Blutweiderich

Datenblatt Blutweiderich

Botanischer Name: Lythrum salicaria
Herkunft: Eurasien, Australien
Wuchshöhe / Größe 100 – 200 cm
Blattfarbe: grün
Blütenfarbe: rot, purpurro
Verhalten/Besatz
Standort am Teich: Uferzone, Sumpfzone, Flachwasserzone
Blütezeit: von Juli bis September
Lichtanspruch: hoch
Winterhart: ja
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Der botanische Name des Blutweiderichs lautet Lythrum salicaria. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Europa, Asien und Australien und ist somit einheimisch. Das Weiderichgewächs kann bis zu 200 Zentimeter groß werden und entwickelt sich staudenartig.

Die Pflanze besticht durch die purpurroten Blüten im Kontrast zu schmalen mittelgrünen Blättern. Die Blütenpracht ist von Juli bis September zu bestaunen.

Eine Teichpflanze: Beliebt bei Bienen und Schmetterlingen – Der Blutweiderich

Im Sommer wird der Anblick der bunten Blüten der Pflanzen von den Naturliebenden genossen. Zudem dient die Blütenpracht gleichzeitig als Nahrung für Insekten, Bienen und Schmetterlinge.

Auch der Blutweiderich bietet mit seinen purpurroten Blütenständen diese Vielfalt und ist gleichzeitig eine gut geeignete Uferpflanze, um den heimischen Gartenteich farbenfroher zu gestalten.

Welche Ansprüche stellt der Blutweiderich?

Blutweiderich ist eine feuchtigkeitsliebende Pflanze aus der Familie der Weiderichgewächse. Sie erscheint in der Natur als purpurrot blühende, hoch wachsende Staude in Sumpfgebieten, feuchten Wiesen und anderen Arealen.

Nach dem Erwerb der Pflanze im Baumarkt oder Gartencenter sollten beim Einpflanzen einige Dinge bezüglich des Standorts und der Bodenbeschaffenheit beachtet werden. Das Weiderichgewächs braucht einen nährstoffreichen, sandigen, humushaltigen Boden, welcher dauerhaft feucht bis nass sein sollte.

Der ph-Wert des Bodens kann sich im Bereich von sauer bis leicht alkalisch befinden und ebenso kalkreich sein. Zudem verlangt er einen sonnigen Standort, toleriert allerdings auch Halbschatten. Mit dem richtigen Standort ist der Blutweiderich pflegeleicht, wenn die dauerhafte Bewässerung sichergestellt ist.

Die Staude muss lediglich verschnitten werden und zwar nach der Blütezeit, falls ein Selbstaussähen der Pflanze nicht erwünscht ist. Zusätzlich müssen die abgestorbenen Triebe der Staude im Herbst oder Frühjahr zurückgeschnitten werden, damit der Neuaustrieb garantiert wird.

Im Teich findet der Blutweiderich vorzugsweise als dekoratives Element im Hintergrund Verwendung. Die Art gilt als pflegeleicht und wenig anspruchsvoll.

Anschaffung und Haltung

Als weitverbreitete Pflanze ist Blutweiderich auf allen handelsüblichen Plattformen zu erwerben. Üblich ist der Verkauf als Containerware im 0,5 bis 3 l Kübel.

Mögliche Haltungsformen

Blutweiderich wird auf zwei Arten gehalten: 1) im Pflanzkübel oder 2) als Teichpflanze. Die erste Variante bietet sich bei wenig Platz an. Im Teich wächst die Art ebenfalls unproblematisch. Eine hohe Feuchtigkeit sowie ausreichend Sonne sind von großer Bedeutung.

Das richtige Substrat

Als Ausgangsmaterial für das Substrat eignet sich lehmige bis tonige Erde mit einem hohen Nährstoffgehalt. Auch Torf kann verwendet werden.

Der Boden sollte eine hohe Wasserspeicherfähigkeit aufweisen. Beim Blutweiderich ist zudem ein Pflanzkorb empfehlenswert, um den Eintrag von Nährstoffen ins Teichwasser zu minimieren.

Düngerbedarf

Gedüngt wird im Frühling, sofern das Gewächs in der Uferzone gepflanzt wurde. Organisches Material wie Kompost sollte dabei vorsichtig in den Boden eingearbeitet werden. In der Sumpf- und Flachwasserzone ist die Nährstoffversorgung hingegen sichergestellt.

Pflege

Blutweiderich benötigt bei den richtigen Standortbedingungen (Sonne und ausreichend Wasser) keinerlei Pflege. Im Herbst ist das bodennahe Zurückschneiden der verblühten Stängel angezeigt, sofern eine weitere Ausbreitung unerwünscht ist.

Anforderung an den Teich

Als feuchtigkeitsliebende Pflanze bevorzugt Weiderich stets leicht überschwemmte Böden. Ideal geeignet sind Sumpf- und Flachwasserzone in der Sonne.

Aufgrund der Wuchshöhe sollte der Standort im Teichhintergrund oder im seitlichen Bereich gewählt werden. Somit stellt die Staude nur Ansprüche an den Standort im Teich.

Halbschatten wird notfalls toleriert, reduziert jedoch den Blütenreichtum. Die Wassertiefe sollte dabei 20 Zentimeter nicht überschreiten. Bei ausreichender Nässe kann die Pflanze ebenso in den Uferbereich gepflanzt werden. Dort muss sie bei Trockenheit täglich gegossen werden.

Der empfohlene pH-Wert

Hinsichtlich des pH-Werts sind leicht saure bis neutrale Böden ideal. Die empfohlenen Werte schwanken dabei zwischen 4,5 bis 8.

Diese spiegeln am besten die natürlichen Wachstumsbedingungen in Mooren und Feuchtwiesen wider. Auch das Teichwasser sollte einen neutralen pH-Wert aufweisen.

Vermehrung des Blutweiderichs

Lythrum salicaria greift vornehmlich auf die generative Vermehrung durch Samen zurück. Nach der Blütezeit bildet die Zierpflanze Samen aus, welche im Herbst durch Vögel oder den Wind verbreitet werden. Dadurch kommt es zur unkontrollierten Ausbreitung der Staude.

Aus den charakteristischen rosa Blüten entwickeln sich im Spätsommer bis Herbst hellbraune kleine Samen. Diese sollten über den Winter in einem luftundurchlässigen Gefäß gelagert werden.

Die Aussaat der Pflanze

Die Aussaat erfolgt im zeitigen Frühjahr ab März. Als Lichtkeimer darf das Saatgut nicht mit Erde bedeckt, sondern nur angedrückt werden. Dies geschieht entweder an Ort und Stelle am Teichrand oder im Haus auf der Fensterbank.

In beiden Fällen sollten die Samen ausreichend Sonne erhalten und feucht gehalten werden. Eine vorherige Kühlung gilt als keimförderlich.

Vermehrung durch Teilung des Wurzelballens

Ab März können die Wurzeln des Blutweiderichs ebenfalls geteilt werden. Dazu wird die Pflanze leicht aus der Erde gegraben und mit einem Spaten mittig halbiert.

Alternativ schneidet man mehrere Wurzelteile mit einem scharfen Gartenmesser ab und verpflanzt diese neu. In diesem Fall wird die Wurzel zerteilt wodurch mehrere Stecklinge entstehen. In diesem Fall wird die Wurzel zerteilt wodurch mehrere Stecklinge entstehen.

Überwinterung

Das Gewächs gilt als frostresistent. Ein spezieller Winterschutz lediglich bei Kübelpflanzen notwendig. Daher wird empfohlen die Pflanze in einem Wassereimer an einem frostfreien Ort, wie im Keller oder in der Garage unterzubringen.

Wenn die Staude vor dem ersten Frost aus dem Teich genommen und in Erde gepflanzt wurde, kann diese im Freien überwintern. Zudem gilt die Art als vermehrungsfreudig, sodass etwaige negative Effekte durch Tochterpflanzen kompensiert werden können.

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