Blue Phantom / L128 Wels

Datenblatt L128 Wels

Deutscher Name: L128 Wels, Blauer Phantomwels, Blue Phantom
Wissenschaftlicher Name: Hemiancistrus spec.
Herkunft: Südamerika, Rio Orinoco Kolumbiens und Venezuelas
Größe: Körperlänge über 25 cm 
Aquarium
Länge: Länge ab 150 cm Breite
Inhalt: 450 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 26°C – 32°C
PH: 5,5 – 8
GH: 5° – 15° dH
Verhalten
Bereich: unterer Bereich
Futter: Allesfresser, Trockenfutter, Frostfutter, überbrühtes Gemüse (Gurken, Paprika, Zucchini, Salat), Algen, Welstabs, Welschips, Wafers
Verhalten: Schwarmfisch, scheu, friedlich, nachtaktiv
Anzahl: 4 bis 6 Tiere Paarhaltung oder Einzelhaltung möglich
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
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L128 - Blue Phantom - Hemiancistrus spec

L128 - Blue Phantom - Hemiancistrus spec
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Die L128 Welse gehören zur Familie der Harnischwelse (Loricariidae). Die Zuordnung zur Gattung Hemiancistrus ist nicht bestätigt, da diese Art noch nicht beschrieben wurde.

Aussehen

L128 Hemiancistrus spec – Blauer Phantomwels 6 10cm Image 2
L128 Hemiancistrus spec – Blauer Phantomwels 6-10cm – Image 2 | © Fishtopia GmbH

Blauer Phantomwels, Hemiancistrus Blue, Blue Phantom Pleco, Blue Ghost, Blue Pleco, Blauer Antennenwels sind Synonyme des L128. Dass darin häufig das Wort Phantom oder Ghost auftaucht, hat seinen Grund in der ungewöhnlichen Färbung des Fisches.

Wie ein dunkler, bläulich-anthrazitfarbener Schatten huscht er auf dem Boden des Aquariums umher. Sein Körper, einschließlich der Flossen, ist übersät mit helleren Punkten, die zum Kopf hin kleiner werden. Ihr Körper ist langgestreckt und abgeflacht. Sein Saugmaul befindet sich auf der Körperunterseite. Es hat viele kleine Zähne und ist von Barteln umgeben. Als Aufwuchsfresser raspeln sie ihre Nahrung von Holz, Pflanzen, Steinen oder den Glaswänden des Beckens ab. Eine Fettflosse ist vorhanden. Die Augen werden von kleinen Irislappen bedeckt.

Haltungsempfehlung

In der Natur leben die Welse in Klarwasserzonen. Deshalb ist darauf zu achten, dass das Wasser im Becken sauber und sauerstoffreich ist. Regelmäßige Wasserwechsel erhöhen das Wohlbefinden der Fische. Außerdem sollte im Becken ständig eine leichte Strömung herrschen. Bei den Wasserwerten sind die Tiere anspruchslos. Die Temperatur sollte nicht unter 25° C fallen.

Sind mehrere Welse oder andere Fische im Becken, muss es gut strukturiert sein. Pflanzen und eine Vielzahl von Höhlen, Halbhöhlen, Schieferplatten, Wurzeln und Versteckmöglichkeiten sind essenziell. Eigenartig ist, dass je mehr Verstecke vorhanden sind, die scheuen Welse umso häufiger zu sehen sind. Sind nicht genug Verstecke vorhanden, kann es zu Auseinandersetzungen mit den anderen Beckenbewohnern kommen. Ansonsten sind die Fische friedlich.

Die Welse brauchen Moorkienholz zum Abraspeln. Die Zellulose, die darin enthalten ist, brauchen sie für ihre Verdauung.

Als Bodenbedeckung sind Sand oder abgerundete Kieselsteine geeignet. An scharfkantigen Steinen könnten sie sich die Barteln verletzen.

Pflanzen, vor allem Echinodorus, werden manchmal angefressen. Bekommen die Tiere ausreichend Grünfutter und Gemüse, lassen sie die Bepflanzung in der Regel in Ruhe.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen sind an ihren langen und breiten Köpfen gut zu erkennen. Ihre Interopercularodontoden sind länger als bei den Weibchen, sie haben wesentlich mehr Odontoden auf der Oberseite ihres Körpers und am ersten Brustflossenstrahl.

Bei geschlechtsreifen Weibchen ist die Bauchpartie breiter.

Eine Unterscheidung der Geschlechter mithilfe der Genitalpapillen gelingt bei dieser Art nur einem erfahrenen Aquarianer.

Zucht

Die erste Nachzucht ist im Berliner Zoo 2006 gelungen. Inzwischen gibt es immer häufiger Nachwuchs im Aquarium.

Ein niedriger pH-Wert von 6,5, Temperaturen von 28 bis 29° C kombiniert mit viel Sauerstoff regen die Welse zur Brut an. Die Weibchen laichen gern in Vollmondnächten.

Die Tiere sind Höhlenbrüter, wobei sie Tonröhren bevorzugen, die auf einer Seite geschlossen sind. Es sollten mehr Höhlen im Becken sein als Welse. Das Weibchen legt 30 bis 40 Eier in die Höhle. Sie werden anschließend vom Männchen befruchtet. Die Brutpflege übernimmt das Männchen. Er bewacht das Gelege und fächelt den Eiern frisches Wasser zu.

Nach 6 bis 8 Tagen schlüpfen die Larven.

Die Jungwelse können mit zerbröckelten Futtertabletten oder entkapselten Artemia gefüttert werden. Bei häufigen Wasserwechseln entwickeln sie sich gut.

Vergesellschaftung

Die L128 Welse lassen sich gut mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaften, optimal ist ein Südamerikabecken. Häufig werden die Fische mit Diskus oder Skalaren zusammen in einem Becken gepflegt. Fächergarnelen, Zwerggarnelen, Schnecken oder Muscheln sind als Mitbewohner ebenfalls möglich.

Krebse, Großarmgarnelen oder Krabben sind zur Vergesellschaftung nicht geeignet.

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