Mittel bei Zierfischkrankheiten:





Furunkel und Geschwüre bei Fischen und Zierfischen

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Symptome von Furunkeln und Geschwüren

Äußere Symptome

  • Geschwüre, meist mit roter Umrandung
  • mit Eiter gefüllte Beulen
  • gerötete Flossen
  • ausgefranste Flossen
  • Flossen werden trübe

Verhalten

  • Trägheit
  • Fressunlust

Innere Symptome

  • Blutige Flüssigkeit im Bauchraum
  • Wunden an inneren Organen
  • Blutungen an inneren Organen und Muskulatur

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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-04-25

Fotos zu Furunkeln und Geschwüren

Ein Klick auf ein Foto zeigt das ganze Bild, soweit vorhanden.


Fotos: Thomast

Zebrawels mit einem Hautgeschwür im späten Stadium. Die Oberfläche des Geschwürs ist fleischfarben, im Innern befindet sich ein Furunkel. Später kann das Geschwür rot werden.



Fotos: Thomast

Toter Kakaduzwergbuntbarsch mit Hautgeschwür. Das Geschwür wurde vermutlich durch starken Überbesatz und dem damit verbundenen Stress begünstigt.



Fotos: Christian Leber

Corydoras paleatus mit Geschwür auf der Stirn. Das Geschwür wurde 3 Tage mit Sera baktopur behandelt. Da es sich sichtbar zurückbildete, wurde die Behandlung beendet. Nach 5 Tagen war das Geschwür vollständig verschwunden.

Später trat bei im gleichen Bestand vermutlich die Beulenkrankheit auf. Vielleicht handelte es sich in beiden Fällen um die gleiche Erkrankung.



Roter Neon mit Geschwür. Ähnliche Symptome entstehen, wenn sich Wurmlarven unter der Haut eingenistet haben. Mit einer Lupe kann man die Larve dann meistens erkennen.



Foto: Corinna Schollenberger

Zebrawels mit Hautgeschwür



Fotos: Stefanie Prinz

Silbermolly mit einer Beule am Schwanzstiel. In dieser Region entwickeln sich bei vielen Fischen, vor allem bei höherem Alter, zuächst Beulen, die später in der Regel aufbrechen und wie Geschwüre aussehen. Eine Vermutung ist, dass der Schwanzstiel durch die ständige Bewegung hoch belastet und deshalb empfindlich ist. Die Tiere leben oft monatelang mit den Geschwüren. Andere Tiere werden zumindest in gut gepflegten Aquarien scheinbar nicht angesteckt. Eine antibakterielle Behandlung zögert den Verlauf höchstens hinaus, führt bei älteren Tieren aber wohl nicht oder nur selten zu einer Heilung. Das gezeigte Tier war allerdings noch jung. Es kann sich in diesem Fall auch um eine Zyste, einen Tumor oder die Beulenkrankheit gehandelt haben.



Fotos: André Cornelius

Crossocheilus reticulatus, Netzpinselalgenfresser, der scheinbar ein Geschwür hat. Ein zunächst heller Fleck wurde später rötlich wurde und brach dann zu einer offenen Wunde auf. Bei den Aufnahmen war der Fisch seit 2 Wochen befallen und wurde ab da in ein separates Becken gesetzt. Die Fotos zeigen das Geschwür und die Entwicklung an drei verschiedenen Tagen.

Ursachen

Bakterien der Gattung Aeromonas verursachen mit Eiter gefüllte Beulen bzw. Geschwüre. Beim Aufplatzen der Beulen, beim Fressen toter erkrankter Fische und beim Fressen von Kot erkrankter Fische werden die Erreger übertragen. Brechen Geschwüre auf, gelangt Eiter in das Wasser und die enthaltenen Erreger können andere Fische infizieren. Auch Hautparasiten können die Erreger verbreiten.

Aeromonas kommen sowohl in belastetem als auch in sauberem Wasser vor. Aus der Fischzucht ist seit langem Aeromonas salmonicida bekannt, dass Furunkulosen bei Salmoniden verursachen kann. Bei Aquarienfischen häufig anzutreffen und vermutlich der häufigste Verursacher von eitrigen Beulen und Geschwüren ist das Bakterium Aeromonas sobria. In Versuchen hat sich herausgestellt, dass Aeromonas sobria die aggressivste Art aus der Gattung Aeromonas ist und gegen eine Reihe von Antibiotika resistent ist bzw. schnell Resistenzen bilden kann.

Aeromonas gelten als fakultativ pathogene Bakterien, d. h. sie sind in der Regel auch bei gesunden Fischen vorhanden. Erst eine Schwächung des Fisches aufgrund besonderer Stressfaktoren führt zur akuten Erkrankung.

Behandlungsvorschläge

Die Behandlung erfolgt wie bei der Behandlung bakterieller Infektionen beschrieben.

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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-04-25

Weitere Informationen

Bakterielle Infektionen
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