Heizmatte fürs Terrarium

Heizmatte fürs Terrarium
Burkhard Mücke, Terrariumbau 25, CC BY-SA 4.0

Reptilien sind auf die Umgebungstemperatur angewiesen, da sie wechselwarme Tiere sind, die keine eigene Körperwärme erzeugen können. Die meisten Schlangen, Echsen und Frösche stammen aus tropischen Regionen und benötigen daher viel Wärme.

Ohne eine Heizung ist den meisten Reptilien in Deutschland schlichtweg zu kalt. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern sogar lebensbedrohlich. Reptilien sind auf Wärme angewiesen, ansonsten funktioniert ihr Stoffwechsel nicht.

Bei niedrigen Temperaturen fallen einige Arten sogar in eine Starre, da sie sich nicht mehr bewegen können. Dies zeigt, wie wichtig, die Terrariumheizung für die Tiere ist.

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Notwendigkeit von Heizmatten im Terrarium

Wie schafft man ein artgerechtes Klima in dem Terrarium? Diese Frage stellen sich viele Reptilienhalter. Ein gutes Terrarium zeichnet sich durch eine geeignete Wärmequelle aus.

Für jede Art gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, das Terrarien zu beheizen. Für Echsen und Schildkröten eignen sich Heizmatten besonders gut. Eine Heizmatte ist eine unverzichtbare Wärmequelle in einem Terrarium mit Echsen.

In dem Terrarium sollte allerdings ein gewisses Temperaturgefälle herrschen. Reptilien halten sich in unterschiedlichen Wärmezonen auf. Daher sollte ein Terrarium nicht gleichmäßig beheizt werden.

Heizmatten erzielen das Temperaturgefälle recht gut. Man muss aber darauf achten, dass man die richtige Größe und Leistung wählt. Die Matten gibt es in verschiedenen Größen, Längen und Leistungen.

Heizmatten in hohen Terrarien

Ein hohes Terrarium wird anders beheizt als ein rechteckiges Terrarium. Generell sind hohe Terrarien hübsch anzuschauen, aber für Echsen und Schildkröten ungeeignet, da sie sich mehr auf dem Boden bewegen. Vor allem für Schildkröten sind hohe Terrarien unsinnig.

Bei einem hohen Terrarium sollte die Höchsttemperatur im oberen Bereich erreicht werden. Daher sind Heizmatten in einem hohen Terrarium eher schwierig. Sie eignen sich besser als Bodenheizung, auch wenn sie an die Seiten geklebt werden können.

Heizmatten in rechteckigen Terrarien

Bei einem rechteckigen Terrarium sollte man nur die linke Seite heizen. Das Temperaturgefälle geht dann von links nach rechts. Natürlich ist dies bei großen Terrarien einfacher zu erreichen.

Man kann eine Heizmatte auch mit einer Wärmeleuchte kombinieren. Allerdings muss man die Temperatur stets im Auge behalten. Die Wärme sollte mit geeigneten Messgeräten regelmäßig überwacht werden.

Auch die Kombination mit einem Heizstein ist möglich. Heizsteine sind bei Reptilien sehr beliebt, reichen aber meistens nicht als alleinige Wärmequelle aus. Sie können die Luft nicht ausreichend aufheizen.

Dies ist auch sinnvoll, weil die Tiere mit dem Stein in Körperkontakt kommen. Vor allem Geckos mögen die Steine als Verdauungshilfe. Die Temperatur an der Oberfläche sollte man daher genau einstellen können.

Bei Heizmatten sollte man hingegen strengstens darauf achten, dass die Reptilien und Schildkröten nie in Körperkontakt mit den Heizmatten kommen dürfen. Dies ist viel zu gefährlich. Die Tiere können die Matten mit ihren Krallen beschädigen und einen Stromschlag bekommen oder sich an der Matte verbrennen.

Eine Heizmatte sollte daher stets gut abgedeckt werden. Man kann sie zum Beispiel mit einer dicken Schicht Substrat bedecken, wenn man sich sicher ist, dass die Tiere nicht graben. Noch sicherer ist allerdings die Anbringung an der Außenseite des Terrariums.

Nur so kann man wirklich sicher sein, dass die Tiere die Heizmatte nicht beschädigen. Wenn in dem Terrarium eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, ist es wichtig, dass die Heizmatte in einer wasserfesten Hülle ist. Ansonsten können wichtige technische Teile rosten.

In der Regel werden Heizmatten nicht 24 Stunden lang in Betrieb genommen. Ein natürlicher Tag- und Nachtrhythmus ist für viele Tiere sehr wichtig. Vor allem Wüstentiere sind große Temperaturunterschiede gewohnt. In der Wüste ist es nachts dramatisch kühler als am Tag.

Generell ist es möglich, Heizmatten und Heatpanels mit einer Temperatursteuerung auszustatten. Dies ist sinnvoll, wenn es wichtig ist, dass die Temperatur tagsüber konstant bleiben muss. Für die meisten Reptilien sind solche Steuerungen aber unnötig, da sie im Laufe des Tages ohnehin unterschiedliche Temperaturzonen aufsuchen.

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Vor- und Nachteile von Heizmatten im Terrarium

Vorteile:

  • günstig in der Anschaffung
  • günstig im Unterhalt
  • sicher, wenn sie sachgemäß angebracht werden
  • ermöglichen ein gutes Temperaturgefälle im Terrarium
  • Temperatur regelbar

Nachteile:

  • kein Körperkontakt mit dem Tier erlaubt

Heizmatten im Terrarium haben viele Vorteile. Sie sind eine günstige Möglichkeit, um ein Reptilienheim zu heizen, da sie sowohl in der Anschaffung als auch im Stromverbrauch erschwinglich sind. Bei sachgemäßer Anbringung sind sie auch sicher.

Natürlich muss man darauf achten, dass die Tiere nicht in direkten Kontakt mit der Matte kommen können. Daher sollte man sie außen am Terrarium anbringen oder unter einer dicken Schicht Substrat verstecken. Bei dem Anbringen sollte man drauf achten, dass ein Temperaturgefälle im Terrarium entsteht.

Aus diesem Grund sollte man eine Heizmatte nie in die Mitte kleben, sondern bewusst eine Ecke zum Heizen wählen. Die Temperatur muss individuell einstellbar sein, da man im Winter eine andere Temperatur benötigt als in den Sommermonaten. Ansonsten wird das Terrarium im Sommer schnell zu warm.

Ein Nachteil von Heizmatten ist, dass man sie wirklich nicht in Kontakt mit den Tieren bringen darf. Dies kann zu Verbrennungen oder lebensbedrohlichen Stromschlägen führen. Deshalb lohnt es sich, die Heizmatte durch einen Heizstein zu ergänzen.

Vor allem Geckos und andere Echsen sitzen sehr gern auf Steinen, um sich aufzuwärmen. In der freien Natur findet man sie dort oft beim Sonnenbaden vor. Die Steine erhitzen sich durch die Sonnenstrahlen besonders schnell.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

  • selbstklebend
  • Decke, Boden und Seiten geeignet
  • widerstandsfähig
  • mehrere Isolationsschichten
  • Temperaturregler
  • Schutzhülle wasserfest
  • Überhitzungsschutz
  • Verkleidungsfolie (für sichtbare Anbringung)
  • passende Größe und Leistung
  • TÜV-geprüft

Eine gute Heizmatte ist selbstklebend, damit man sie sicher an dem Boden oder an der Seite anbringen kann. Sie sollte zudem auch für die Decke geeignet sein. Eine Verkleidungsfolie ist praktisch, wenn man sie in einem sichtbaren Bereich anbringen möchte.

Die Hülle sollte widerstandsfähig und wasserresistent sein. Mehrere Isolationsschichten sind sehr hilfreich. Die Temperatur sollte man über einen Regler individuell einstellen können. Ein eingebauter Überhitzungsschutz dient der Sicherheit.

Da Heizmatten technische Geräte sind, sollten sie geprüft sein. Ein TÜV-Siegel ist daher wichtig. Zudem sollte man natürlich auf die Leistung achten. Für ein kleines Terrarium reichen 15 Watt meistens völlig aus.

Fazit von Heizmatten im Terrarium

Heizmatten sind eine gute und günstige Möglichkeit, um ein Reptilienheim zu heizen. Grundsätzlich muss jedes artgerechte Terrarium mit einer Wärmequelle ausgestattet werden, ansonsten ist die Haltung von Reptilien nicht möglich, da sie wechselwarme Tiere sind.

Für die Sicherheit der Tiere ist es wichtig, dass die Heizmatte fachgerecht angebracht wird. Man besten klebt man sie außen links an das Terrarium. Daher sollte die Matte selbstklebend sein.

Beim Kauf ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Leistung der Größe des Terrariums entspricht. Heizmatten gibt es in recht unterschiedlichen Leistungsstärken. Im Handel kann man Mattenheizungen mit Leistungen von 5 bis 45 Watt kaufen.

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