Tigerkrebs

 

Datenblatt Tigerkrebs

Deutscher Name: Tigerkrebs, auch Zebrakrebs
Wissenschaftlicher Name: Cherax peknyi
Herkunft: Australien – Neuguinea
Größe: Körperlänge bis zu 12 cm
Aquarium
Länge: Länge ab 120 cm Breite und ab 40 cm Breite
Inhalt: ab 140 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 15°- 28° C
PH: 6,5 – 8,2
GH: 5° – 20° dH
Verhalten
Bereich: Boden
Futter: Allesfresser – pflanzliche Kost, Fischfutter, Frostfutter
Verhalten: friedlich, sozial
Anzahl: Einzeln, Paar, Gruppe
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
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Tigerkrebs - Cherax peknyi

Tigerkrebs - Cherax peknyi
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Tigerkrebs im Aquarium
Neotron76, Zebrakrebs, CC BY-SA 3.0 DE

Der Tigerkrebs, auch Zebrakrebs genannt, ist ein tag- und nachtaktiver Flusskrebs. Seine ursprüngliche Heimat sind die Gewässer Neuguineas. Die Art gilt als friedliche und es sind sogar während der Häutung keine Übergriffe auf Artgenossen zu erwarten.

Aussehen

Seinen Namen bekam der Krebs aufgrund seiner auffälligen Körper-Zeichnung, die an das Tarnmuster eines Tigers erinnert. Dabei kann seine Färbung sehr verschieden sei. Sie reicht von Dunkelrot bis Blau und ist mit einigen hellen Querstreifen geschmückt. Die Farbe der Scheren ist braun bis blau, orangerot oder weiß. Dagegen sind die Beine ausschließlich braun bis blau getönt.

Die Färbung entwickelt sich mit zunehmender Größe und wird mit dem Eintreten der Geschlechtsreife kräftiger. Die jungen Tiere zeigen eine deutliche Tarnfärbung gegen Fressfeinde.

Haltung

Cherax peknyi ist standorttreu und wenig bewegungsfreudig. Die Größe des artgerechten Aquariums ist der Anzahl der Exemplare anzupassen. Die Einrichtung ist abwechslungsreich und bietet zahlreiche Auswegmöglichkeiten und Verstecke in Form von Höhlen. Jedes Tier braucht seine eigene Höhle!

Der Krebs ist ständig damit beschäftigt zu buddeln und Futter in den Zwischenräumen zu suchen. Da er dabei die Einrichtungsgegenstände untergräbt, müssen diese sicher stehen. Als Bodengrund eignet sich grober Aquariensand- oder kies. Pflanzen sind zweitrangig und nur in Maßen einzuplanen. Die Auswahl muss robust sein, da weiche Arten als Futter gelten. Ist ausreichend pflanzliche Nahrung vorhanden, bleiben die Pflanzen ganz.

Nahrung

Der Allesfresser nimmt vorwiegend pflanzliche Kost wie Salat, Spinat, Karotten und sauberes Herbstlaub. Auch handelsübliches Krebsfutter, Frostfutter, Craysticks werden genommen.

Die jungen Krebse bekommen überwiegend pflanzliches Futter.

Zucht

Tigerkrebse sind fruchtbar. Lebt ein Paar im Aquarium zusammen, trägt das Weibchen im Abstand von drei Monaten 40 bis 100 Eier direkt an ihrem Körper. Nach etwa sechs Wochen schlüpfen die fertig entwickelten Jungtiere. Diese bleiben noch einige Tage beim Muttertier, bis sie vollkommen selbstständig sind und sich lösen. Die Eltern stellen ihren Nachkommen nicht nach.

Vergesellschaftung

Der Zebrakrebs zeigt ein ausgeprägtes Sozialverhalten und kann auch als Paar und in der Gruppe leben. In der Regel können sie mit friedlichen Fischen und Zwerggarnelen vergesellschaftet werden. Dagegen werden Wasserschnecken gefressen.

Übrigens: Krebse dürfen nicht in Teiche oder andere wilde Gewässer gesetzt werden. Sie verdrängen die heimischen Arten und können unreparierbare Schäden anrichten. Auch vor einem Kontakt mit amerikanischen Krebsen wird gewarnt, da Gefahr einer Erkrankung mit der Krebspest besteht.

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