Phönixmoos

Phönixmoos – Aussehen, Gestaltung und Nutzen im Aquarium

  • Wissenschaftlicher Name: Fissidens fontánus
  • Herkunft: weltweit
  • Gattung: Fissidens
  • Familie: Fissidentaceae – Spaltzahnmoosgewächse
  • Wuchshöhe: 1 – 5 cm
  • Temperatur: 4– 26° C
  • Wasserhärte: ph – Wert: 5,0 – 7,0
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Fissidens fontánus näher betrachtet

Fissidens fontánus zählt zu den Laubmoosen. Das Gewächs ist auch unter den Bezeichnungen Phönixmoos oder Quell–Gabelzahn bekannt. Im Verkauf wird es mitunter als Fissidens geppii angeboten.

Die langsam wachsende Pflanze zählt zu den attraktivsten Moosen in der Aquaristik. Gründe dafür sind zum einen die zierliche und federartige Wuchsform, zum anderen die zarten Triebe mit den nebeneinandersitzenden Blättern. Die Farbe leuchtet in einem Tiefgrün.

Bei guten Bedingungen erreicht das Phönixmoos eine dichte Verzweigung mit zahlreichen Blättern. Es entstehen rundförmige und wiesenartige Polster. Außerdem entwickelt es Haftorgane, sogenannte Rhizoiden. Mit diesen hält sich die Pflanze am Untergrund fest.

Das Wassermoos wächst „ submers “, das bedeutet, es gedeiht ausschließlich unter Wasser. Zu finden ist es in fließenden und stehenden Gewässern. Außerhalb erschlafft es, trocknet aus und stirbt.

Anbau, Gestaltung und Nutzen im Becken

Durch seinen sehr langsamen Wuchs ist das Phönixmoos ein stabiles und gleichzeitig lebendiges Dekoelement. Aufgrund der geringen Höhe findet es im Vordergrund des Aquariums den idealen Platz. Es lässt sich perfekt auf Wurzeln, Hölzern, Steinen oder Höhlen aufbinden. Zum Befestigen eignet sich eine durchsichtige Nylonschnur beziehungsweise eine feine Angelschnur. Mit der Zeit hält sich die Pflanze mit ihren Haftwurzeln am Untergrund selbst fest, und die Schnur darf entfernt werden.

Fissidens fontánus bietet durch die feingliedrige Wuchsform und dem dichten Blattwerk hervorragende Voraussetzungen für Fische und Garnelen. Die Tiere finden sichere Verstecke, in denen sie sich ausruhen und die Umgebung ungestört beobachten können. Es ist ein prima Platz zum Laichen und eine praktische Nahrungsquelle. Da sich in der filigranen Wuchsform leicht herabfallende Futterreste absetzen, können diese leicht abgeweidet werden.

Pflege und Vermehrung

Phönixmoos benötigt keinen Rückschnitt. Führt man dennoch einen aus, entwickelt sich der Wuchs dichter und wird kompakter. Der entstandene Rückschnitt findet durch neues Aufbinden weitere Verwendung.

Wie die meisten Moose gedeiht Fontinalis fontánus im klaren und frischen Wasser am besten. Ein regelmäßiger Wasserwechsel ist ratsam. In der Regel benötigen Moose keine Düngung, allerdings fördert Co2 die Entwicklung. Mit der Zeit entstehen Mikroorganismen auf der Oberfläche. Diese leisten einen wichtigen Beitrag für die Qualität des Wassers. Verschmutzt die Pflanze stark, sollte sie vorsichtig abgesaugt oder abgespült werden.

Die Lichtansprüche sind gering und die Wasserhärte reicht von weichem bis hartem Wasser.

Die Vermehrung von Phönixmoos gelingt über die Teilung. Geeignet sind ausschließlich gesunde Pflanzen mit kräftigen Trieben und Blätter.



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