Koi A butterfly

Datenblatt Koi A butterfly

Lateinischer Name: Cyprinus Carpio
Handelsname: Koi A butterfly
Ordnungsname: Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie:
Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung:
Cyprinus
Herkunft: Japan
Größe in cm:
80 bis 100
Aquariumgröße
Länge und Breite in cm:
ab 450 x 450
Inhalt in Litern: je Fisch 1000 Liter
Wasserwerte
Temperatur: 4 bis 30 °C
pH: 6 bis 8
GH:
5 bis 25 °dGH
Verhalten/Besatz
Bereich: unterer Bereich
Futter: Allesfresser, Algen, Wasserpflanzen, Kleintiere (Insekten, Würmer, Insektenlarven, Krebstiere), Koifutter
Verhalten: Schwarmfisch, friedlich, tagaktiv
Anzahl: ab 5 gleich große Tiere
Lebenserwartung:
bis 60 Jahre
Schwierigkeitsgrad: Anfängerfisch
Koi Karpfen halten: Koi-Haltung leicht gemacht – Grundlegendes zur...
78 Bewertungen
koi a butterfly
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Allgemeine Einleitung

Koi, das sind die herrlich bunten Karpfen, die in vielen Gartenteichen schwimmen. Japaner nennen sie wegen ihres Äußeren Nishikigoi, Brokatkarpfen.

Butterfly Koi sind eine Varietät mit besonders langen, schmetterlingsartig ausgezogenen, Flossen (japanisch = Hire-Naga-Goi, Karpfen mit langen Flossen). Liebhaber bezeichnen sie manchmal als „Drachen-Koi“. Wie geflügelte Fabelwesen scheinen sie durchs Wasser zu schweben.

Das A im Namen bedeutet, dass die Tiere besonders leuchtende Farben in klar voneinander abgegrenzten Flächen und Mustern haben. In Haltung und Pflege sind die Tiere robust und anspruchslos.

Aussehen

Ihre Körper sind karpfenypisch gebaut. Lediglich die Flossen sind oft doppelt so lang, wie bei anderen Koi. Bei manchen Exemplaren sind die Flossensäume ausgefranst. Diese Tiere wirken besonders exotisch.

Leider gibt es übertriebene Zuchten, mit extrem langen Flossen. Diese Tiere sind teilweise nicht mehr schwimmfähig. Bitte beim Kauf darauf achten, dass die Fische von verantwortungsvollen Züchtern stammen und gesund sind.

Die Langflossen gibt es in vielen Farben und Mustern. Es kommen einfarbige Tiere und zwei- oder dreifarbige Fische mit verschiedenen Mustern vor.

Es gibt unter anderem: rot, kupferfarben, grünlich, bläulich, goldgelb, orange, silbrig, safran, bräunlich, rot-weiß, schwarz-weiß, mitunter mit rotem oder schwarzem Muster.

Verhalten

Ein Koi darf nie allein gehalten werden. Die Tiere brauchen ihre Gruppe. In der Gruppe sollten die Fische alle ungefähr die gleiche Größe haben, Farbe und Flossenform spielen keine Rolle.

Als Karpfen durchwühlen sie den Boden ihres Teiches nach Nahrung. Beim Futter sind sie nicht wählerisch. Sie fressen, was sie finden.

Die Fische werden sehr groß und brauchen entsprechend viel Futter. Das Futter, das sie sich selbst suchen, genügt im Sommer oft nicht. Sie brauchen zusätzlich spezielles Koifutter. Im Herbst wird nicht mehr viel zugefüttert.

Die Tiere werden ruhiger und bereiten sich auf ihre Winterruhe vor. Im Winter während der Ruhezeit wird gar nicht gefüttert. Erst im Frühling, wenn die Langflossen wieder aktiv werden, wird langsam wieder gefüttert.

Koi sind ruhige Fische, die recht zutraulich werden können.

Teich

Der Koi-Teich sollte im Halbschatten liegen. Einige Stunden direktes Sonnenlicht täglich reichen aus.

Im Sommer sorgt ein Oxidator oder ein kleines Wasserspiel für zusätzlichen Sauerstoff. Ein leistungsstarker Filter darf nicht fehlen. Die Tiere haben einen aktiven Stoffwechsel. Es besteht die Gefahr, dass das Wasser zu stark verschmutzt. Das kann eine Algenplage nach sich ziehen. Hilfreich ist ebenfalls eine dichte Randbepflanzung aus Schilf.

Schilf ist ein Starkzehrer und unterstützt bei der Filterung. Die Pflanzen, die die nimmersatten Fische abfressen, müssen von Zeit zu Zeit nachgepflanzt werden. Eventuell kann das Schilf in eine Flachwasserzone gepflanzt werden. Dort kommt ein großer Koi nicht hin.

Seerosen sind ebenfalls geeignet. Sie werden von den Karpfen nicht oder kaum angefressen. Außerhalb der Flachwasserzone können die Ufer steil abfallen. Das schafft zusätzlichen Schwimmraum.

Sind kleine Koi im Teich, sollte er mit einem Netz abgedeckt werden. So sind die Fische vor Reihern und anderen gefräßigen Räubern geschützt.

Der Teich muss mindestens 130 cm tief sein. Das stellt sicher, dass das Wasser im Winter nicht bis zum Grund durchfriert. Den Fischen bleibt ein eisfreier Bereich. Zusätzlich stellt ein Eisfreihalter sicher, dass die Tiere ausreichend Sauerstoff bekommen.

Geschlechtsunterschiede

Bei allen Karpfenartigen sind Männchen und Weibchen kaum voneinander zu unterscheiden. In der Paarungszeit bekommen die Männchen einen Laichausschlag am Kopf und die Weibchen werden fülliger.

Zucht

Im Frühling, wenn es wärmer wird, kommen die Tiere in Laichstimmung. Oft jagen mehrere Männchen hinter einem Weibchen her, um es zur Eiablage zu animieren. Die Weibchen heften ihre bis zu 500.000 Eier an verschiedene Substrate (Teichfolie, Pflanzen). Sie nehmen Laichmops oder Laichbürsten gut an. Dort werden sie von den Männchen befruchtet.

Der Laichmop mit den Eiern wird in die Flachwasserzone des Teiches gestellt. Hier können die Kleinen in Ruhe schlüpfen.

Aufzucht

Zwischen den Pflanzen finden die Jungfische ausreichend Verstecke und Nahrung. Es werden genug Jungfische für den Eigenbedarf hochkommen.

Für eine gezielte Zucht sollten die Jungen in einem Kaltwasseraquarium aufgezogen werden.

Vergesellschaftung

Die friedlichen Koi können mit anderen Friedfischen vergesellschaftet werden. Gern werden Gründlinge, Moderlieschen, Goldschleie, Rotaugen oder Rotfedern als Beifische eingesetzt.

Störe sind nicht geeignet. Sie würden die Koi in ihrer Winterruhe stören.

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