Wärmetauscher für Pools

Die meisten Menschen, die irgendwann im Laufe ihres Lebens in den Genuss eines eigenen Swimmingpools kommen, wollen diesen in der Regel auch in Zukunft nicht mehr missen. Auf jeden Fall ist spätestens dann der Wunsch nach einer Abkühlung groß, wenn sich auch hierzulande in den Sommermonaten die Temperaturen um die 30 °C herum bewegen.

Pool warm
© K.-U. Häßler – stock.adobe.com – 68404074

Doch wer in seinem eigenen Garten einen Pool stehen hat, der weiß im Regelfall auch nur zu gut, dass für ein erfrischendes und befriedigendes Badeerlebnis vor allem die Wassertemperatur im Pool stimmen muss.

Um eine zufriedenstellende Temperatur im Poolwasser zu gewährleisten gibt es unterschiedliche Methoden. Eine der gängigen Vorgehensweisen dabei ist unter anderem die Nutzung eines Wärmetauschers. Auf welche Art und Weise so ein Pool-Wärmetauscher die Wassertemperatur regelt, sowie weitere Aspekte zum Kauf und Gebrauch dieser Geräte lassen sich in diesem Artikel finden.

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Definition – was ist ein Wärmetauscher?

Grundsätzlich werden Wärmetauscher nicht nur für Pools, sondern auch für die Temperaturregelung von zahlreichen anderen Gerätschaften verwendet. Allgemein handelt es sich bei Wärmetauschern um Geräte, die dafür sorgen, dass zuvor erzeugte Wärmeenergie von einem Medium auf ein anderes übertragen wird – und zwar ohne, dass sich die beiden Medien bei dieser Übertragung im direkten Kontakt befinden.

Nun funktioniert ein Pool-Wärmetauscher nach folgendem Prinzip: In diesem Wärmetauscher fließen zwei verschiedene Hydraulikkreise parallel zueinander. Auf der einen Seite der “primäre Kreis“, und auf der anderen Seite der “sekundäre Kreis“.

Im primären Kreis zirkuliert zuvor erwärmtes Wasser aus einem Wasserkessel, der quasi die notwendige Wärme erzeugt und anliefert. Im sekundären Kreis hingegen zirkuliert das Poolwasser, welches sich aufwärmen wird.

Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Kreisläufe separat sind, und parallel zum Wärmetauscher verlaufen, können die Kalorien von dem primären auf den sekundären Kreislauf übertragen werden (und umgekehrt).

Das Funktionsprinzip

Im Grunde genommen ist es nicht wichtig, aus welcher Art von Heizsystem die notwendige Wärme herkommt, die dann schließlich vom Wärmetauscher entsprechend verarbeitet wird. Es spielt keine Rolle, ob der Heizkessel mit Gas oder Öl betrieben wird, oder ob eine Wärmepumpe genutzt wird.

Sämtliche dieser Gerätschaften lassen sich ohne Probleme mit einem Wärmetauscher kombinieren. Der einzige entscheidende Punkt dabei ist nur die Leistungsfähigkeit des genutzten Heizsystems. Sollte diese nicht ausreichend sein, kann unter Umständen nicht der gewünschte Wärmetauscher eingesetzt werden.

Allgemein gilt jedenfalls, dass die Leistung eines Heizsystems auf jeden Fall für einen Pool ausreicht, wenn dieser nur dann beheizt werden soll, wenn in der Wohnung gerade die Heizung ausgeschaltet ist. Falls jedoch der Wunsch besteht, die Wohnung und den Pool gleichzeitig heizen zu können, sollte im Vorfeld überprüft werden, ob die potenzielle Leistung des Heizsystems dafür auch ausreicht.

Des Weiteren ist es praktisch unabdingbar, dass sich sowohl der Technikraum, als auch der Heizkessel so nah wie möglich am Pool-Wärmetauscher befinden, damit nicht zu große Wärme (und damit Energie) verloren geht. Am besten wäre es daher, dass sich diese beiden Gerätschaften im gleichen Raum befinden, damit eine ideale Wärmeübertragung gewährleistet werden kann.

Welche Arten von Pool-Wärmetauschern gibt es?

Auf dem Markt befinden sich zwei verschiedene Typen von Wärmetauschern für Swimmingpools. Da gibt es einmal den Plattenwärmetauscher, der in erster Linie aus parallel zueinander angeordneten Platten besteht. Und in diesen Platten zirkulieren jeweils abwechselnd die beiden Wasserkreisläufe. Der andere Gerätetyp wäre der Rohrwärmetauscher.

Dieser hat (wie es der Name bereits vermuten lässt) diverse Rohre, in denen die beiden Wasserkreisläufe zirkulieren.

Wenn man die Gerätschaften von beiden Wärmetauscher-Typen miteinander vergleicht, dann wird man in den meisten Fällen feststellen, dass Rohrwärmetauscher bei identischer Leistungsfähigkeit etwas platzsparender und preiswerter sind als Plattenwärmetauscher.

Letztere bringen jedoch den großen Pluspunkt mit, dass diese auch bei einer niedrigen Vorlauftemperatur in Betrieb genommen werden können. Aufgrund dessen ist ein Plattenwärmetauscher auch eine sehr empfehlenswerte Wahl, wenn er in Kombination mit einer Wärmepumpe zum Einsatz kommen soll.

Die Größe des Pools

Um die bestmögliche Leistungsfähigkeit eines Pool-Wärmetauschers herauszuholen, ist es von entscheidender Bedeutung einen Wärmetauscher zu kaufen, dessen Leistung sowohl an die Größe des Pools, als auch an die geplante Dauer des Temperaturanstiegs angepasst ist.

Allgemein gilt der Grundsatz, dass ein Wärmetauscher für Pools so leistungsfähig sein soll, dass er innerhalb von zwei Tagen die Wassertemperatur um 10 °C erhöhen kann.

Je leistungsstärker ein Wärmetauscher ist, desto größer ist dieser in der Regel auch. Außerdem bedeutet ein größerer Wärmetauscher auch automatisch ein größerer Energieverbrauch, und damit auch mehr Kosten (sowohl in der Anschaffung, als auch durch die laufenden Energiekosten).

Im Folgenden ist aufgeführt, ab welchem Pool-Fassungsvermögen ein Wärmetauscher welche Leistung mitbringen sollte:

  • Fassungsvermögen unter 50 m3 = Wärmetauscher mit mindestens 20 kW
  • Fassungsvermögen zwischen 50 u. 100 m3 = Wärmetauscher mit mindestens 40 kW
  • Fassungsvermögen zwischen 100 u. 200 m3 = Wärmetauscher mit mindestens 70 kW

Davon abgesehen gibt es eine bestimmte Rechenformel, nach der sich ziemlich präzise die genaue Leistung eines Wärmetauschers ermitteln lässt:

“Leistung (P) in kW = Volumen in m3 x 1,4 x DeltaT/T”

  • T = Zeit, in welcher das Poolwasser die angestrebte Temperatur erreicht haben sollte.
  • DeltaT = entspricht dem Unterschied von Ist- und Solltemperatur

Weitere Aspekte der Poolgröße

Trotz dieser Möglichkeiten der genauen Leistungsermittlung von Pool-Wärmetauschern ist es wichtig, bei der Wahl eines solchen Gerätes nicht zu anspruchsvoll zu sein. Ist die Leistungsfähigkeit eines Wärmetauschers für einen Pool zu stark, dann fallen mit diesem Gerät zwar relativ hohe Anschaffungskosten an, aber die zu erbringende Heizleistung für eine zufriedenstellende Wassertemperatur des Pools ist niedriger.

Und ein großer Einbaupool muss nicht unbedingt mit einem Wärmetauscher ausgestattet sein, der die angestrebte Wassertemperatur innerhalb von zwei Tagen erreichen kann. Bei einem kleinen, und nur sporadisch verwendeten Aufstellpool hingegen sieht die Sache wieder anders aus. Dieser sollte um einiges schneller aufgeheizt werden können.

Außerdem ist es noch von großer Wichtigkeit, die Wärmetauscher-Leistung stets an die Wassertemperatur des primären Kreislaufs anzupassen. Allerdings ist es so, dass die Temperatur des primären Kreislaufs stark (je nach Heizsystem) variieren kann. Während ein Heizkessel für ein ungefähr 90 °C warmes Wasser im primären Kreislauf sorgt, entsteht bei einer Wärmepumpe lediglich ca. 45 °C warmes Wasser, welches in den Primärkreislauf gelangt.

Wer also plant, einen Wärmetauscher in Kombination mit einer Wärmepumpe zu benutzen, der muss sich für einen Wärmetauscher entscheiden, der mit der entstehenden Temperatur im primären Kreislauf auch klarkommt.

Weitere wichtige Punkte

Neben all diesen bereits genannten Aspekten, die bei der Auswahl eines Pool-Wärmetauschers eine Rolle spielen, gibt es noch ein paar weitere Punkte, die beim Kauf eines derartigen Gerätes beachtet werden sollten. Zum Beispiel müssen Wärmetauscher für Swimmingpools dazu in der Lage seinen, einen gewissen Mindestdurchsatz liefern zu können.

Des Weiteren ist es wichtig sicherzustellen, dass die Zirkulationspumpe des Wärmetauschers mit dem Heizkessel kompatibel ist. Allerdings darf der Durchsatz keine Höhe erreichen, die den Maximalwert übersteigt. Sollte ein solches Szenario eintreten, dann ist es notwendig, ein sogenanntes Bypass-System zu installieren.

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