Nano Meerwasseraquarium

Warum ein Nano Meerwasseraquarium?

Nano Meerwasseraquarium
Quelle: Nano Meerwasseraquarium.de

Meerwasseraquarien zaubern eine wunderbare Stimmung. Damit sich die darin lebenden Fische und Wirbellosen wohlfühlen, müssen die Becken aber ausreichend groß sein. Zweihundert bis dreihundert Liter sollten sie mindestens fassen. Ein Meerwasseraquarium bedeutet Zeitinvestition, Know-how und finanzielle Möglichkeiten, vor allem aber Platz für die gesamte Anlage.
Wenn Räume klein sind oder es kaum geeignete Stellmöglichkeiten gibt, kann mit einem Nano Becken dennoch ein Hauch von Meeresatmosphäre in die eigenen vier Wände oder den Büroalltag einziehen. Denn Nano Meerwasseraquarien sind richtig klein.

In diese Kategorie fallen Becken mit einem Volumen bis zu 60 Litern. Je nach Auffassung zählen in der Meeresaquaristik auch solche mit bis zu 100 Litern dazu. Aufgrund ihrer geringen Größe findet sich in jeder Wohnung noch ein Platz, um sie aufzustellen. Aber es gibt nur wenige marin lebende Tiere, die in sehr kleinen Aquarien gehalten werden können. Fische gehören nicht dazu. Sie brauchen eine ausreichend große Schwimmfläche.

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Das bieten ihnen Nano Meerwasseraquarien nicht. Diese besitzen zudem oftmals eine Würfelform. Die Grundfläche ist dann selbst bei den größeren Varianten immer noch klein. Und vielen Fischen nutzt der Platz nach oben nichts, sie bleiben lieber im Bodenbereich. Insbesondere, wenn das Beobachten und die Pflege von Wirbellosen Spaß macht, man sich an Details sowie der Schönheit von Korallen erfreuen kann, kommen die Minibecken infrage. Nano Meerwasseraquarien können daneben aber auch als Quarantänebecken dienen.

Vorteile im Vergleich zu größeren Becken

Nano Meerwasserbecken sehen schick aus. Aufgrund ihrer Größe und ihres geringeren Gewichts können sie auch in kleinen Räumen an verschiedensten Stellen platziert werden. Sie sind in der Anschaffung deutlich günstiger als große Becken und können teilweise mit weniger Technik betrieben werden.

Ihre Reinigung ist weniger aufwendig und vergleichsweise kostengünstiger. Für Anfänger, die sich im Vorfeld sehr gut informiert haben und mit einem Aquarium als komplettes Set starten, können die Miniaquarien ein Einstieg in die Meeresaquaristik sein. Insbesondere dann, wenn die Beschäftigung mit Wasserpflanzen und Meerestieren allgemein im Vordergrund steht und nicht das Halten von Fischen.

Nachteile im Vergleich zu größeren Becken

Kleine Aquarien sind generell empfindlicher und schwieriger zu pflegen. Sie haben aufgrund ihres geringeren Wasservolumens wenig Pufferkapazität. Fehler in der Bewirtschaftung, etwa zu große Futtergabe auf einmal, wirken sich schnell negativ aus. Die Wasserwerte müssen exakt eingestellt sein, damit das ökologische System im Becken stabil bleibt. Kleine Becken heizen sich schnell auf und kühlen schnell ab. Die Zeit, um bei Problemen zu reagieren, etwa einem Defekt des Heizstabes, ist kürzer.

Im Nano Meerwasseraquarium können keine Fische gehalten werden und nur vergleichsweise wenige Individuen einiger Tierarten können hier zusammenleben.

Welche Tiere und Pflanzen eigenen sich?

Generell können Nano Aquarien als Arten-, Gesellschafts- oder Biotopaquarien eingerichtet werden. Sie eignen sich insbesondere für den Besatz mit Wirbellosen, etwa mit in Salzwasser lebenden kleinen Garnelen wie der Hohlkreuzgarnele (Thor amboinensis). Diese Garnele hat eine interessante Zeichnung und schöne Farbe, zeigt sich oft und wird nur 2-3 cm lang. Als wenig empfindliche Art ist sie einfach zu halten und auch für Anfänger geeignet. Weil sie jedoch sensibel auf Schwankungen der Dichte des Wassers (Salzgehalt) reagiert, sollte sie langsam ans Wasser gewöhnt werden. Eine Hohlkreuzgarnele kostet etwa 10 bis 14 Euro.

Schnecken brauchen ebenfalls nicht viel Raum. Sie sehen hübsch aus und befreien dazu Dekoration und Scheiben von Algen. Als festsitzende Tiere kommen auch Korallen für die Haltung in Frage sowie Krusten- und Scheibenanemonen. Sie beleben das Aquarium mit ihren interessanten Formen und faszinierenden Farben. Genau wie in einem großen Becken gilt es, die biologische Einfahrphase abzuwarten, um dann zunächst etwa Weichkorallen und mehrere Wochen später beispielsweise Garnelen in ein Becken zu integrieren. Hinsichtlich Pflanzen eignen sich dem kleinen Raum entsprechend klein bleibende Pflanzen und solche, die langsam im Wuchs und anspruchslos sind. Moose (Garnelen brauchen Moose) und Farne lassen sich beispielsweise gut integrieren.

Dekoration und Riffaufbau

Vor allem in den würfelförmigen Becken gilt es vor allem auch nach oben zu dekorieren, etwa mit Steinen, die hochkant platziert werden und an die sich Pflanzen oder im Fachhandel erworbene Wurzeln anbinden lassen. Es ist wichtig, das Aquarium gut zu strukturieren, um trotz des kleinen Raumes verschiedene Ort entstehen zu lassen und damit gegebenenfalls Revierbildung besser zu ermöglichen.

Welche Technik ist möglich?

Prinzipiell unterscheidet sich die Technik nicht von der eines großen Meerwasseraquariums. Viele Händler bieten heutzutage Komplettsets an. Hier ist die gesamte Technik im Miniformat bereits im Aquarium integriert und oftmals geschickt in der kleinen Anlage versteckt. Alle technischen Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Selbst Zubehör wie Reparaturwerkzeug oder Kescher sind in entsprechender Größe inbegriffen. Weil sehr kleine Becken leicht umkippen, bietet sich die Anschaffung zum Beispiel für Einsteiger an. Kommt ein Komplettset nicht infrage, muss notwendige Technik und Zubehör in passender Größe angeschafft werden. Standardfilter etwa bringen zu viel Strömung in die Minibecken und mit üblichen Keschern ist es schwer, in den Minianlagen zu hantieren.

Die Strömung sollte pro Stunde etwa das Zwanzigfache des Beckenvolumens betragen. Als Beleuchtungsmittel kommen LED in Frage. Werden Korallen gehalten, muss die Beleuchtung entsprechend deren Ansprüchen angepasst werden. Die in Komplettsets integrierte Beleuchtung ist in der Regel für Weich- und Lederkorallen sowie einige LPS Steinkorallen ausreichend. Bei anspruchsvollere SPS ist in der Regel eine Nachrüstung erforderlich. Ein Abschäumer ist bei ausschließlichem Besatz mit Korallen nicht zwingend notwendig, Eiweißabfälle sind dann vernachlässigbar.

Kosten

Die Anschaffungsosten liegen etwa zwischen 300 bis 1500 Euro. Werden 10 Euro pro Liter Volumen als grobe Richtlinie festgelegt, sind bei einem 60 Liter Becken 600 Euro zu veranschlagen. Auch laufende Kosten variieren. Stromkosten (Heizung und Beleuchtung) machen den größeren Anteil aus, solche für Wasser sind bei einem sehr kleinen Becken eher gering. Dazu kommen unter anderem noch Kosten für Salz sowie Wassertests.

Je nach Beckengröße können pro Monat zum Beispiel zwischen 10 bis 40 Euro Kosten anfallen. Allgemein sind Anschaffungskosten sowie laufende Kosten im Vergleich zu einem großen Meerwasseraquarium deutlich geringer.

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