In der Natur leben Beilbäuche in Schwarzwasser. Sie brauchen also eine niedrige Karbonat- und Gesamthärte. Der pH-Wert sollte deutlich unter 7 liegen.

Beilbäuche sind etwas scheue Tiere. Sie fressen gerne Lebendfutter. In der Natur ernähren sie sich vornehmlich von Fluginsekten.

Beilbäuche können deshalb gut springen. In der Natur springen sie bis zu 1,5 Meter weit. Für die Fütterung im Aquarium eignen sich Fruchtfliegen und Drosophila gut.

Marmorierte Beilbauchsalmler
Marmorierte Beilbauchsalmler Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: CC Attr. SA 3.0 Urheber: BS Thurner Hof

Ein geschlossenes Aquarium muss gut abgesichert werden, weil Beilbäuche durch ihr häufiges Springen auch durch kleinere Öffnungen kommen. Öffnungen werden deshalb mit Filterschwamm oder Filterwatte geschlossen. Spalten können mit Isolierband abgeklebt werden.

Ein offenes Aquarium braucht einen entsprechend hohen Rahmen, den Beilbäuche nicht überspringen können.

Eine 20 Zentimeter hohe Umrandung reicht in der Regel. In einem normalen Becken können sie so nicht genug Anlauf nehmen, um darüber zu springen.

Wenn sie erschreckt werden, springen sie meistens senkrecht in die Höhe. Sie können dann bis zu 30 Zentimeter aus dem Stand hoch springen. Weil sie dann senkrecht hochspringen, landen sie auch wieder im Aquarium.

Beilbäuche mögen etwas Strömung. Die Strömung darf aber nicht zu stark sein. Beilbäuche stehen zwar gerne in der Strömung; wenn die Strömung zu stark ist, machen sie Ruhepausen, d. h. sie tauchen für einige Zeit in tiefere Wasserschichten ab.

Salmler aus Südamerika: Lebensräume und Pflege im Aquarium
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Schwarzschwingen-Beilbauchsalmler
Schwarzschwingen-Beilbauchsalmler Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: Public domain Urheber: Tsunamicarlos 

Tiere im Handel sind meistens völlig unterernährt, weil sie im Zoohandel nicht genug Futter bekommen.

Beilbauchsalmler fressen nur von der Wasseroberfläche. Es wird dann praktisch alles gefressen, auch wenn Lebendfutter wie Drosophila natürlich vorgezogen wird.

Weil im Groß- und Einzelhandel keine Zeit ist, verhungern die Tiere langsam. So abgemagerte Beilbäuche erholen sich nie vollständig und bleiben immer zwergwüchsig.
Vor dem Kauf müssen die Tiere deshalb gut beobachtet werden.

Weil Beilbäuche sehr transportempfindlich sind, muss bei längeren Transporten unbedingt eine Styroporverpackung verwendet werden. Zum Stressabbau wird vorher etwas Wasseraufbereitungsmittel in die Transporttüte gegeben.

In das neue Aquarium werden die Tiere ganz langsam eingesetzt. Die Transporttüte wird langsam über mindestens 2 Stunden mit Aquarienwasser aufgefüllt.

In der Eingewöhnungsphase ist gedämpftes Licht vorteilhaft. Dazu ist eine Schwimmpflanzendecke geeignet oder eine kleine Wurzel wird oben im Aquarium angebunden.

Marmorierte Beilbauchsalmler

Marmorierter Beilbauchsalmler
Marmorierter Beilbauchsalmler Quelle: Bild auf Wikimedia Commons Lizenz: Public domain Urheber: Luukneele 

Unter dem Namen Marmorierte Beilbauchsalmler gibt es 2 Formen. C. strigata strigata und C. strigata fasciata. C. strigata strigata hat eine tolle Färbung. Im Handel sind aber meistens C. strigata fasciata. Ohne Bildvergleich, z. B. mit dem Mergus, können beide Formen nur schwierig auseinander gehalten werden.

Marmorierte Beilbauchsalmler werden 4 bis 5 Zentimeter groß.

Geeignete Wasserwerte:

  • Temperatur: 24° bis 28° C

Carnegiella strigata strigata:

Carnegiella marthae:

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Letzte Aktualisierung am 11.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API