Maskarabarbe

Datenblatt Maskarabarbe

Lateinischer Name: Puntinus lepidus, Puntinus assimilis oder Dawkinsia assimilis
Handelsname: Maskarabarbe
Ordnungsname: Karpfenartige
Familie:
Karpfenfische
Gattung:
Dawkinsia
Herkunft: Südindie
Größe in cm:
11 bis 12 Zentimeter. Die Jungtiere sind 4 bis 5 Zentimeter groß
Aquariumgröße
Länge und Breite:
Das Becken sollte mindestens 120 Zentimeter lang sein
Inhalt in Litern:
Mindestens 100 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 19 bis 25 Grad
pH:
6 bis 6,5 (neutraler Wert)
GH:
2 bis 15 GdH
KH:
2 bis 10 pH
Verhalten/Besatz
Bereich: Unten
Futter: Die Fische sind Allesfresser. Sie werden mit Pflanzen, Lebendfutter, Trocken- und Frostfutter gefüttert
Verhalten: Maskarabarben sind Schwarmfische und fühlen sich in kleinen bis mittelgroßen Gruppen wohl
Anzahl: Mindestens 5 Fische
Lebenserwartung:
Nicht bekannt
Vergesellschaftung mit Garnelen:
Nein, sie werden von den omnivoren Fischen gefressen
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Maskarabarbe
Puntius_filamentosus_and_P._assimilis.png: ? derivative work: Haplochromis, Puntius assimilis, CC BY-SA 3.0

Allgemeine Einleitung

Die Maskarabarbe ist mit den Karpfen verwandt. Im Aquarium fallen ihre Farbverläufe auf, die an einen Regenbogen erinnern.

Geschlechtsunterschiede

Im Vergleich zu den Weibchen haben die männlichen Barben ein farbigeres Schuppenkleid. An ihren Flossen sind gelbe und rote Flecken zu erkennen.

Zucht

Die Barben brauchen ein sauberes Lebensumfeld. Das Wasser muss in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Eine konstante Wasserströmung imitiert ihren natürlichen Lebensraum in fließenden Gewässern.

Der Boden wird mit Sand oder Kies bedeckt. Er sollte nicht zu trocken sein, sondern eine leicht schlammige Beschaffenheit aufweisen. Ein Bereich im Aquarium sollte steinigen Untergrund haben. So entstehen zwei Zonen, in denen sich die Fische aufhalten können.

Schwimmpflanzen regen zur Nahrungsaufnahme an oder dienen als Verstecke. Eine zu dichte Bepflanzung ist für die bewegungsfreudigen Tiere eher hinderlich.

Vergesellschaftung

Maskarabarben leben in Schwärmen zusammen. Die Tiere gelten als sehr friedlich und sozial.

Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischarten ist möglich, wenn sie ein ähnliches Verhalten aufweisen. Die Haltung mit beißfreudigen Fischen ist nicht artgerecht, da sie die Barteln der Barben anknabbern. Bei den Maskarabarben sind dieselben Verhaltensweisen zu beobachten, wenn ihre Mitbewohner lange Flossen haben.

Sonstige Fragen / Nutzerfragen

Gehören Maskarabarben zu den gefährdeten Fischarten?

Die Weltnaturschutzunion stuft die Barben als gefährdet ein. Als Fische für Aquarien erfahren sie eine hohe Nachfrage. Dies hat einen massenhaften Fang zur Folge, der gesetzlich nicht kontrolliert wird. Eine weitere Ursache für ihre Gefährdung ist die zunehmende Umweltverschmutzung.

Welches Futter benötigen die Larven?

Die Jungtiere werden mit Lebendfutter und Pflanzen gefüttert.

Ist die Zucht von Maskarabarben auch für Einsteiger geeignet?

Die Zucht der Barben ist einfach und setzt keine Vorkenntnisse voraus.

Was ist während der Laichzeit zu beachten?

Bis zur Geburt der Jungtiere wird der Laich in einem separaten Becken aufbewahrt. Nach einem Tag kommen die jungen Barben zur Welt und wachsen im großen Aquarium auf.

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