Seemandelbaumblätter im Aquarium

Der Seemandelbaum und dessen Blätter sind längst in der Aquaristik heimisch. Im Aquarium bewährt sich der Einsatz der „Terminalia catappa“ vor allem zum Vorbeugen und im Kampf gegen Fischkrankheiten. Welche Wirkung haben diese braunen Blätter? Wo kommen sie ursprünglich her und wann eignet sich der Einsatz im eigenen Becken? Dieser Artikel liefert die Antworten.

Der Seemandelbaum stammt ursprünglich aus Asien. Doch mittlerweile finden sich die Blätter und der Baum überall auf dem Globus in tropischen Bereichen. Speziell auf dem europäischen Kontinent sind die heilsamen Blätter in der Aquaristik seit den 90ern bekannt und beliebt. Warum eigentlich? Wie wirkt sich die Zugabe einiger Seemandelbaumblätter auf das Aquarienwasser und die Fische aus?

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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-06-21

Wirkung der Blätter des Seemandelbaums

Die Seemandelbaumblätter, auch als Blätter der sogenannten „Strandmandel“ bekannt, enthalten zahlreiche Inhaltsstoffe, die sich positiv auf das Wasser im Aquarium auswirken können. Dazu zählen vor allem Huminsäuren, Flavonoide, Triterpinoide und Tannine. All diese Wirkstoffe lösen sich nach und nach im Wasser.

Sie fangen Radikale ab (z. B. der Farbstoff Quercetin) und wirken gegen schädliche Bakterien (z. B. Flavonoide). Damit nicht genug, sind sie vorteilhaft für die Zellregulation der Fische und Pflanzen (z. B. durch Tannine) oder um den pH-Wert abzusenken (z. B. Huminsäuren).

Insgesamt sind Seemandelbaumblätter im Aquarium ideal, um Bakterien, Keime, Pilze und schädliche Radikale abzuwehren. Dadurch stärken sie die Immunabwehr von Fischen und helfen, eine gesunde Qualität des Fischwassers zu gewährleisten. Zusätzlich genesen Fische, die unter Flossenfäule und Entzündungen leiden, schneller. Ihre Schleimhaut wird besser geschützt und der Laich wird weniger von Pilzen befallen. All diese Faktoren wirken positiv im Kampf gegen Krankheiten, wie z. B. die Pünktchenkrankheit bei Neonfischen, die sogenannte Glotzaugenkrankheit, Lochkrankheit oder bei einem Befall mit Kiemenwürmern.

Anwendung und Lagerung von Seemandelbaumblättern

Um die Seemandelbaumblätter erfolgreich anzuwenden, sind nur wenige Kenntnisse notwendig. Der Einsatz hängt vor allem von der Größe des Aquariums und dem jeweiligen Fischbesatz ab. Grundsätzlich gilt für ein Zierfischbecken, dass 1 bis 2 Blätter pro 50 Liter Fischwasser optimal sind. Das heißt, bei einem Aquarium mit einem Inhalt von 250 Litern wenden Aquarianer etwa 5 Seemandelbaumblätter an. Diese Blätter verbleiben für die Dauer von etwa 20 Tagen (ca. 3 Wochen) im Becken. In dieser Zeit lösen sich nach und nach die Wirkstoffe im Aquarienwasser und entfalten dort ihre Wirkung.

Wer Garnelen und Welse in seinem Becken hat, versorgt diese Tiere durch die Gabe von Seemandelbaumblättern mit zusätzlichem Futter. Da sie die Blätter gerne fressen, besteht die Möglichkeit, dass die Blätter sich schneller verbrauchen. Alte Blätter schaden dem Wasser nicht. Dennoch sollten sie gelegentlich ausgetauscht werden, um die Wirkung aufrechtzuerhalten. Die Lagerung von Seemandelbaumblättern gelingt an einem trockenen Ort. Dadurch bleiben die Inhaltsstoffe in den Blättern gebunden, ehe sie in das Aquarium kommen.

Fazit

Die Blätter des Seemandelbaumes haben sich von den Tropengebieten in Asien über die ganze Welt verbreitet. Aquarianer schätzen seit langem ihre heilsamen Wirkungen. Dabei gestaltet sich die Anwendung unkompliziert, sodass sich diese wertvollen Pflanzen auch für Neulinge in der Aquaristik eignen.

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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-06-21


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