Ancistrus sp. Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 2.5 Urheber: TomiUSM 

Tüpfelantennenwelse, Ancistrus hoplogenys, brauchen relativ warmes, weiches und leicht saueres Wasser. Empfohlen wird, ein Männchen mit zwei Weibchen zu halten. Das Aquarium sollte zahlreiche Wurzeln und Verstecke aufweisen. Die Männchen haben einen Bart.

Bei A. hoplogenys kann man schon kaum noch von einer Art sprechen, weil es viele verschiedene Arten gibt, die nicht dem eigentlichen Typusmaterial entsprechen, die aber alle unter dieser Bezeichnung eingeführt und in den Handel kommen. Man spricht daher nur noch vom Hoplogenys-Komplex und bezeichnet diese Tiere als Ancistrus cf. hoplogenys. Auch die Bezeichnung Weißsaumantennenwels wird verwendet.

Bei den meisten Arten verblasst die schöne Färbung im Alter. Vor allem die weißen Flossensäume verblassen. Andere Tüpfelantennenwelse behalten ihre Färbung.

Für die Größe werden deshalb auch unterschiedliche Angaben zwischen 8 und 16 Zentimetern gemacht.

Weil die Tiere keine extremen Schwimmer sind, kann je nach Dekoration und weiterem Besatz ein Tier in 60 Liter gehalten werden. Das ist aber nicht optimal. 80 Liter sind sicher besser. Für zwei Tiere sollten auf jeden Fall mindestens 112 Liter zur Verfügung stehen. Sonst können durch das Revierverhalten Probleme entstehen. Auch reine Zuchtbecken sollten besser mindestens 112 Liter Inhalt haben.

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Geeignete Wasserwerte:

  • Temperatur: 26 bis 28°
  • Gesamthärte: 3 bis 4°
  • pH-Wert: 6,5
  • Nitrat: 10 bis 20 mg/l

Ancistrus hoplogenys sind sehr scheu und werden mit zunehmendem Alter immer scheuer. Fische zur Vergesellschaftung sollten entsprechend ruhig sein. Sonst bekommen die Ancistrus hoplogenys nicht genug Futter. Sie können mit Garnelen vergesellschaftet werden.

Das Wasser sollte möglichst durch Torf angesäuert werden.

Futter für Ancistrus hoplogenys

Geeignetes Futter:

  • Erbsen
  • Grünfutterflocken
  • Futtertabletten
  • gelegentlich Rote und Schwarze Mückenlarven

Hinweise zur Zucht von Ancistrus hoplogenys

Ancistrus spec., Oberkörper und „Saug“-maul, Kiemenklappen geschlossen Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: Ude

Wichtigste Voraussetzung für die Zucht ist eine Höhle, die vom Männchen angenommen wird. Ancistrus hoplogenys sind dabei wählerisch.

Wenn das Männchen aber eine passende Höhle gefunden hat, hält es sich fast ständig darin auf.

So lange das Männchen zwischen verschiedenen Höhlen wechselt, hat es noch keine passende Höhle.

Ancistrus hoplogenys laichen nur 2 bis 3 Mal im Jahr. Wahrscheinlich nur im Winter.

Die Jungen kommen in Gesellschaftsbecken mit lebhaften anderen Fischen, z. B. anderen Antennenwelsen, nicht durch.

Die Aufzucht der Jungen ist wesentlich schwieriger als die Aufzucht z. B. der Blauen Antennenwelse.

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Letzte Aktualisierung am 15.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API