Gartensauna

Bereits seit vielen Jahren erfreuen sich Saunas an einer sehr großen Beliebtheit. Wer regelmäßig Saunagänge unternimmt, der tut damit nicht nur dem seelischen Wohlbefinden einen großen Gefallen, sondern auch dem eigenen Körper.

gartensauna
Bild von rvlasak auf Pixabay

Zum Saunieren suchen die meisten Leute öffentliche Saunabereiche auf, die sich vor allem in zahlreichen Schwimmbädern und Thermen finden lassen. Doch nicht jeder Mensch findet es angenehm, an einem öffentlichen Ort gemeinsam mit wildfremden Leuten unbekleidet zu saunieren.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum zahlreiche Saunagänger irgendwann dazu übergehen, sich einfach selbst eine eigene Sauna zu kaufen, welche dann im heimischen Garten ihren Platz findet (Gartensauna).

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Was beim Kauf beachtet werden sollte

Grundsätzlich sollte man sich vor der Anschaffung einer Gartensauna die Frage stellen, wie groß das gewünschte Saunahaus sein soll. In jedem Fall sollte die Größe der Sauna an die Ausmaße des Gartens angepasst sein, damit man im Garten auch nach dem Bau in jedem Fall ausreichend Bewegungsfreiheit hat.

Die einzelnen Saunahäuser gibt es nicht nur in unterschiedlichen Größen, sondern auch in diversen Preis- und Qualitätsklassen. Besonders beliebt bei vielen Leuten ist eine Fertigsauna im skandinavischen Stil, oder auch als sogenannte „Fasssauna“.

Mögliche Bauvorschriften

Vor dem Bau einer Gartensauna sollte im Vorfeld definitiv fachlicher Rat eingeholt werden. Wer eine Sauna im eigenen Garten bauen möchte, der muss dabei einiges an Vorschriften beachten.

In manchen Bundesländern ist zu diesem Zweck sogar eine Baugenehmigung erforderlich – wobei genauere Erkundigungen darüber bei dem zuständigen Bauamt einzuholen sind.

Sollte in dem jeweiligen Bundesland für dieses Vorhaben keine Baugenehmigung nötig sein, so sollte man sich diese nicht vorhandene Notwendigkeit (sofern möglich) schriftlich ausstellen lassen. So ist man bei möglichen Kontrollen in der Zukunft auf der sicheren Seite.

Der Weg zur Dusche

Um den gesundheitsfördernden Effekt des Saunierens bestmöglich zu entfalten, sollte man nach dem Gang in eine Sauna nicht das kalte Duschen vergessen. Darum ist es umso wichtiger, für eine Gartensauna einen Standort zu wählen, von dem aus ein kurzer und sicherer Weg zur nächsten Dusche führt.

Je länger der Weg von einer Gartensauna zur Dusche ist, desto eher können auf so einem Weg Unfälle passieren – zum Beispiel durch Regennässe im Herbst, oder durch Glätte im Winter.

Viele machen bei der Standortwahl den Fehler, ihre Gartensauna in einer eher abgeschiedenen (romantischen) Ecke des Gartens zu errichten.

Doch spätestens bei der Nutzung der Gartensauna wird dieser Standort zum Problem, da man von einer solchen abgelegenen Ecke aus nicht unbedingt zu jeder Zeit sicher eine Dusche erreichen kann.

Der Platz im Garten

Wer sich eine Gartensauna anschaffen möchte, die auch über längere Zeit hinweg im Garten stehen bleiben soll, und in der bis zu 4 Leute Platz haben sollen, der muss sich für eine Gartensauna mit mindestens 4 m² Saunafläche entscheiden.

Neben der eigentlichen Saunakabine ist noch ein Kaltwasser-Bereich zum Abkühlen notwendig, der mit den folgenden Dingen ausgestattet ist:

  • 1 Kneipp-Gießschlauch
  • 1 Duschkopf + Mischbatterie
  • 1 Gefäß als Wärmebecken für die Füße
  • 1 Schwallbrause

Geeignete Holzsorten

Unter der Vielzahl an unterschiedlichen Holzsorten gibt es einige, die sich wesentlich besser für den Bau einer Gartensauna eignen, als andere. Als besonders geeignet haben sich dafür in der Vergangenheit sowohl die kanadische Hemlocktanne, als auch die nordische Fichte erwiesen.

Diese beiden Holzarten können sehr gut für die Innenverkleidung der Decken- und Wandelemente genutzt werden. Wenn es um den Außenbereich geht, dann empfiehlt sich auch die Nutzung der skandinavischen Fichte.

Bei der Konstruktion des Bodens kommt es besonders darauf an, dass der Boden am Ende so gerade und feuchtigkeitsbeständig wie möglich ist. Als Bodenmaterial empfiehlt sich sowohl ein Zement-Glattstrich, als auch ein Fliesen-, Klinker- oder Estrichbelag.

Vorteile einer Gartensauna

Wenn man über eine eigene Gartensauna verfügt, dann kann man ganz nach eigener Lust und Laune so viele Saunagänge unternehmen wie man möchte, ohne dafür im Vorfeld irgendwo hinfahren zu müssen, oder sich mit fremden Menschen nackt in eine Kabine zu zwängen.

Außerdem lassen sich somit die gesundheitsfördernden Effekte wesentlich regelmäßiger und entspannter genießen.

Vorteil 1 – Giftstoffe besser loswerden

Beim Saunieren schwitzen wir sehr intensiv. Währenddessen befördert unser Körper durch den Schweiß unerwünschte Giftstoffe aus dem Organismus, die wir zuvor durch unsere Interaktionen mit der Umwelt aufgenommen haben.

Zu diesen Giftstoffen zählt unter anderem Nickel, Blei, Kupfer und Quecksilber. Bei einer Gartensauna kann man diesen Entgiftungsprozess so oft und so lange wiederholen, wie man selbst möchte.

Vorteil 2 – weniger Stress

Für viele Freunde des Saunierens hat dieses ganze Prozedere auch sehr viel von Meditation. Und Meditationen können den Stress in unserem Körper ziemlich stark reduzieren. Dieses ganze Wechselspiel zwischen heiß und kalt (worum es beim Saunieren ja primär geht) hat insgesamt eine große entspannende Wirkung auf den menschlichen Körper.

Und durch eine eigene Gartensauna kann man diese entspannende Wirkung so oft genießen wie man möchte, wodurch sich auch der eigene Stress auf lange Sicht insgesamt deutlich reduzieren kann.

Vorteil 3 – ein stärkeres Immunsystem

Diverse medizinische Studien aus der Bundesrepublik haben ergeben, dass eingefleischte Saunagänger im Durchschnitt deutlich weniger mit Erkältungen und Grippe-Erkrankungen zu kämpfen haben.

Wer regelmäßig Saunagänge unternimmt, der regt die Produktion von weißen Blutkörperchen an, die im Körper stark bei der Bekämpfung von Bakterien und Viren mithelfen.

Und wer eine Sauna bei sich im Garten stehen hat, kann auf diese Weise sein Immunsystem gezielter und regelmäßiger stärken, als viele Besucher von öffentlichen Sauna-Einrichtungen.

Vorteil 4 – langfristiger Gewichtsverlust

Auch wenn regelmäßige Saunabesuche beim Gewichtsabbau helfen, können Saunagänge zu diesem Zweck kein vollwertiges Training, oder eine gesunde Ernährungsweise ersetzen.

Vielmehr empfiehlt sich das Saunieren dafür als unterstützende Maßnahme, um einen bereits laufenden Abnehmprozess weiter zu beschleunigen. Je mehr man in einer Sauna ins Schwitzen kommt, desto mehr Flüssigkeit verlässt den Körper, wodurch auch mehr Körpergewicht verloren geht.

Mit einer Gartensauna bekommt man also auch ein zusätzliches Werkzeug zum Abnehmen, welches sich ganz nach eigenem Belieben nutzen lässt, wohingegen viele andere Saunagänger zu diesem Zweck erst das Haus verlassen, und öffentliche Einrichtungen aufsuchen müssen.

Verschiedene Arten von Gartensaunas

Fasssauna
© Lintra – stock.adobe.com – 67309197

Auch wenn praktisch alle Sauna-Arten grundsätzlich ähnlich funktionieren, unterscheiden sich manche Arten in einigen Punkten deutlich von anderen.

Im Folgenden sind diverse Sauna-Typen aufgeführt, die sich auch jeweils wunderbar als Gartensauna nutzen lassen. Alle davon können sowohl in klassischer Hausform, sowie auch als Fasssauna im Garten errichtet werden.

„Banja“ (Dampfbad)

Diese Methode kommt aus dem russischen Raum, und findet dort in speziellen Badehäusern (sogenannte „Banja’s„) statt.

Die Temperaturen bei Saunagängen in solch einem Badehaus belaufen sich auf 50 bis 70 °C, und die Luftfeuchtigkeit wird bis an die 100 % angehoben, wodurch beim Saunieren ordentlich Dampf entsteht. Diverse Aufgüsse können währenddessen für aromatische Begleiteffekte sorgen.

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Die Baby-Sauna

In dieser Sauna-Variante fühlen sich durch die hohen Temperaturen von 75 °C und der relativ niedrigen Luftfeuchtigkeit von etwa 15 % vor allem Babys und Kleinkinder äußerst wohl.

Auf die Durchführung von Aufgüssen wird bei einer Baby-Sauna verzichtet.

Die Erdsauna

Mit am meisten kommt man in einer Erdsauna ins Schwitzen, da sich in dieser Sauna die Temperaturen zwischen 110 und 130 °C bewegen.

Was die Luftfeuchtigkeit angeht, so wird diese hier vergleichsweise niedrig gehalten. Häufig kommen dabei auch milde Aufgüsse zum Einsatz.

Die Biosauna / Das Sanarium

Bei dieser Art herrschen im Vergleich zu den meisten anderen potenziellen Gartensauna-Varianten relativ milde Temperaturen von 45 bis 60 °C.

Die Luftfeuchtigkeit schwankt beim Saunieren jedoch regelmäßig. Meistens liegt sie zwischen 40 und 55 %, erhöht sich beim Saunagang jedoch hin und wieder auf bis zu 100 %. Aufgüsse für einen aromatischen Akzent finden auch hier wieder Anwendung.

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Die klassische Sauna

Am häufigsten von allen Sauna-Arten wird jedoch nach wie vor die klassische Variante (auch „Finnische Sauna“ oder „Finnsauna“ genannt) als Gartensauna verwendet. Beim Saunagang herrschen dort Temperaturen, die zwischen 80° und 100 °C liegen.

Die Luftfeuchte ist dabei mit 10 bis 30 % vergleichsweise niedrig, weshalb keine allzu starke Dampfentwicklung zu erwarten ist. Aromatische Aufgüsse werden auch bei dieser Sauna-Art eingesetzt – allerdings erst gegen Ende des jeweiligen Saunagangs.

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