Mittel bei Zierfischkrankheiten:





Hautabstrich bei Fischen

Viele Krankheiten können nur dann eindeutig erkannt werden, wenn die Erreger mit einem Mikroskop untersucht werden. bei äußeren Parasiten ist dazu ein Hautabstrich notwendig.

Ein Abstrich der Schleimhaut wird folgendermaßen vorgenommen:

  • Einige Tropfen Leitungswasser werden auf die Mitte eines Objektträgers getropft.
  • Mehrere Lagen Küchenpapier werden übereinander gelegt und richtig naß gemacht.
  • Der zu untersuchende Fisch wird gefangen.
  • Der Fisch wird sofort nach dem Fang auf das Küchenpapier gelegt.
  • Der Fisch darf nicht im Netz zur Ruhe kommen. Sonst hängt der Abstrich im Netz. Außerdem kann sich der Fisch verletzen.
  • Den Fisch auf dem Küchenpapier zur Ruhe kommen lassen. Nach relativ kurzer Zeit ist der Fisch von seiner Zappelei ermattet und bleibt eine Zeit lang ruhig liegen.
  • Den Fisch ganz vorsichtig am Kopf festhalten.
  • Mit der Rückseite eines trockenen Skalpells oder der Kante eines zweiten Objektträgers vorsichtig vom Kopf in Richtung Schwanz etwas Schleimhaut abstreifen. Nicht mit festem Druck abkratzen, sondern mit ganz leichtem Drruck abschaben bzw. abstreifen. Der Fisch darf nicht verletzt werden. Es dürfen sich keine Schuppen lösen, denn Schuppen sitzen schon in der Unterhaut.
  • Die meisten Parasiten sitzen auf dem Rücken oder Bauch. Auf den Flanken sitzen meistens weniger Parasiten.
  • Den Fisch wieder in das Aquarium setzen.
  • Auf dem Skalpell, sollte jetzt ein feiner, grauer Schleier sein.
  • Den Skalpellteil mit dem Abstrich in die Wassertropfen auf dem Objektträger halten mit Hilfe einer Seziernadel den Abstrich abstreifen.
  • Ein Deckglas zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand nehmen.
  • Die Seziernadel in die rechte Hand nehmen.
  • Den linken Rand des Deckglases auf den Objektträger setzen, so daß er von Wassertropfen benetzt wird. Das Deckglas in dieser Position festhalten.
  • Den rechten Rand des Deckglases mit Hilfe der Seziernadel langsam auf den Objektträger herablassen. Dabei dürfen keine Luftblasen eingeschlossen werden.

Bei stark zappelnden Fischen, oder wenn nur wenig Erfahrung mit solchen Untersuchungen vorhanden ist, sollte der Fisch vor der Untersuchung leicht betäubt werden.


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*Letzte Aktualisierung erfolgte am: 2018-04-25