Datenblatt Goldringelgrundel

Deutscher Name:Goldringelgrundel
Wissenschaftlicher Name:Brachygobius
Herkunft:Asien (Südostasien, Kalimantan, Sumatra oder die Philippinen)
Größe:2 bis 4,5 cm
Aquarium
Länge:
30 x 30 x 60 cm
Inhalt:
4´50 Liter
Beleuchtung: Hell bis schattig
Wasserwerte
Temperatur:25 und 30 Grad Celsius
Gesamthärte:5 – 30 °dGH
Verhalten
Bereich:Bodennähe (wichtig sind Höhlen)
Futter:
feines Lebendfutter, beispielsweise Mückenlarven, Würmer und Artemia
Verhalten:Schwarmfisch (geringe Besatzdichte), rivalisierender Schwarmfisch, bewacht die Bruthöhle, bei zu wenig Platz unter Umständen aggressiv, sonst friedlich
Schwierigkeitsgrad:Erprobte Anfänger / Fortgeschrittene
Goldringelgrundel
Dirk Godlinski, Brachygobius doriae, CC BY-SA 3.0

Goldringelgrundeln, reizende Fische aus dem asiatischen Raum

Goldringelgrundeln sind bezaubernde Fische aus Asien. Ihre Heimat sind Südostasien, Kalimantan, Sumatra oder die Philippinen. Die schwarz-gelbe Färbung macht diese Fische sehr attraktiv. Als Lebensraum bevorzugen Goldringelgrundeln den Aquarienboden und laichen in Höhlen, die das Männchen bewacht. Ein Aquarienbewuchs ist nicht zwingend erforderlich, aber sinnvoll und dient den Tieren als Schutz und Rückzugsraum. Es können mehrere Paare in einem Aquarium gehalten werden, wenn genug Raum vorhanden ist. Zwischen den Bruthöhlen sollte genug Abstand vorhanden sein. Es gibt verschiedene Arten, die sich nur ein wenig in Bezug auf die Färbung unterscheiden.

Männchen und Weibchen unterscheiden sich nur geringfügig voneinander

Die Geschlechtsunterschiede sind bei den Goldringelgrundeln nicht sehr groß. Die Weibchen werden insgesamt etwas größer und fülliger als die Männchen. Die Männchen wiederum sind bei näherer Betrachtung ein wenig lebhafter gefärbt als die Weibchen. Die Männchen erkennt man auch daran, dass sie bei der Brutpflege diejenigen sind, die die Bruthöhle mit sehr viel Eifer bewachen.

* Grundel-Fibel: Haltung und Zucht von Grundeln im Süß- und Brackwasser
  • Hans Horsthemke (Autor)
  • 96 Seiten - 10.06.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Dähne Verlag (Herausgeber)

Wie sich Goldringelgrundeln am besten vergesellschaften lassen

Goldringelgrundeln sind im Prinzip friedliche Schwarmfische, also keine Einzelgänger. Dennoch brauchen die einzelnen Paare genug Platz für die Blutpflege, sonst können auch diese im Prinzip sehr friedfertigen Tiere durchaus aggressiv werden. Da Goldringelgrundeln eine Bruthöhle für die Aufzucht ihres Nachwuchses brauchen, ist es nötig, dass im Aquarium genug dieser Höhlen vorhanden sind und sie nicht zu nah beieinander liegen. Zusätzlich kann ein Bewuchs im Aquarium nicht schaden. Das gibt den Tieren mehr Sicherheit. Auf diese Weise lassen sich gut mehrere Goldringelgrundeln in einem Aquarium vergesellschaften. Weil diese Lebensgewohnheiten ihrer Natur entsprechen, vertragen sich so vergesellschaftete Goldringelgrundeln sehr gut. Zu dicht sollte der Besatz dennoch nicht sein.

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