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Datenblatt für Schwarze Neons

Datenblatt: Hyphessobrycon herbertaxelrodi
Deutscher Name:
Schwarzer Neon
Herkunft:
Südamerika: Brasilien, Mato Grosso
Größe:
4 cm
Aquarium
Länge:
80 cm
Inhalt:
112 Liter
Beleuchtung:
Schattig
Einrichtung:
Pflanzen und freier Schwimmraum
Wasserwerte
Temperatur:
23 – 27 °C
ph-Wert:
5,5 – 7,3
KH:
 °dKH
GH:
2 – 15 °dGH
Verhalten
Anzahl:
7
Bereich:
Mitte und Oben
Vermehrung:
Eierleger
Futter:
Allesfresser
Verhalten:
Schwarmfisch
Schwierigkeitsgrad
Anfänger

Allgemeines über Schwarze Neon


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Schwarzer Neon

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Luki86

Schwarze Neon, Hyphessobrycon herbertaxelrodi, gehören zu den Salmlerarten, die noch am ehesten ein Schwarmverhalten zeigen. Sie halten sich meistens im oberen Beckendrittel auf und schwimmen gerne gegen die Filterströmung an.

Weiße Flossenspitzen sind normal.

Einige Schwarze Neon haben leicht weißliche Flossenspitzen an Rücken-, After- und manchmal auch Schwanzflossen. Vor allem die Rückenflosse wird zur Spitze immer weißer. Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit.

Auf Fotos sind die weißen Stellen oft nicht sichtbar, weil in der Regel Blitzlichter verwendet werden. Die Flossen sehen dann glasklar aus.

Bei guter Beleuchtung sehen die Flossen mit dem weißen Saum toll aus.

Schwarzer Neon
Schwarzer Neon
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Foto: Philippe Coulon

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Schwarzer Neon

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Monaco Kati


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Schwarzer Neon

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Debivort

Schwarze Neon:

Balzende Schwarze Neon:




Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Schwarzer Neon

Eine kleine Gruppe Schwarzer Neons in einem Aquarium.

Systematik
Unterkohorte: Ostariophysi
Otophysa
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Familie: Echte Salmler (Characidae)
Gattung: Hyphessobrycon
Art: Schwarzer Neon
Wissenschaftlicher Name
Hyphessobrycon herbertaxelrodi
Géry, 1961

Der Schwarze Neon (Hyphessobrycon herbertaxelrodi), auch Schwarzer Flaggensalmler genannt, ist ein Süßwasserfisch, der im Stromgebiet des oberen Río Paraguay und anderen Gewässern des Mato Grosso vorkommt. Die Art wurde 1961 durch den französischen Ichthyologen Jacques Géry beschrieben und zu Ehren des Fischexperten und Autors aquaristischer Fachliteratur Herbert R. Axelrod benannt.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weibliche Schwarze Neons erreichen eine Körperlänge von 4 cm, Männchen bleiben kleiner. Der Körper ist gestreckt und seitlich stark abgeflacht. Die Grundfärbung ist oberseits graubraun bis bräunlich mit einer feinen, dunklen Netzzeichnung, die durch dunkle Schuppenränder hervorgerufen wird. Die Bauchseite ist silbrig. Zwei kräftige Längsbänder, von denen das obere leuchtend hellblau oder grasgrün bis gelbgrün irisiert und das untere tiefschwarz und unten nur unscharf begrenzt ist, erstrecken sich vom Kiemendeckelrand bis zur Schwanzflossenbasis. Das schwarze Band reicht noch bis auf die mittleren Schwanzflossenstrahlen. Die kurze, hohe Rückenflosse wird von zwei einfachen und neun verzweigten Flossenstrahlen gestützt, die lange Afterflosse von vier einfachen und 21 verzweigten Flossenstrahlen. Entlang einer mittleren Längsreihe zählt man 32 bis 34 Schuppen, sieben bis acht davon begleiten die unvollständige Seitenlinie. Der obere Abschnitt der Iris ist kräftig rot, der untere irisiert grünlich. Die Flossen sind transparent mit einem gelblichen Schimmer. Die Geschlechter können durch die schlankere Gestalt der Männchen und ihre weniger gebogene Bauchlinie unterschieden werden.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarze Neons sind Gruppenfische, die vor allem bei äußerer Bedrohung Tendenzen zur Schwarmbildung zeigen. Sie ernähren sich von Würmern, kleinen Krebstieren und pflanzlichem Material. In Aquarienhaltung halten sie sich in mittleren und oberen Wasserschichten auf. Wie alle Hyphessobrycon-Arten sind Schwarze Neons Freilaicher, die nach heftigem Treiben knapp unterhalb der Wasseroberfläche ablaichen. Die Larven schlüpfen je nach Wassertemperatur nach 24 bis 30 Stunden. Bei Aquarienzuchten gibt es oft einen Überschuss an Männchen. Die Männchen werden erst mit einem Alter von mehr als einem Jahr geschlechtsreif.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwarze Neon ist nicht sehr nah mit den Neonfischen der Gattung Paracheirodon verwandt, sondern gehört zur Gattung Hyphessobrycon, die durch die Bezahnung und die unbeschuppte Basis der Schwanzflosse diagnostiziert wird, und vor allem hochrückige Arten mit rötlicher Grundfärbung enthält. Innerhalb der Gattung Hyphessobrycon gehört der Schwarze Neon zu einer Artengruppe von relativ gestreckten Fischen mit schwarzem Längsstreifen, die nach dem Dreibandsalmler (H. heterorhabdus) Heterorhabdus-Artengruppe genannt wird.

Aquaristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwarze Neon wurde 1960 erstmals zum Zweck der Aquarienhaltung importiert und gehört bis heute zum Standardangebot der Zoofachgeschäfte. Heute werden zumeist Nachzuchten vertrieben.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwarzer Neon (Hyphessobrycon herbertaxelrodi) ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans A. Baensch und Rüdiger Riehl: Aquarien-Atlas, Band 1. Mergus Verlag, 1997, ISBN 3-88244-101-1


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