Solarduschen

Eine Solardusche ist eine gute Lösung, wenn Sie unabhängig vom Heiznetz sein wollen. Die Kraft der Sonne erwärmt das Wasser im Tank und führt dazu, dass es über die Duschbrause ausgegeben wird. Dabei bietet eine Solardusche zahlreiche Vorteile, aber auch Nachteile.

Solardusche
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Die Funktionsweise und Handhabung

Eine Solardusche besteht aus mehreren Teilen. Das Herzstück ist der Wassertank. Jener ist im Standbein der Dusche verbaut. Innerhalb des Tanks befindet sich das Wasser, welches zum Duschen verwendet wird.

Das bedeutet, das Wasser wird in den Tank geleitet, wenn aktuell keine Dusche erfolgt. Durch eine UV-Beschichtung erhitzt sich das Wasser, wobei die genaue Temperatur von der Größe des Tanks sowie der verwendeten Solarbeschichtung abhängig ist. Die Erhitzungsdauer liegt meist zwischen zwei bis sechs Stunden.

Alternativ gibt es verbaute Tanks, die ins Erdreich eingelassen werden. In einem solchen Fall befindet sich eine Solarzelle in der Nähe oder direkt an der Dusche montiert. Jene leitet die entstandene Hitze an den eingelassenen Wassertank weiter. Mithilfe einer Pumpe wird das heiße Wasser anschließend zur Dusche gebracht. Die Größe des Wassertanks bewegt sich bei den meisten Angeboten zwischen 18 und 40 Litern.

Neben dem Tank verfügt die Solardusche über den Duschkopf, worüber das Wasser ausgegeben wird. Ebenso liegt ein Regler vor. Es handelt sich entweder um eine Ein- oder Zweihebelmischbatterie. Darüber stellen Sie die Temperatur ein.

Sollte das Solarwasser zu heiß sein, wird kaltes Wasser über einen Wasseranschluss zugeführt. Nachdem das Wasser abgedreht wurde, füllt sich der Tank erneut mit Wasser, welches erhitzt wird. Insofern ist das heiße Duschen nicht möglich, so lange sich das Wasser erhitzt.

Die Vor- und Nachteile einer Solardusche

Der größte Vorteil ist das große Stromersparnis. Reguläre Duschen müssen über ein internes Heizsystem in Anspruch genommen werden. Ein Boiler, welcher durch Strom betrieben wird, erhitzt das Wasser. Bei einer Dusche auf Solarbasis ist das anders, denn die Sonne erhitzt den Wassertank.

Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Flexibilität. Sie entscheiden, wo die Dusche steht und bei Bedarf kann eine Umplatzierung stattfinden.

Wichtig: Entscheiden Sie sich für ein Modell mit eingebautem Tank, brauchen Sie nur eine Wasserverbindung, um das Gerät zu betreiben. Der nächste Vorteil ist die simple Installation.

Es werden ein fester Standort sowie ein Wasseranschluss, meist ein Gartenschlauch, benötigt. Bei einem unterirdischen Wassertank ist ein Fachmann zu beauftragen, welcher die Montage vornimmt. Ebenfalls vorteilhaft zeigt sich ein zusätzlicher Wasserhahn. Er ist zum Waschen von Füßen und Händen gedacht.

Die Vorteile im Überblick:

  • Spart Strom, da die Hitze der Sonne genutzt wird
  • Wird allein durch einen Wasseranschluss betrieben
  • Hohe Flexibilität bei der Standortwahl
  • Zusätzlicher Wasserhahn zum Waschen von Füßen und Händen

Die Nachteile beginnen damit, dass Sie den richtigen Standort wählen. Zwar fällt die Installation flexibel aus, doch der Standort muss genügend Sonne bieten. Steht die Dusche den Großteil der Zeit im Schatten, kann sich das Wasser nicht erwärmen.

Der Winter entspricht einer weiteren Herausforderung, denn stehendes Wasser im Tank vereist und dehnt sich aus, wodurch die Dusche beschädigt oder platzt. Insofern müssen Sie sich für den Abbau oder das Ablassen des Wassers entscheiden.

Ebenfalls nachteilig ist, dass nicht jederzeit warmes Wasser zur Verfügung steht. Wurde der Tank geleert, benötigt die Dusche mehrere Stunden, bis das Wasser auf die gewünschte Temperatur gebracht wurde. Zusätzlich ist das warme Wasser nicht endlos. Je nach Modell ist es für eine 10- bis 15-minütige Dusche gedacht.

Die Nachteile im Überblick:

  • Der Standort muss sonnenreich sein
  • Im Winter muss die Dusche abgebaut oder das Wasser entleert werden
  • Warmes Wasser steht für 10 bis 15 Minuten zur Verfügung
  • Nach der Entleerung dauert es mehrere Stunden, bis sich das Wasser erneut erhitzt hat

Worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Beim Kauf ist auf diverse Kriterien zu achten. Die wichtigsten Punkte sind die Qualität, Größe und der Wassertank. Alle weiteren Aspekte gelten als Zusatz und sollten den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Der Wassertank

Der Wassertank bestimmt, wie viel Wasser Ihnen zur Verfügung steht. Der Großteil der Duschen bietet einen Tankinhalt von 35 Litern. Legen Sie Wert auf einen großen Tank, entscheiden Sie sich für eine Solardusche mit einem externen Tank. Dessen Inhalt beginnt meist ab 50 Liter.

Die Umwandung des Tanks sollte aus Aluminium oder Edelstahl bestehen. Dies sind haltbare und langlebige Materialien, gleichzeitig erhitzen sie sich in der Sonne und beschleunigen das Aufheiztempo.

Die Mischbatterie

Über die Mischbatterie stellen Sie die Temperatur ein. Es gibt Ein- sowie Zweihebelmischer. Der Unterschied ist, dass Sie beim Einhebelmischer einen Hebel erhalten, um die Temperatur einzustellen. Beim Zweihebelmischer besitzen Sie zwei Hebel.

Einer ist für das Warm- und der andere für das Kaltwasser zuständig. Vorteilhaft ist, dass Sie kalt duschen können. Ansonsten ist darauf zu achten, dass die Mischbatterie leicht zu bedienen ist und auch Änderungen sofort übernimmt.

Die Ablassschraube

Die Aufgabe der Ablassschraube ist, dass ungenutzte Wasser im Tank abzulassen. Das muss im Winter erfolgen, um das Frieren des Wassers zu verhindern. Die Ablassschraube muss leicht erreichbar sein, darf jedoch nicht aus Versehen betätigt werden. Im Idealfall befindet sie sich auf der Rückseite des Tanks.

Der Wasseranschluss

Der Großteil der Solarduschen verfügt über einen Gartenschlauchanschluss. Er wird auf der Rückseite der Dusche angebracht und kann jederzeit entfernt werden. Praktisch: Bei Bedarf kann der Schlauch unter der Erdoberfläche verlaufen.

Der Duschkopf

Der Duschkopf variiert stark, wobei die meisten Modelle auf einen Regenduschkopf setzen. Bedenken Sie, dass der Wasserverbrauch abhängig von der Größe zunimmt. Praktisch ist eine zusätzliche Handbrause, die abgenommen und bewegt werden kann.

Bei Bedarf können weitere Wellness- und Massagedüsen verbaut sein. Hierbei gilt: Je mehr Düsen verbaut sind, desto größer muss der Wassertank sein.

Die Bodenplatte

Solarduschen werden mit oder ohne Bodenplatte angeboten. Der Vorteil ist, dass sie die Schlammbildung unterhalb der Dusche vermeidet. Die Bodenplatte sollte genügend Platz bieten und das Stehen des Wassers verhindern.

Ein hochwertiges und schnelltrocknendes Material ist essenziell, um die Schimmelbildung zu vermeiden. Holz bietet sich aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften an.

Die Qualität

Die Qualität spielt die größte Rolle, um eine lange Lebensdauer zu garantieren. Eine hohe Qualität erkennen Sie anhand der Verarbeitung. Alles muss sauber und ohne scharfe Kanten, woran Sie sich verletzen könnten, gebaut sein.

Beulen, Kratzer, unsaubere Nähte und Ähnliches sind Hinweise darauf, dass die Qualität minderwertig ist. Ein weiteres Zeichen für Qualität ist eine langjährige Garantie. Der Hersteller sollte Ihnen Ersatzteile und Reparatur anbieten.

Die Abmessungen

Die Abmessungen werden in Zentimetern angegeben und beschreiben Höhe, Breite und Tiefe. Sollten Sie eine hohe Körpergröße besitzen, empfiehlt sich auf die Abmessungen zu achten. Standardmäßig liegt die Höhe zwischen 200 und 217 Zentimetern.

Das Thermostat

Ein Thermostat zeigt Ihnen an, welche Temperatur das Wasser im Tank hat. Es gibt digitale und analoge Thermostate. Die meisten Angebote sind mit einem analogen Thermostat ausgestattet, weil es ohne zusätzliche Energie funktioniert. Das Thermostat muss leicht einsehbar sein.

Weitere Extras

Einige Modelle sind mit diversen Extras ausgestattet. Darunter zusätzliche Wasserhähne, austauschbare und/oder selbstentkalkende Duschköpfe oder ein mobiles Design.

Das Fazit

Eine Solardusche ist eine gute Ergänzung für den Garten, wenn Sie Strom sparen möchten. Statt das Wasser mittels eines klassischen Heizelements zu erhitzen, sorgt die Kraft der Sonne für den Temperaturanstieg. Um das zu ermöglichen, befindet sich eine UV-Beschichtung um den Wassertank, welche sich erhitzt und die Wärme nach Innen transportiert.

Dort erhitzt sich das Wasser auf bis zu 60 Grad. Anschließend kann es per Mischbatterie über den Duschkopf ausgegeben werden. Um für eine angenehme Temperatur zu sorgen, wird per Gartenschlauch kaltes Wasser zugeführt.

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