Tigerschmerlen

Pangio kuhlii

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Datenblatt Tigerschmerlen

Deutscher Name: Tigerschmerlen
Wissenschaftlicher Name: Pangio kuhlii
Herkunft: Asien
Größe: Körperlänge bis zu 10 cm
Aquarium
Länge: Länge ab 60 cm Breite und ab 40 cm Breite
Inhalt: ab 80 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 24°- 28° C, optimal 26°- 27° C
PH: 6 – 7,5
GH: bis 10° dH
Verhalten
Bereich: unterer Bereich
Futter: Lebendfutter, Trocken- und Frostfutter
Verhalten: friedlich, gesellig
Anzahl: ab 5 Tiere
Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Zucht schwierig

Herkunft

Die Heimat der Tigerschmerlen oder Gefleckten Dornaugen ist der indonesisch-malaiische Raum. Dort leben die Fische in pflanzenreichen Bächen und stehenden Gewässern mit einem schlammigen Untergrund. Die drei lebenden Unterarten heißen: P. kuhlii malayanus. Pangio kuhlii kuhlii und P. kuhlii sumatranus.

Aussehen

Wie es der Name „Tigerschmerle „schon vermuten lässt, besitzen die Tiere eine tigerähnliche Körperzeichnung. Das Muster zeigt dunkle Längslinien auf einem gelblich, silbrig- schimmernenden Grund. Die Männchen haben das für Bodenfische charakteristische unterständige Maul und einen langgestreckten, schlanken Körper. Der Bauch ist leicht gewölbt. An der Schnauze sind 3 Paare Barteln zu erkennen.

Haltung

Tigerschmerlem sind friedliche und gesellige Zeitgenossen, die in einer Gruppe von 5 bis 6 Mitgliedern gut aufgehoben sind. In der Einzelhaltung können sie angriffslustig werden und sich dabei nicht unerhebliche Verletzungen davontragen. Empfindliche Fische lassen sogar Flossen und Schuppen.

Die Art ist dämmerungsaktiv und benötigt ausreichend Raum zum Schwimmen mit dem Schwarm. Das artgerechte Becken sollte mindestens 80 L fassen und eine Kantenlänge von 60 cm messen. Da sich Tigerschmerlen bevorzugt am Boden aufhalten, gelten sie als sogenannte „Bodenfische „. Aus diesem Grunde besteht der richtige Boden aus einem weichen und sandigen Substrat. Zu empfehlen ist etwas Mulm zum Gründeln nach Fressbarem.

Eine dichte Bepflanzung und ausreichend Versteckmöglichkeiten in Steinbauten, Wurzeln und Röhren bieten den lichtscheuen Fischen ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Ist das Licht im Becken gedämpft ( z.B. durch eine Schwimmpflanzendecke) zeigen sich die Tiere auch häufiger am Tage.

Die richtige Wasserqualität ist sauber und sauerstoffreich . Zu erreichen mit einer konstanten Wasserströmung und einer hochwertigen Teichfilterung.

Nahrung

In der freien Natur ernähren sich die Tigerschmerlen bevorzugt von kleinen Tieren, die am Boden leben. Dazu gehören: Würmer, Krebse, Insekten und anderes Zooplankton.

Im Aquarium können sie Lebendfutter wie z.B. Tubifex, Daphnien, Cyclops, Artemia, Enchyträen und rote Zuckmückenlarven erhalten. Aber auch Frost- und Trockenfutter in Form von Futtertabletten oder Granulat wird genommen.

Geschlechtsunterschiede

Das weibliche und männliche Geschlecht ist voneinander kaum bis gar nicht zu unterscheiden. In der Regel besitzen die Weibchen etwas mehr Körperfülle.

Zucht und Aufzucht

Tigerschmerlen sind Freilaicher. Die Nachzucht im Aquarium gelingt nicht immer!

Ist das Weibchen doch befruchtet, streift es die kleinen bernsteinfarbenen Eier am Javamoos oder an einer glatten Oberfläche ab. Das Laichvolumen kann bis zu 1000 Eier zählen. Dort bleiben sie bis zum Schlüpfen der Larven haften.

Die Laichbereitschaft lässt sich durch eine gute Ernährung und das vorübergehende Senken der Wassertemperatur auf etwa 18 Grad Celsius stimulieren. Anschließend ist die Temperatur wieder auf die normalen 24 bis 28 Grad Celsius zu erhöhen.

Vergesellschaftung

Pangio kuhlii ist gesellig und mag die Vergesellschaftung. Mit anderen Fischen, auch der anderen Art, zeigt sie sich deutlich lebhafter und zutraulicher. Als Bodenfisch kann die Art gut zusammen mit friedlichen Fischen der oberen Wasserzone z.B. mit Barben und Barsche gehalten werden.

Bei artgerechter Haltung kann die Spezies über 10 Jahre alt werden.

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1 Kommentar

  1. Hallo,
    ich habe seid ca 5 Wochen Tigerschmerlen.Sie sind sehr sehr aggressiv untereinander und gegenüber allen anderen Bewohnern. Selbst vor Barschen machen sie nicht halt. Ich werde sie wieder aus dem Aquarium entfernen.

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