Salz im Aquarium
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Salz wird in der Aquaristik schon lange für verschiedene Einsatzbereiche verwendet. Dennoch ist Salz kein Allheilmittel. Auch wenn immer wieder empfohlen wird, Salz vorbeugend in jedes Aquarium zu geben, sollte Salz nur dann verwendet werden, wenn es wirklich notwendig ist.

Häufige Empfehlungen sind wöchentliche Zugaben von z.B. 1 Teelöffel Salz auf 54 bis 60 Liter, die für Kiemen und Schleimhäute der Fische gut sein sollen.
Das Salz reizt die Schleimhaut, die dann mehr Schleim bildet. Oft werden Probleme darauf zurückgeführt, dass im Handel oft mit Salz operiert wird und die Fische dann überreizt und empfindlich im heimischen Aquarium ankommen. Es wird nur noch für Fischarten wie Black Mollys empfohlen, die Salzzugaben wirklich mögen. Eine gesunde Schleimhaut muss nicht ständig durch Salz gereizt werden und dann womöglich durch Zugabe von Wasseraufbereitungsmitteln wieder beruhigt werden.
Wenn die Fische nach Salzzugabe gesünder wirken, sollte vielmehr geprüft werden, was die Kiemen oder Schleimhäute belastet und wie die Ursache abgestellt werden kann. Möglichkeiten sind z.B. hoher Keimdruck durch Überbesatz, mangelnde Wasserpflege oder sonstige Stressfaktoren.

Ein Vorteil von Salz gegenüber vielen anderen Heilmitteln ist, dass Salz sich im Aquarium nicht zersetzt und deshalb nicht nachdosiert werden muss. Am Ende einer Behandlung wird der Salzgehalt mit mehreren Wasserwechseln wieder gesenkt.

Andererseits ist Salz nicht unbedingt schonender als andere Behandlungen. So reizt Salz z.B. die Haut der Fische und kann je nach Dosierung die Fische stark belasten. Die häufige gemachte Unterscheidung von natürlichen und chemischen Heilmitteln wird den tatsächlichen Wirkungen nicht immer gerecht.

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2 Kommentare

  1. Ich habe am Samstag drei junge Goldfische in meinem Teich entdeckt, die wohl an Bauchwassersucht leiden. Sie kamen sofort in ein separates Becken und heute früh holte ich Teichsalz. Ich habe sie darin einmal gebadet. (15 g Salz auf 5 Liter Wasser), was ihnen anscheinend gut tat, denn sie sind jetzt schon wieder ein bisschen agiler. Meine Frage ist nun, wie häufig ich dieses Bad wiederholen sollte. 1x am Tag? Alle 2 Tage? Oder vertragen sie auch täglich mehrere Bäder? Leider steht das nicht auf der Packung, die ich gekauft habe.

  2. Salzbehandlung von kranken Fischen habe ich noch nicht gemacht, werde ich aber in Kürze wegen einer Erkrankung von Platys beginnen.

    Aber ich habe folgende Erfahrung: Endler-Guppies kann man ebenso wie Geweihschnecken problemlos dauerhaft im Brackwasser halten.
    Ca. 6-7 Gramm pro Liter sind kein Problem.
    Als Ergebnis bekommen die Fische bzw. ihre Nachkommen einen etwas größeren und kräftigeren Körperbau.

    Bei einer Salinität von ca. 0,9% zeigen die Fische allerdings deutliche Abwehrreaktionen, das mögen sie nicht und reizt womöglich die Schleimhäute stark.
    Bei 0,6% Salinität hingegen zeigen sie in der Dauerbeobachtung (> 1 Jahr) keinerlei Einschränkungen, gleiche Vermehrung, gleiches Verhalten wie im Süßwasser.

    Geweihschnecken vertragen eine Salinität von 2% und höher. Wichtig ist aber, dass man die Tiere langsam an die Salzwerte gewöhnen muss. Haben sie eine Differenz von mehr als 0,5% (Einsetzen neuer Tiere oder überführung ins Süßwasser) können aufgrund der racken osmotischen Effekte gesundheitliche Beschwerden auftreten.

    Bei einem normalen Süßwasserfisch würde ich mit 3 Gramm Salz auf 1 Liter anfangen, und dann einen Tag später noch mal etwas erhöhen auf 4-5 Gramm.

    Wichtig: langsam, und Fisch dabei beobachten. Wird er sehr zapplig oder unruhig, sofort (!) die Salinität deutlich reduzieren.

? Was sind eure Erfahrungen / Fragen zur Salzbehandlung von Fischen - schreibt es in die Kommentare:

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