Starmoos ist auch bekannt unter dem Namen Sternmoos oder Zementmoos. Es ist bei Aquariumbesitzern ein gern genutztes Moos, um das Aquarium zu verschönern und zu bepflanzen. Unter Wasser kommt das dicht wachsende Moos nämlich besonders gut zur Geltung.

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Herkunft & Vorkommen

Die wissenschaftliche Bezeichnung des Starmooses lautet „Hyophila involuta“. Das Moos gehört zur Familie der Pottiaceae. Es ist in vielen Regionen der Welt verbreitet und kommt in Asien, Afrika, Nordamerika und Europa vor. Das Moos wächst sowohl unterhalb der Wasseroberfläche als auch auf Kalkfelsen, Steinen und Felswänden in Wassernähe. Auch feuchte Hausfundamente besiedelt es hin und wieder (daher auch der gelegentlich verwendete Name „Zementmoos“).

Aussehen & Eigenschaften

Die Bezeichnung Starmoos oder Sternmoos verdankt es seinen aufrecht stehenden Trieben, die wie kleine Sterne aussehen. Die kleinen zungenförmigen Blättchen ranken sich dicht aneinander rund um den Stamm und laufen nach oben hin zu einer Art Rosette aus. Mit einer Höhe von ca. 1 bis 3 cm bleibt das Starmoos recht niedrig. Die Breite liegt meist zwischen 3 und 10 cm.

Starmoos im Aquarium

Mit Sternmoos lassen sich Dekogegenstände, Wurzeln, Steine und weitere Flächen im Aquarium auskleiden. Auch zur Begrünung der Rückwand des Aquariums eignet es sich gut. Es bildet einen hübschen Kontrast zu Javamoos oder Ricciamoos, welche man häufig in Aquarien findet. Da es erst seit einigen Jahren im Handel erhältlich ist, ist Starmoos noch nicht so weit verbreitet wie andere Moosarten. In einigen Aquarien fand man Starmoos schon früher, allerdings nur weil es sich um eine Verwechselung handelte: Es wurde häufig mit einem Drehzahnmoos verwechselt. Neben dem dekorativen Aspekt bietet das Moos den Aquariumbewohnern auch Platz zum Verstecken oder zum Laichen. Im dichten Gewächs des Mooses siedeln nützliche Bakterien, die für eine gute Wasserqualität sorgen. Für Jungtiere ist es häufig auch eine beliebte Futterquelle.

Befestigung & Pflege im Aquarium

Das Sternmoos muss zu Beginn lediglich mit einem Stück Schnur oder Netz festgebunden werden. Danach benötigt es kaum weitere Pflege. Es wächst allerdings nur recht langsam. Gut eignet es sich für Naturaquarien, wo es zum Aquascaping genutzt werden kann. Besonders beliebt ist Sternmoos auch in Aquarien, in denen Garnelen gehalten werden.

Anforderungen an das Aquarium

Am wohlsten fühlen sich die Moospflanzen bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Der pH-Wert des Wassers sollte zwischen 5 und 8 liegen. Bezogen auf die Wasserhärte sind die Pflanzen unkompliziert: Sie fühlen sich sowohl in sehr weichem als auch in hartem Wasser wohl. Voraussetzung für ein gesundes Wachstum ist, dass das Wasser stets frisch und klar ist. In dunkleren Gewässern kommt Sternmoos selten vor; im Aquarium sollte daher für ausreichend Licht gesorgt werden.

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Letzte Aktualisierung am 11.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API