Teufelsdornschnecke

Datenblatt Teufelsdornschnecke

Lateinischer Name: Faunus ater
Handelsname: Teufelsdornschnecke
Stamm: Mollusca – Weichtiere
Unterstamm:
Conchifera – Schalenweichtiere
Klasse:
Gastropoda – Schnecken
Ordnung: Sorbeoconcha – Sauggehäuseschnecken
Famlie
Pachychilidae – Dicklippige Schnecken
Gattung: Faunus
Herkunft: Südostasien
Größe: Bis zu 8 cm
Aquariumgröße
Inhalt in Litern:
ab 54 Litern
Wasserwerte
Temperatur: 22-28 °C
PH: 6,5 – 8,5
GH:
Bis 30°dGH
KH: Bis 20 KH
Verhalten / Besatz
Bereich: In der Natur sind sie in großer Menge in Unterläufen größerer Flüsse zu finden. Überdies befindet sich auch im brackigen Mündungsbereich eine beachtliche Anzahl Teufelsdornschnecken. Dort verweilen sie meist auf schlammigem Untergrund oder Sand.
Futter: Die Teufelsdornschnecke verzehrt liebend gern abgestorbene Pflanzenreste, sie knabbert an Algen und Bakterienfilmen. Als Destruent meidet sie jedoch vitale Pflanzen.
Verhalten: Da die Teufelsdornschnecke ein sehr friedliches Tier ist, verträgt sie sich problemlos mit anderen Aquarienbewohnern, vorausgesetzt, diese fressen keine Schnecken. Auf aggressive Fische reagiert sie keinesfalls mit Gegenaggression. In solchen Situationen zieht sie sich zurück und gräbt sich im Boden ein. Als besonders behaglich empfindet sie ein Aquarium mit Sandboden.
Anzahl: Gruppenhaltung ist optimal, da diese Aquarienschnecken von der ganz friedlichen Sorte sind und sie in der Natur in größeren Verbänden leben. Darum sollte eine Einzelhaltung unbedingt vermieden werden. Ebenfalls sind sie kompatibel mit Garnelen, anderen friedlichen Schnecken, Muscheln und mit friedlichen Fischen.
Lebenserwartung:
Bis 8 Jahre
Schwierigkeitsgrad: Obwohl Teufelsdornschnecken zwangsweise immer Naturentnahmen sind, sind sie recht widerstandsfähig und unkompliziert. Sie gewöhnen sich sehr schnell an ihr neues Milieu im Wasserbecken.
Garnelenverträglich: Ja
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Teufelsdornschnecke - Faunus ater

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Teufelsdornschnecke
H. Zell, Faunus ater 01, CC BY-SA 3.0

Besondere Merkmale

Die Teufelsdornschnecke ist durch ihre Größe und ihre Färbung ein Blickfang für jedes Aquarium. Durch ihre Verträglichkeit mit zahlreichen Mitbewohnern und ihre recht anspruchslose Pflege sind diese Schnecken auch für gut Anfänger geeignet.

Geschlechtsunterschiede:

Teufelsdornschnecken sind zwar zweigeschlechtlich, jedoch sind Männchen und Weibchen äußerlich gleich. Die Schnecke legt recht unauffällige Kokons ab, aus denen später Larven schlüpfen. Sie wachsen in den natürlichen Habitaten im Meerwasser oder im Brackwasser auf.

Zucht:

Eine Zucht im Aquarium oder im Labor ist mangels des dafür erforderlichen Brackwassers bisher nicht gelungen. Erst fertig entwickelte Jungschnecken können auch in Süßwasserbereichen gut leben.

Vergesellschaftung:

Die Teufelsdornschnecke ist eine sehr kompatible Schnecke fürs Gesellschaftsbecken. Durch ihre friedliebende Art kommt sie mit Fischen, Garnelen und Krebsen gut aus, solange es sich bei diesen nicht um Prädatoren handelt.

Häufige Fragen zur Teufelsdornschnecke:

Wie atmet dieses Tier?
Die Teufelsdornschnecke besitzt keine Lunge, sondern gehört zu den Kiemenatmern.

Hat die Teufelsdornschnecke besondere Fertigkeiten?
Die fleißige Teufelsdornschnecke gräbt kontinuierlich den Bodengrund im Aquarium um und sorgt damit für einen unversehrten und gesunden Bodengrund. Dieser ist für alle Aquarienbewohner und für die Wasserpflanzen von elementarer Wichtigkeit. Außerdem kann sie gegen Algen eingesetzt werden. Da sie sehr langsam ist, sollte ihr Einsatz hier eher vorbeugender Art sein.

Ist diese Schnecke auch unter anderen Namen bekannt?
Manchmal ist sie auch unter dem Namen Kupferturmdeckelschnecke zu finden.

Gibt es etwas Spezielles zu beachten?
Da diese Schnecke nicht in der Lage ist, rückwärts zu kriechen, muss darauf geachtet werden, dass sie sich nicht im Inventar ihres Aquariums verhaken oder steckenbleiben kann.

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