Mittel bei Zierfischkrankheiten:





Weißfleckenkrankheit bei Fischen und Zierfischen

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Symptome der Weißen Flecken / Weißfleckenkrankheit

Äußere Symptome

  • Weiße Flecken auf der Haut

Verhalten

Innere Symptome

Fotos

Ein Klick auf ein Foto zeigt das ganze Bild, soweit vorhanden.


Fotos: Dani

Mosaikfadenfisch mit weißen Flecken. Am Anfang wurde eine kleine Stelle am Rücken hell. Dann breiteten sich die Flecken schnell aus. Später nahmen die Stellen eine gelbliche Färbung an. Das Tier verhielt sich normal. Es wurde nicht apathisch, sondern war munter wie immer. Es fraß normal. Die Stellen waren nicht schleimig. Es wurde nichts abgesondert. Würmer waren ohne Lupe nicht zu erkennen.

Die schnelle Ausbreitung könnte auf Würmer hin deuten. Eine Untersuchung mit einer Lupe sollte vorgenommen werden. Weiße Flecken können auch durch Bakterien hervorgerufen werden.



Fotos: Th. Streubel

Weiße Flecken bei Schildplattwelsen, die sich im weiteren Verlauf als Symptome einer starken bakteriellen Infektion heraus stellten.


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Foto: Monique (Forum)

Apistogramma panduro mit weißen Flecken. Das Tier scheuerte sich. In Frage kommen bei solchen Symptomen in erster Linie bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen oder Hautwürmer.



Fotos: Sebastian Gleich

Roter Neon mit weißem Fleck. Neons sind anfällig für Ichthyo. Allerdings sind die weißen Punkte bei Ichthyo scharfkantiger. Vermutlich handelt es sich um eine kleine bakterielle Infektion bzw. Bakterienkolonie. Eine Pilzinfektion kann aufgrund der Fotos nicht ausgeschlossen werden. Allerdings waren auch am lebenden Neon keine Fäden zu erkennen. Aufgrund der Fotos wurde eine Behandlung mit vielen Wasserwechseln und einem leicht antibakteriellen Mittel, z.B. Seemandelbaumblätter oder Erlenzäpfchen, empfohlen. Nach einigen Tagen ging der Fleck zurück.



Foto: Oliver Mai

Zitronensalmler mit Columnaris oder ähnlicher bakterieller Infektion.



Fotos: Dennis Tatarelli

Synodontis und Pleco mit weißen Flecken. Auf den Fotos ist die Struktur der Flecken nicht erkennbar. Evtl. handelt es sich um Pilze oder Bakterien, die sich auf kleineren Verletzungen angesiedelt haben, die durch die aggressiven Buntbarsche im Aquarium verursacht wurden.
Im Original waren die Flecken eher wattebauschartig, was für einen Pilz spricht. Nach einer Temperaturerhöhung um 3° gingen die Flecken zurück.



Foto: Patrick Kirstin

Apistogramma agassizi mit einer weißen Beule. Das Umfeld der Beule sieht rötlich aus. Die Beule könnte möglicherweise ein Pilz sein. Die genaue Struktur ist auf dem Bild auch bei Vergrößerung nicht zu erkennen. Die erste Vermutlung ist daher eine bakterielle Infektion und eine darauf angesiedelte Pilzinfektion. eil di befallene Stelle als Beule beschrieben wurde, ist auch ein Geschwür nicht auszuschließen.



Fotos: Roland Palinkas

Prachtschmerle mit weißen Belägen und Beulen an Flossen und Körper. Die Beläge könnten auf eine bakterielle Infektion, z.B. Columnaris, hindeuten. Die Beulen könnten daher stammende Flüssigkeitsansammlungen bzw. Zysten sein. Matte, weiße Beläge entstehen auch bei Hautwürmern. Ursache für Beulen können Sporozoen sein. Die kräftig weißen Stellen zusammen mit den Beulen lassen jedoch eher eine bakterielle Ursache vermuten. Zumal die Schmerle mit ca. 12 Jahren und entsprechend langer Haltung im Aquarium vermutlich nicht mit Sporozoen oder Würmern in Kontakt gekommen ist.



Foto: Neele Götsch

Neonsalmler mit weißem Fleck bzw. weißem Punkt. Der Neon hatte nur diesen einzelnen weißen Fleck, der wie eine leicht erhabene Beule wirkte. Das Tier sonderte sich mit einem anderen Neon ab, schwamm häufig an einer Stelle und war nicht besonders interessiert an Futter.
Als Ursache kommt ein Pilz infrage, konnte vor Ort aber nicht eindeutig identifiziert werden. Weiße erhabene Stellen kommen insbesondere bei Neons auch im Zusammenhang mit Sporozoen und Bakterienkolonien vor.

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Foto: Thomas Boening

Roter Neon mit weißen Punkten. Bei so scharf begrenzten, weißen Punkten handelt es sich vermutlich um harmlose Bakterienkolonien, die sich an leicht geschädigten Hautstellen bilden. Meist reichen kräftige Wasserwechsel, damit die Punkte verschwinden. Zusätzlich können leicht antibakterielle Mitteln eingesetzt werden, wie Seemandelbaumblätter, Erlenzäpfen usw.

In diesem Fall wurde direkt nach Auftreten der Punkte bei mehreren Roten Neons ein 50% Wasserwechsel durchgeführt. Eine Woche später wurde der Filter gereinigt.
Die Fütterung wurde etwas eingeschränkt. Es wurden weder Medikamente, noch Dünger, noch Wasseraufbereiter verwendet.
Zunächst verschwanden die Punkte bei den zuerst befallenen Neons, dafür zeigten dann andere Neons diese Punkte. Schließlich wurden die Punkte immer weniger und verschwanden dann völlig.
4 Wochen nach der Entdeckung, waren alle Neons ohne Punkte.



Foto: Waldemar Sbilut

Apistogramma borellii mit weißem Fleck. In erster Linie kommen auf Basis der Fotos eine Pilzinfektion, Hautwürmer oder Columnaris, in Frage. Die Stelle sollte mit einer Lupe genauer betrachtet werden. Weitere Anhaltspunkte können die Haltungsdauer des Tieres und die Entwicklung des Flecken geben.



Foto: Tobias Feuerbach

Im abgebildeten 110 Liter Aquarium traten verschiedene Krankheitssymptome auf. Zunächst hatte ein junger Platy Schwierigkeiten bei der Orientierung, scheuerte sich am Boden starb. Später scheuerten sich mehrere Platys und gelbe Mollys am Bodengrund.
Zumindest einige dieser Fische waren extrem aktiv, jagten umher und jagten sich gegenseitig (Bild 3). Zwei aufgeblähte Platys zogen sich stark zurück und bewegten sich sehr langsam (Bild 4).
Ein Platy hatte dunkle Schuppen (Bild 5). Bei einem Platy sahen die Schuppen grob aus (Bild 6). Zwischen den Schuppen befanden sich ca. 1 bis 1,5mm lange weiße dünne Haare, vermutlich Hautwürmer. Einige Antennenwelse hatten vor der Rückenflosse einen hellen Fleck (Bild 2).

Im gleichen Becken war einige Zeit vorher Bauchwassersucht mit Schuppensträube aufgetreten, die mit einem 12 Watt UV-Klärer scheinbar erfolgreich bekämpft wurde.

Möglicherweise handelt es sich bei den diversen Symptome um verschiedene Anzeichen bakteriellen Befalls. Zumal erst seit den Erkrankungen ein wöchentlicher Wasserwechsel durchgeführt wurde.

Es könnten aber auch unterschiedliche Krankheiten vorliegen. Z.B könnten die Platys an Columnaris und Bauchwassersucht erkrankt sein. Bei den Antennenwelsen könnte es sich um Hautwürmer handeln.

Die Platys mit dicken Bäuchen könnten auch einfach trächtig sein.

Die hellen Stellen sollten mit einer Lupe untersucht werden. Erst danach und bei genauerer Kenntnis der Vorgeschichte können weitere Überlegungen angestellt werden.

Ursachen

Weiße Flecken werden oft durch bakterielle Infektionen verursacht. Auch Ansammlungen von Hautwürmern sehen mit bloßem Auge wie weiße Flecken aus.

Die Unterscheidung von weißen Flecken und Hauttrübungen nur aufgrund des Aussehens und besonders auf Fotos ist schwierig. Zumal bakterielle Infektionen auch zu verstärkter Schleimabsonderung führen können. Ebenso können Parasiten, die Schleimabsonderungen verursachen, auch bakterielle Infektionen nach sich ziehen.

Wie Hauttrübungen sollten auch weiße Flecken auf jeden Fall mit einer möglichst guten bzw. starken Lupe betrachtet werden. Ist die Ursache ein Befall mit Hautwürmern können diese an ihrem typischen Aussehen und ihren schlängelnden Bewegungen erkannt werden.

"Behandlungsvorschläge

Wenn die genaue Ursache der weißen Flecken nicht festgestellt werden kann, aber der Verdacht besteht, dass eine bakterielle Infektion vorliegt, wird mit Heilmitteln gegen bakterielle Infektionen behandelt.

Bei Befall mit Würmern wird wie unter Heilmittel gegen Hautwürmer oder Heilmittel gegen Kiemenwürmer beschrieben behandelt.

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