Pool Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe ist für den heimischen Pool die beliebteste Variante der Poolheizung. Ohne diese Pumpe dauert es speziell bei großen Becken sehr lange, bis sich das Wasser erwärmt. Abends oder an kalten Tagen kühlt das Wasser schnell ab.

Pool Wärmepumpe
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Dank Wärmepumpe bleibt die Wassertemperatur konstant, es sich abendliche Bäder im angenehm warmen Wasser möglich und die Badesaison wird verlängert!

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Was ist eine Wärmepumpe?

Bei dieser Heizvariante können Poolbesitzer die gewünschte Wassertemperatur einstellen, sodass das Wasser selbst bei kühleren Temperaturen angenehm warm ist.

Die Heizleistung kann mit dem gegenteiligen Funktionsprinzip eines Kühlschrankes beschrieben werden.

Diese Pumpe zieht die Wärme der Umgebungsluft mittels Kompressor an. Die dabei gewonnene Wärme wird per Wärmetauscher, der sich innerhalb der Pumpe befindet, an das Poolwasser abgegeben. Viele Modelle sind mit einem Temperaturregler ausgestattet, sodass Nutzer das Wasser auf die gewünschte Temperatur bringen können.

Integrierte Sensoren überprüfen die Temperatur des Poolwassers. Sobald die Wassertemperatur geringer ist als die gewünschte Voreinstellung, wird nachgeheizt. Somit bleibt die Temperatur konstant.

Welche Varianten von Wärmepumpen für den Pool gibt es?

Wärmepumpen gibt es in drei verschiedenen Ausführungen, welche in puncto Antrieb Unterschiede aufweisen. Es sind Pumpen mit Strom, Gas und Solar am Markt.

Elektrische Wärmepumpen:

Im Inneren der Wärmepumpe befindet sich eine Spule, welche der Strom erwärmt. Die erhitzte Spule gibt die Wärme an das Poolwasser an.

Einige Hersteller bieten elektrische Wärmepumpen an, welche der Luft die Wärme entziehen. Die entzogene Luft wird an das Schwimmbecken weitergegeben, um das Wasser zu erwärmen.

Vorteile:

Diese Fabrikate können entweder mit herkömmlichem Haushaltsstrom oder Ökostrom betrieben werden. Die Funktionsweise dieser Modelle ist ziemlich einfach.

Nachteile:

Das Wasser heizt sich mit der elektrisch betriebenen Variante langsamer auf als mit einer Gas-Wärmepumpe. Somit sind elektrische Wärmepumpen länger in Betrieb, um das Poolwasser auf Temperatur zu bringen.

Wermutstropfen sind, dass fortwährende Stromkosten anfallen und dass diese Heizvariante nicht nachhaltig ist.

Gas Wärmepumpe:

Diese Fabrikate erzeugen die Energie mithilfe eines Gasanschlusses. Mit Gas betriebene Geräte sind sehr effizient und stellen die am meisten genutzte Variante der Wärmepumpen dar. Viele Nutzer verwenden Erdgas vom Hausanschluss, jedoch ist es auch möglich, Propangas zu verwenden.

Vorteile:

Beide Methoden erzielen denselben Effekt und sind preiswert.

Nachteile:

Gas Wärmepumpen sind keine nachhaltige Heizlösung. Es fallen nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch fortwährende Kosten für die Inbetriebnahme an.

Solar Wärmepumpe:

Diese Wärmepumpen werden mit Sonnenenergie zum Nulltarif betrieben. Mit Solar betriebene Fabrikate sind eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative.

Der Solarabsorber nimmt die Wärmeenergie der Sonne auf. Die gewonnene Wärme wird auf das Wasser übertragen. Hierfür wird das Poolwasser durch den Schlauch in einen Absorber gepumpt, damit sich das Wasser erwärmen kann. Anschließend gelangt das warme Wasser in das Becken.

Vorteile:

In puncto Nachhaltigkeit stellen mit Solar betriebene Geräte die beste Wahl dar. Diese Heizmethode ist speziell an heißen Sommertagen effizient und sorgt für angenehme Wassertemperaturen.

Diese Systeme weisen eine lange Lebensdauer von etwa 20 Jahren auf.

Nachteile:

Der Anschaffungspreis für Solar Pumpen ist hoch, jedoch fallen keine weiteren Kosten an. Die benötigten Solarmodule weisen einen höheren Platzbedarf im heimischen Garten auf als andere Heizsysteme.

Aufgrund der oftmals geringen Sonneneinstrahlung an Regentagen erbringt diese Heizmethode eine nur geringe Leistung bei Schlechtwetter. Es kann vorkommen, dass die Leistung zu gering ist, um das Wasser auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen.

Welche Kaufkriterien von Wärmepumpen gilt es zu beachten?

Ein Vergleich folgender Aspekte hilft dabei, das geeignete Modell für den heimischen Pool auszuwählen.

Leistung:

Die Heizleistung der Pumpe wird in kW angegeben. Für Pools bis zu 20 m³ ist eine Heizleistung von 6 kW notwendig.

Müssen 30 bis 40 m³ Wasser erwärmt werden, sollte die Heizpumpe eine Leistung von 11 bis 13 kW erbringen. Große Pools mit 50 bis 60 m³ Wasser benötigen 15 bis 18 kW, um auf Temperatur zu kommen.

Preis-Leistung:

Bei Wärmepumpen sollte das Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewogen sein. Die Anschaffung von Solar Geräten ist zwar teurer, es fallen jedoch keine weiteren Energiekosten an. Aufgrund der langen Lebensdauer sind Solar Wärmepumpen eine auf Dauer gesehen lohnenswerte Investition.

Von Geräten der unteren Preisklasse ist generell abzuraten. Billig-Versionen sind häufig leistungsschwach oder minderwertig. Demzufolge ist die Lebensdauer generell geringer.

Es gibt einige gute Modelle für wenige hundert Euro. Informationen diesbezüglich liefern aktuelle Wärmepumpen Tests. Nach oben gibt es kein Limit. Hochpreisige Fabrikate kosten mehrere tausend Euro.

Anschluss:

Die Art des Anschlusses ist ein wesentliches Kaufkriterium. Für eine Gas Wärmepumpe sollte ein Erdgasanschluss vorliegen, wenn man die Heizung nicht mit Propangas betreiben möchte.

Elektrisch betriebene Geräte werden von Haushaltsstrom gespeist und müssen an das Stromnetz angeschlossen werden. Hierfür ist eine Steckdose nahe am Pool empfehlenswert.

Größe der Wärmepumpe:

Große Solar Wärmepumpen weisen einen Platzbedarf von vier bis fünf Meter auf, während kleine Fabrikate lediglich 50 Zentimeter Platz benötigen.

Betriebstemperatur:

Nicht alle Pumpen sind in der Lage, das Wasser auf Temperaturen über 35° Celsius zu erwärmen.

COP:

Dieser Wert gibt das Verhältnis zwischen dem Stromverbrauch und der erzeugten Wärme an.

Lautstärke:

Nutzer sollten sich vor dem Kauf über die Geräuschemission des Motors informieren. Einige Modelle entwickeln während des Betriebs einen für Nachbarn unzumutbaren Lärm.

Haltbarkeit:

Solar Wärmepumpen weisen eine durchschnittliche Haltbarkeit von 20 Jahren auf. Die Lebensdauer der mit Gas und Strom betriebenen Geräte ist kürzer.

Gewicht:

Leichte Wärmepumpen wiegen nicht einmal 20 Kilogramm, während schwere Fabrikate bis zu 60 Kilogramm verzeichnen.

Material:

Hochqualitative Modelle weisen einen aus Titan gefertigten Wärmetauscher auf. Dieser schlägt sich in puncto Preis zu Buche, allerdings ist die Lebensdauer weitaus höher.

Das Außengehäuse sollte aus einem robusten und hochwertigen Material hergestellt sein! Das Gehäuse hält eindringendes Poolwasser fern und dämpft den Motor. Die Qualität spiegelt sich bei der Verarbeitung der Einzelteile wider.

Umweltaspekt:

Bei Wärmepumpen kommen Kältemittel zu Einsatz. Sollte dieses Kältemittel durch Beschädigung oder eine falsche Entsorgung beschädigt werden, kann dieses entweichen und die Umwelt schädigen.

R410a:

Dieses klimaschädliche Kältemittel ist extrem effektiv, jedoch kommt es nur noch selten zum Einsatz, da der Treibhauseffekt verglichen mit CO₂ 2088-mal höher ist.

R32:

Das nur aus Difluprmethan bestehende Kältemittel ist umweltfreundlicher als R410a, allerdings ist der Treibhauseffekt 675-mal höher als jener von CO₂.

R290:

Bei dieser umweltfreundlichsten Lösung ist der Treibhauseffekt 3-mal höher als jener von CO₂.

Fazit:

Eine Poolheizung ist für das heimische Becken ab 20 m³ eine lohnenswerte Anschaffung. Dank dieser Heizung wird die Badesaison verlängert und das Wasser weist sogar im Frühjahr und Herbst eine angenehme Temperatur auf.

Zur Wahl stehen Modelle, die mit Strom, Gas und Solar betrieben werden. Die umweltfreundlichste Variante ist eine Solar Wärmepumpe, jedoch arbeiten mit Strom und Gas betriebene Wärmepumpen auch bei Schlechtwetter effizient.

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