Aquarienunterschrank selber bauen

Wer die Aquarienunterschränke, die es im Handel zu kaufen gibt, optisch nicht ansprechend genug oder zu teuer findet, kann sich daran versuchen, einen Aquarienunterschrank aus Holz selbst zu bauen.


Benötigtes Material:

  • Holzbretter (Dicke und Material sind natürlich abhängig von der Größe des Aquariums, besser keine Spanplatten verwenden, die sind nicht stabil genug. Für ein 112l-Becken genügen z. B. 18mm starke Leimholzbretter.)
  • Rückwand (entweder Pressplatte oder für bessere Stabilität eine dickere Spanplatte (hier ist Spanplatte ok))
  • Leim
  • Holzdübel
  • Nägel
  • evtl. Holzschrauben, wenn man den Schrank zusätzlich verschrauben möchte
  • evtl. Halter für Regalböden
  • evtl. Türen und Türscharniere, wenn man möchte

Montage:

  • Eine Holzplatte, die mindestens die Größe des Aquariumbodens hat, wird flach auf den Boden gelegt.
  • Die Seitenwände und Mittelstützen des Schranks werden senkrecht auf diese Platte montiert (bitte nicht die Seitenwände seitlich an die Bodenplatte schrauben, das ist weniger stabil). Die Anzahl der Mittelstützen richtet sich wiederum nach der Größe des Aquariums. Für ein 112l-Becken reicht eine Mittelstütze. Zuerst werden Dübellöcher in der Bodenplatte und den Stirnseiten der Seitenwände vorgebohrt, dann werden die Seitenwände mit Hilfe von Dübeln und Leim verbunden. Wer möchte, kann von der Unterseite der Bodenplatte noch Schrauben in die Seitenwände drehen (hier aber bitte darauf achten, dass die Schrauben nicht im Holz überstehen).
  • Oben auf die Seitenwände kommt wieder eine Platte in der Größe der Bodenplatte, die ebenso mit den Seitenwänden verbunden wird, wie diese mit der Bodenplatte verbunden wurden. Auch hier können (von oben) Schrauben hereingedreht werden, die nicht überstehen dürfen, sonst könnte das später die Bodenplatte des Aquariums zum Springen bringen!
  • Zum Schluss wird die Rückwand angenagelt. Sie sollte mit der Bodenplatte, den Seitenwänden und der Deckplatte vernagelt sein, um die größtmögliche Stabilität zu erhalten.
  • Wer möchte, kann noch zusätzlich Regalböden oder Türen einbauen.

Die Kosten für einen solchen selbstgebauten Schrank belaufen sich nur auf einen Bruchteil eines im Handel erhältlichen Schrankes, für ein 112l-Becken betrugen sie ca. 40 €.

Anmerkungen zu dieser Seite
NH....12.03.2007 18:33 Uhr [X]
Schön geworden und Danke