, wo er u.a. den Fischen zugute kommt. O2 ist nicht so gut löslich im Wasser wie CO2, und wenn den Pflanzen weiterhin genügend Licht und CO2 zur Verfügung steht, geht die Sauerstoffproduktion weiter.
Der "überschüssige" Sauerstoff bildet kleine Bläschen auf den Blättern, die irgendwann absprudeln. Geschieht dies erst gegen Abend, so ist das ein Zeichen, dass das Aquarium in punkto CO2 und Licht nahezu optimal eingestellt ist.
Wird hingegen eine CO2-Anlage verwendet, und die Blasen bilden sich bereits am frühen Nachmittag, so sollte man die CO2-Zufuhr verringern.

Das Foto zeigt eine Rotala rotundifolia eine halbe Stunde, bevor abends das Licht ausgeht. Typisch sind die durch die Blätter gebildeten Gasblasen, die nicht mehr ans Wasser abgegeben werden können.


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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2019-01-23


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