Muschelkrebse

Muschelkrebse (Ostracoda) sind kleine, hartschalige Krebstiere.Sie haben zwei aufklappbare Schalenhälften,die sie wie kleine Muscheln aussehen lassen(daher der Name).Muschelkrebse pflanzen sich meist über Parthenogenese(Jungfernzeugung)fort. Sie werden in der Paläontologie oft als Leitfossilien genutzt. Es gibt heute ca. 10.000-15.000 Muschelkrebsarten,die in den unterschiedlichsten Lebensräumen, wie z.B in Tümpeln, Bächen, der Tiefsee und sogar auf dem (feuchten) Land.

Die Art, die normalerweise in Aquarien vorkommt, wird ca. 3-5 mm lang, ist oval und durchsichtig und bewegt sich krabbelnd und hüpfend fort.
Da sie nur Algen, abgestorbene Pflanzenteile und Einzeller frisst, ist sie harmlos für Fische und Garnelen.

Wert als Fischfutter

Viele Fische fressen sie recht gern, aber sie können die Krebse nicht zerkauen, daher werden diese unverdaut wieder ausgeschieden und der Nährwert ist gleich null.

Unabhängig davon sind Muschelkrebse recht interessante Beobachtungsobjekte, die eine nähere Beschäftigung lohnen.

Muschelkrebse:

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Muschelkrebs Größenvergleich mit 5 Tage alter Crystal Red Garnele:

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Muschelkrebse unter dem Mikroskop:

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