Gelbrandkäfer

Datenblatt Gelbrandkäfer

Lateinischer Name: Dytiscus marginalis
Handelsname: Gelbrandkäfer oder Gemeiner Gelbrand
Verbreitung: Europa, Nordasien, Nordamerika
Herkunft: unbekannt
Größe in cm:
3,0 – 3,5 cm lang und 1,5 bis 1,8 cm breit
Alterserwartung:
2 – 5 Jahre
Verhalten/Besatz
Vorkommen im Teich: meist unter Wasser, nur zum Luftholen über Wasser
Gefährlich? kann beißen
gelbrandkäfer
Bernard DUPONT from FRANCE, Great Diving Beetle (Dytiscus marginalis) (8332211239), CC BY-SA 2.0
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Der Gelbrandkäfer

Der Gelbrandkäfer gehört zur Familie der Schwimmkäfer. Er kommt in ganz Europa vor – außer in bestimmten Regionen im Süden Spaniens, Portugals und Griechenlands. Außerdem erstreckt sich sein Lebensraum über Nordasien bis nach Japan und auch in Nordamerika ist er beheimatet. Hierbei findet man ihn bevorzugt im Flachland, in Gebirgen kommt er nicht vor.

Der Lebensraum des Gelbrandkäfers sind stehende und langsam fließende Gewässer. So lässt er sich auch in Gartenteichen finden.

Allgemeine Merkmale

Der Gelbrandkäfer ist einer der größten in Europa verbreiteten Käfer. Seinen Namen verdankt er den gelben Rändern an Halsschild und Flügeln. Außerdem weist der Bauch eine gelbliche Färbung auf. Der restliche Insektenkörper ist bei den Weibchen grün-braun, bei den Männchen grün-schwarz.

Auch gibt es einen weiteren Unterschied zwischen Männchen und Weibchen: Die Flügeldecken sind beim Männchen glatt und beim Weibchen meist gefurcht. Dies dient dem besseren Festhalten des Männchens während der Paarung. Den gleichen Zweck erfüllen die Haftorgane an den Vorderfüßen der Männchen, die wie kleine Saugnäpfe aussehen. Zwei dieser Haftorgane befinden sich dabei in der Mitte der Vorderfüße. Um diese beiden herum sind circa 150 kleinere Haftorgane angeordnet.

Insgesamt hat der Gelbrandkäfer sechs Beine und zwei dünne Hautflügel, welche unter den Deckflügeln liegen. An den Hinterbeinen wachsen dichte und lange Borsten, die der Gelbrandkäfer zum Schwimmen nutzt.

Besonders am Gelbrandkäfer ist sein Glanz, der durch ein öliges Sekret zustande kommt. Dieses Sekret wird in den Hautdrüsen gebildet und benetzt den gesamten Insektenkörper, sodass das Wasser von diesem abgewiesen wird.

Vorkommen im Teich

Der Gelbrandkäfer kann nicht nur schwimmen, sondern auch fliegen. Besonders nachts legt er dabei oft weite Strecken zurück und sucht nach einem Tümpel oder Teich. Wenn er einen solchen gefunden hat, lässt er sich dort nieder. Hierbei verbringt er die meiste Zeit unter Wasser.

Nur zum Luftholen taucht er immer wieder auf – in der Regel bis zu siebenmal in der Stunde. Im Winter jedoch ist er meist so inaktiv, dass er aufgrund des geringen Sauerstoffbedarfes gar nicht mehr auftauchen muss.

Ernährung

Der Gelbrandkäfer ernährt sich von anderen im Gewässer lebenden Tieren. Hauptsächlich frisst er Wasserinsekten oder deren Larven, Kaulquappen und kleinere Fische. Auch Aas wird vom Gelbrandkäfer verzehrt, weshalb er ein Gewässer von toten Fischen bereinigt und so das Wasser sauber hält.

Bezüglich der Jagdmethode gelten Gelbrandkäfer als Lauerjäger. Sie klammern sich an Wasserpflanzen und warten auf ihre Beute. Wenn diese in die Nähe kommt, schnappen sie zu. Hierfür befinden sich am Kopfende des Gelbrandkäfers zwei Mandibeln. Mittels dieser Greifwerkzeuge packt er seine Beute, injiziert ihr ein Verdauungssekret und saugt sie schließlich aus.

Vermehrung und Zucht

Die Paarung der Gelbrandkäfer findet in der Regel im Spätherbst statt. Sie dauert zwar meist nur 15 Minuten, aber trotzdem klammert sich das Männchen häufig tagelang mit seinen Haftorganen an das Weibchen. Mittels eines Kittsekrets übergibt das Männchen hierbei dem Weibchen seinen Samen.

Nach der Überwinterung legen die Weibchen dann über ihre Legestachel 200 bis 1000 Eier in den Monaten März und April. Die etwa sieben Millimeter langen Eier werden einzeln ins Pflanzengewebe hineingelegt, damit sie dort mit Sauerstoff versorgt werden können. Dazu schneidet das Weibchen erst das Pflanzengewebe ein und verschließt dieses nach dem Ablegen des Eies mit einem Sekret.

Je nach Temperatur und Sauerstoffgehalt schlüpfen die Larven nach sechs bis zehn Wochen. Erst sind sie noch circa ein Zentimeter lang und wachsen danach schnell auf etwa sieben Zentimeter heran. Hierfür fressen sie sehr viel und können pro Tag bis zu 20 Kaulquappen oder kleine Fische verzehren.

Fünf bis sechs Wochen nach dem Schlüpfen verpuppen sich die Larven am Ufer und wiederum drei bis vier Wochen später schlüpfen dann die Gelbrandkäfer.

Sonstiges

Der Gelbrandkäfer ist nicht vom Aussterben bedroht. Seinem Verhalten gemäß gilt er als Einzelgänger. Zu seinen Fressfeinden zählen größere Fische. Außerdem gilt er als nachtaktiv.

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