Flösselaale (Monocirrhus polyacanthus)

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Erpetoichthys calabaricus - Flösselaal

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Urheber: OpenCage

Flösselaale, Erpetoichthys calabricus, werden mindestens 40 Zentimeter groß. In der Natur sollen sie sogar 90 Zentimeter groß werden.
Flösselaale sind eher ruhige Tiere, die zumindest in einigen Aquarien nachtaktiv sind. Sie klettern aber aus jeder Ritze aus dem Aquarium heraus, meistens wohl in der Nacht. Möglicherweise klettern die Tiere aus dem Aquarium wenn sie noch jung sind oder die Haltungsbedingungen nicht stimmen.
Das Aquarium muss vollständig abgedichtet werden. Bei Außenfiltern muss der Schlaucheingangsbereich mit Schaumstoff ausgekleidet werden.

Sie müssen in Gesellschaft gehalten werden. Als Mindestzahl gelten vier Tiere, da sie sonst vereinsamen. Alleine gehaltene Flösselaale sollen schnell eingehen.


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Erpetoichthys calabaricus - Flösselaal

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Michal Zalewski

Flösselaale können Luft atmen. Sie steigen ab und zu zur Wasseroberfläche auf, gehen mit dem Maul aus dem Wasser, nehmen einen Schluck Luft und tauchen wieder ab.

Flösselaale sind sehr scheu, nur nicht bei der Fütterung. Das Aquarium muss gute Verstecke und Unterstellmöglichkeiten bieten, z. B. aus tiefen Steinhöhlen, Bambusrohren oder Wurzeln. Die Beleuchtung sollte nicht zu hell sein. Das Becken sollte dicht bepflanzt sein.

An die Wasserwerte werden keine speziellen Bedingungen gestellt. Weichwasser wird bevorzugt.

Die Geschlechtsunterschiede

Männchen sollen 12 - 14 dunkel-olive Strahlen in der Afterflosse haben. Weibchen sollen 9 hell-ockerfarbene Strahlen haben. Während der Laichzeit soll die Afterflosse beim Männchen verdickt sein.

Allerdings sind die Strahlen schwierig zu erkennen. Wenn die Tiere ruhig und sichtbar liegen, z. B. vor Futter, ist die Afterflosse zusammengefaltet. Wenn die Tiere schwimmen, sind sie zu schnell um die einzelnen Strahlen zu zählen.

Futter für Flösselaale

Flösselaale fressen Lebend- und Frostfutter.

Geeignetes Futter:

  • gefrorene oder gefriergetrocknete Tubifex
  • Regenwürmer
  • Mückenlarven
  • Fliegenmaden aus dem Anglergeschäft
  • Mehlwürmer
  • Krebse
  • Insektenlarven
  • Muschelfleisch
  • in Streifen geschnittenes Fischfleisch
  • Rindfleisch
  • Pferdefleisch
  • kleine Frösche. Es dürfen keine einheimischen Frösche gefüttert werden, nur Frösche aus eigener Zucht.

Hin und wieder kann rohes Hackfleisch verfüttert werden.


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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-06-19

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