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Wasserwechsel im Aquarium als Problem und Ursache für Krankheiten

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Unter speziellen Bedingungen können nach Wasserwechseln Probleme auftreten. Solche Einzelfälle dürfen aber nicht als Ausrede gelten, regelmäßige Wasserwechsel zu vernachlässigen.

Vergiftung durch Wasserwechsel

Fische können sich an belastetes Wasser gewöhnen, wenn die Belastung sich langsam über einen längeren Zeitraum erhöht. Bei einem plötzlichen, starken Wasserwechsel mit unbelastetem Wasser können bei solchen Fischen Vergiftungserscheinungen auftreten.
Werden z. B. Fische übernommen, die aus einem längere Zeit nicht gepflegten Aquarium stammen, sollten diese langsam eingewöhnt werden. In länger nicht gepflegten Aquarien sollten keine radikalen Wasserwechsel durchgeführt werden. Sie sollten langsam umgestellt werden. Die in den meisten Fällen zu recht empfohlenen starken Wasserwechsel können in diesen seltenen Fällen schaden und sogar zum Vergiftungstod der Fische führen.

Todesfälle nach Wasserwechsel mit fast reinem Osmosewasser


Fotos: Robert Christmann

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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-07-19

Nach einem Wasserwechsel mit fast reinem Osmosewasser trat bei den gezeigten Halbschnäblern, Dermogenis pusillus, eine weiße Masse oder Schleim aus. Die Tiere starben direkt nach dem Wasserwechsel innerhalb weniger Minuten. Es war deutlich mehr Schleim als auf den Bildern festgehalten werden konnte.

Wenige Jahre vorher waren schon einmal Halbschnäbler nach einem Wasserwechsel mit Osmosewasser verendet. Die genaue Todesursache ist unbekannt. Möglicherweise hängt sie mit dem stark veränderten osmotischen Druck zusammen.

Ein ähnliches Phänomen trat bei der unten gezeigten Wurzel nach jedem Wasserwechsel auf, bis die Wurzel entfernt wurde. Die austretende weiße Masse wurde von Garnelen mit Vorliebe gefressen.


Foto: Robert Christmann
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