Mekong Kofferkugelfisch

Datenblatt Mekong Kofferkugelfisch

Lateinischer Name: Tetraodon suvattii
Handelsname: Mekong-Kofferkugelfisch
Ordnungsname: Kugelfischverwandte (Tetraodontiformes)
Familie:
Kugelfische (Tetraodontidae)
Gattung:
Pao
Herkunft: Laos und Thailand
Größe in cm:
15
Aquariumgröße
Länge und Breite in cm:
121 x 55 
Inhalt in Litern: 240
Wasserwerte
Temperatur: 22 – 27 Grad Celsius
pH: 6,5 – 7,8
GH:
8 – 15 dGH
KH: 5 – 12
Verhalten/Besatz
Bereich: in der Mitte des Beckens
Futter: Lebend- oder Frostfutter
Verhalten: Schwarmfisch mit Artgenossen
Anzahl: 2 bis 6 Stück
Lebenserwartung:
10 bis 12 Jahre
Vergesellschaftung mit Garnelen:
nein
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
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Mekong Kofferkugelfisch - Tetraodon suvattii

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Mekong Kugelfisch
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Allgemeine Einleitung

Der Mekong-Kofferkugelfisch oder auch Tetraodon suvattii gehört zu den eher ungewöhnlichen Fischen für ein Aquarium. Das liegt vor allem daran, dass der Kugelfisch nicht einfach zu halten ist. Er stellt eine Vielzahl an Herausforderungen an den Halter.

Der Kofferkugelfisch kann nicht in einem Gesellschaftsbecken gehalten werden, da er die anderen Fische schlichtweg auffrisst. Das Aquarium wäre schnell leer. Auch in einem Artbecken sollten die Fische keine allzu großen Größenunterschiede aufweisen. Jeder Fisch, der kleiner als 15 cm ist, wird verzehrt.

Der Aufwand lohnt sich trotzdem, da kaum ein Fisch so viel Persönlichkeit hat wie der Kugelfisch. Mit ausgewachsenen Artgenossen versteht sich der Kugelfisch oft recht gut. Daher kann man versuchen, mehrere gleichaltrige Kugelfische in einem großen Becken zu halten.

Trotzdem ist es oft besser, wenn der Raubfisch einzeln gehalten wird. Der Kugelfisch ist sehr revierbildend und unverträglich. Um Aggressionen zu vermeiden, sollte man daher stets den Tieren viel Futter zur Verfügung stellen.

Im Aquarium fressen die Kofferkugelfische vor allem Fischstückchen, Garnelen, Stinte und Muschelfleisch. Frostfutter wird auch akzeptiert. Damit der Fisch das Futter frisst, sollte es mit einer stumpfen Pinzette angereicht werden.

Da die Tiere wirklich spannend sind, lohnt sich auch die Haltung in einem Artbecken. Der Kugelkofferfisch wird recht groß, deswegen sollte das Becken nicht weniger als 100 Liter haben. Wenn man mehr als zwei Fische halten möchte, empfiehlt sich eine Beckengröße von 240 Liter.

Jedes Tier benötigt eine eigene separate Höhle, die für die anderen Fische nicht einsichtig ist. Kofferfische legen viel Wert auf Privatsphäre. Sie möchten sich nicht ständig sehen.

Einige Sandstellen sind ebenfalls eine gute Idee, da die munteren Fische sehr gern graben. Manchmal bedecken sie sich regelrecht mit dem Sand. In der freien Natur ist das eine Jagdmethode. Die Kofferfische lauern so ihren Beutetieren auf.

Aus diesem Grund ist keine Panik angesagt, falls das Becken plötzlich leer erscheint. Die vergrabenen Fische sind kaum zu finden. Oft schaut nur ein Auge aus dem Sand.

Bei den Wasserwerten sind die Tetraodon suvattii nicht allzu festgelegt. Sie akzeptieren mittelhartes und hartes Wasser. Die Temperatur sollte um die 26 Grad Celsius liegen.

Die Geschlechtsunterschiede

Rein optisch ist es nicht möglich, die Geschlechter voneinander zu unterscheiden. Das macht auch die Zucht recht problematisch, da man nicht weiß, ob die Tiere männlich oder weiblich sind.

Bei anderen Kofferfischarten sind die Männchen und Weibchen unterschiedlich gefärbt. In der freien Natur leben die Paare oft zusammen. Beide Geschlechter besitzen aber einen festen Schutzpanzer, der mit dem Kiemendeckel verwachsen ist.

Die Zucht

Die Zucht von Kofferfischen ist sehr schwierig, aber nicht unmöglich. Ab und zu gelingt die Nachzucht im Aquarium. Für eine erfolgreiche Zucht müssen die Rahmenbedingungen allerdings perfekt sein. Da die Männchen und Weibchen sehr schwer zu unterscheiden sind, sollte man zuvor genau beobachten, wo sich Pärchen bilden.

Die Tiere benötigen eine große und ruhige Bruthöhle. Es ist sinnvoll, das Paar von den anderen Fischen zu trennen, da der Nachwuchs nach dem Verlassen der Bruthöhle sonst schnell vertilgt wird. Es sollte zudem stets ausreichend Futter vorhanden sein.

Aufzucht

Die Kugelfische kümmern sich um den Nachwuchs, solange er in der Höhle bleibt. Anschließend sind die kleinen Fische auf sich allein gestellt. Manchmal findet auch keine Brutpflege statt. Die Eier sind pelagisch und können auch allein überleben. Nach fünf Tagen schlüpfen die ersten Jungfische. Sie leben zunächst nur auf dem Boden.

Es ist sinnvoll, die kleinen Fische rechtzeitig von den erwachsenen Tieren zu trennen, um zu vermeiden, dass sie gefressen werden.

Vergesellschaftung

Der Raubfisch eignet sich nicht für ein Gesellschaftsbecken. Kleine Fische, Schnecken und Garnelen frisst er schlichtweg auf. Wenn in dem Aquarium Fische leben, die deutlich größer als 15 cm sind, kann man Glück haben. Trotzdem besteht die Gefahr, dass der Kugelfisch immer wieder versucht, die großen Fische zu attackieren.

Man kann ihn in einem großen Becken mit Artgenossen halten, wenn genügend Platz, Höhlen und Futter vorhanden sind. Ansonsten sind auch bei Artgenossen Aggressionen und Revierkämpfe zu erwarten.

Sonstige Fragen

Ist der Mekong Kofferkugelfisch giftig?

Nein, im Gegensatz zu anderen Kofferfischarten ist der Mekong Kugelkofferfisch nicht giftig. Da Kofferfische aber ein Nervengift besitzen, welches bei sehr hohem Stress oder Tod abgesondert werden kann, sollte man vorsichtig sein.

Das Nervengift kann das Wasser im Becken so verschlechtern, dass die anderen Aquariumbewohner ebenfalls sterben können. Sollte sich mehr als ein Fisch in dem Becken befinden, lohnt es sich, kranke Tiere in ein kleines Becken umzusetzen.

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