Solarkollektoren

Solarkollektoren nutzen die Kraft der Sonne auf smarte Art und stellen ein umweltfreundliches Hilfsmittel dar, das Wasser des heimischen Schwimmbeckens zu erwärmen.

Solarkollektor
© Vinícius Bacarin – 433616393 – stock.adobe.com

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Was sind Solarkollektoren?

Solarkollektoren sind aus salz- und chemikalienbeständigem Kunststoff hergestellt. Großteils kommt Polypropylen zum Einsatz, da dieses Material thermisch hochbelastbar, fest und hart ist.

Der geeignete Aufstellplatz ist sonnig und nach Süden bzw. Südosten ausgerichtet. Das Paneel muss ebenerdig positioniert werden. Das Platzangebot in der Nähe des Beckens muss speziell beim Einsatz von mehreren Kollektoren hoch sein.

Der Schlauch ist in Form einer Schnecke aufgerollt. Für Pools, die bis zu 7000 Liter fassen, sind 55 x 55 Zentimeter große Solarkollektoren erforderlich. Mittags sollte weder ein Haus noch ein Baum Schatten auf die Solarheizung werfen.

Alleine die Verkleinerung des Kollektors um nur wenige Quadratmeter hat negative Auswirkungen auf die Wassertemperatur und die Geschwindigkeit, in welcher sich das Wasser aufwärmt.

Vorteile von Solarkollektoren:

Es ist möglich, mehrere Elemente zu verbinden, um die Heizleistung zu erhöhen. Der Einsatz mehrerer Kollektoren ist bei großen Pools mit einem großen Wasservolumen ratsam, um dieses auf Wunschtemperatur zu bringen.

Werden mehrere Kollektoren verwendet, bietet sich eine Parallelschaltung oder Serienschaltung an. Die Einbindung in das bestehende Filtersystem ist unproblematisch.

Der Anschluss der Kollektoren erfolgt nach der Filteranlage. Bei Bedarf werden die Kollektoren zugeschaltet. Das wärmebeständige Material ist schwarz, es nimmt das Sonnenlicht auf und erhitzt sich. Das in der Filteranlage gereinigte Wasser fließt durch den Solarkollektor, nimmt dabei die Wärme auf und fließt temperiert in das Becken zurück.

Die Heizleistung ist von der Ausgangstemperatur und den Witterungsverhältnissen abhängig. Weitere Maßnahmen, wie der Einsatz von Solarplanen zur Wärmespeicherung, tragen zur Verbesserung des Heizergebnisses bei.

Nachteile von Solarkollektoren:

Solarkollektoren weisen zwar einen geringeren Platzbedarf als Solarabsorber auf, da sie wie eine Kuppelheizung gebaut sind, jedoch sind mit Strom und Gas betriebene Heizsysteme für den Pool kompakter designt.

Solarheizungen sind von der Sonneneinstrahlung abhängig. Ist der Himmel stark bewölkt, ist eine Solarheizung meist wirkungslos.

Welche Varianten der Pool-Solarheizung gibt es?

Zur Wahl stehen Absorber-Systeme aus Kunststoff, zu welchen die Solarmatten zählen, Kuppelheizungen, auf dem Gebäudedach angebrachte Solarmodule und ergänzende Solarfolien.

Solarmatten:

Aus Kunststoff gefertigte Absorber-Systeme sind eine beliebte Einsteigerlösung, da die Anschaffungskosten gering sind und die Installation einfach ist.

Solarmatten, auch Solarabsorber genannt, weisen eine flache Bauweise auf.

Vorteile:

Sie sind flexibel einsetzbar, da die Parallel-Schaltung mehrere Matten für große Becken möglich ist. Mit der Pumpe wird das Poolwasser in ein System von schwarzen Röhren geschleust, wo es sich durch den Einfall von Sonnenlicht aufheizt, bevor das Wasser wieder in den Pool fließt.

Solarabsorber sind druckbeständiger als Solarkollektoren, sie sind winterfest und müssen nicht abgebaut und eingelagert werden.

Nachteil:

Aufgrund der mattenartigen Bauweise ist der Platzbedarf enorm.

Kuppelheizungen:

Eine junge Entwicklung stellen Kuppelheizungen dar, welche entwickelt wurden, um die Absorber-Oberfläche zu maximieren.

Vorteile:

Kuppelheizungen weisen einen ausgezeichneten Wirkungsgrad auf und sie werden zur Beheizung von kleinen bis mittelgroßen Pools eingesetzt.

Hervorzuheben ist die Möglichkeit, diese Kuppelheizungen in Richtung der Sonne zu neigen. Derartige Heizsysteme sind auch unter den Bezeichnungen Solarspirale, Solarschnecke und Dome Heater bekannt.

Damit das Wasser durch die Rohre fließt, wird die Solarspirale entweder mit der Sandfilteranlage oder Poolpumpe verbunden. Es besteht die Möglichkeit. Solar-Poolheizungen mit großen Kartuschenfilter-Systemen zu betreiben.

Die kompakten Kollektoren sind leicht, verhältnismäßig platzsparend und überzeugen in puncto Handhabung. Folglich kann eine Person die Kollektoren tragen, aufbauen und installieren.

Solarkollektoren verfügen über eine transparente Abdeckung und ein geschlossenes Gehäuse aus Kunststoff. Somit ist die Oberfläche des Absorbers vor Witterungseinflüssen geschützt.

Kollektoren machen sich den Glashauseffekt zu eigen, der beim Speichern der Wärme Unterstützung bietet. Verglichen mit Solarmatten sorgen Kollektoren für einen beständigeren Wärmefluss!

Nachteile:

Aufgrund der speziellen Konstruktion erfolgt die Installation dieser Kollektoren unterhalb des Wasserspiegels. Die Installation ist zum Teil umständlich und die Kollektoren können folglich nicht mehr auf dem Dach montiert werden.

Solarkollektoren sind nicht winterfest. Sie müssen vor Einbruch der kalten Jahreszeit abgebaut, vollständig entleert und an einem frostsicheren Platz aufbewahrt werden.

Vor der Einlagerung sollte kein Restwasser im Solarkollektor verbleiben, da Restwasser gefrieren und die Kammern des Kollektors beschädigen kann.

Solarmodule auf dem Dach:

Eine große Investition sind Solarmodule, die auf dem Dach des Gartenhauses oder der Garage positioniert werden, um den Pool aufzuheizen.

Vorteile:

Vorteilhaft ist, dass mit diesen Solarmodulen außerhalb der Badesaison elektrische Gartengeräte betrieben werden können. Auch kann der Warmwasserbedarf in der kalten Jahreszeit im Eigenheim teilweise oder zur Gänze gedeckt werden.

Trotz höherer Anschaffungskosten amortisieren sich Solarkollektoren nach einigen Jahren!

Nachteil:

Bei dieser Variante ist die Verlegung einer langen Leitung notwendig, welche mit der Pumpe verknüpft sein muss.

Solarfolie:

Eine empfehlenswerte Ergänzung stellt die Solarfolie dar, welche auf die Wasseroberfläche gelegt wird, wenn der Pool nicht genutzt wird.

Vorteile:

Diese Folie ist mit einer speziellen Struktur versehen und kann den Großteil der Sonnenstrahlen einfangen und den Pool aufheizen. Gleichzeitig schützt diese unterstützende Folie vor herabfallenden Blättern, Insekten, Staub und Pollen.

Nachteil:

Eine Solarfolie ist lediglich eine Ergänzung zu einem der oben genannten Systeme.

Welche Kaufkriterien sind bei Solarkollektoren entscheidend?

Maximale Wassererwärmung:

Dieser Wert beschreibt die höchst mögliche Erwärmung des Wassers je Kollektor.

Durchflussmenge:

Hersteller geben an, wie viele Liter Poolwasser stündlich aufgewärmt und an das Becken abgegeben werden.

Verbindungsschlauch:

Der Durchmesser des Verbindungsschlauches sollte mit dem Adapter kompatibel sein. Es gilt also, den Durchmesser des Schlauches bei der Auswahl zu berücksichtigen.

Winterfestigkeit:

Einige Solar-Lösungen sind winterfest und müssen in der kalten Jahreszeit nicht abgebaut werden.

Maße und Gewicht:

In puncto Größe und Gewicht weisen die einzelnen Solarkollektoren große Unterschiede auf.

Preis:

Komplettsets sind preiswerter als der Kauf von einzelnen Komponenten. Solarkollektoren sind schon für weniger als 500 Euro erhältlich.

Qualität:

Für eine lange Haltbarkeit sollten die Solarkollektoren aus hochwertigen Materialien hergestellt sein. Produkte namhafter Produzenten sind ebenso empfehlenswert wie Modelle, die in aktuellen Solarkollektoren Tests sehr gut abschneiden konnten.

Fazit:

Mit Solarkollektoren wird die Strahlungsleistung der Sonne eingesetzt, um den Pool umweltfreundlich und kostenfrei zu beheizen. Für einen maximalen Energieertrag empfiehlt sich eine Südausrichtung.

Solarkollektoren sind für Quick-Up-Pools und Frame-Becken eine Alternative zu elektrischen oder mit Gas betriebenen Heizsystemen.

Nur bei Schlechtwetter besteht die Gefahr, dass sich das Wasser nicht auf Wunschtemperatur aufheizt. Diese Variante ist vorrangig für sonnenreiche Tage ideal, um das Wasser auf bis zu 30° Celsius aufzuheizen.

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