Erste Hilfe und Diagnose bei Fischkrankheiten

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Die dargestellten Inhalte stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Wird übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Die folgenden Tabellen führen einige der häufigsten Krankheiten auf. Sie dienen ausschließlich einer ersten Orientierung beim Auftreten von Fischkrankheiten. Sie ersetzen keinesfalls eine genaue Diagnose und keine ausführliche Analyse der Ursachen. Die Symptome lassen sich in der Praxis nur sehr selten so eindeutig Krankheiten zuordnen, wie dies in den Tabellen notwendigerweise idealisiert dargestellt ist.

Die häufigsten Ursachen für Erkrankungen der Aquarienfische

Ursache Gegenmaßnahmen

Überbesatz Fischbesatz verringern.
Grobe Faustregel: maximal 1 cm Fisch pro Liter besser noch pro 2 Liter Wasser tatsächlicher Beckeninhalt.
Falsche Vergesellschaftung Störende Fische herausnehmen.
Nur Fische vergesellschaften, die untereinander verträglich sind und deren Ansprüche (Wasserbeschaffenheit usw.) zusammenpassen.
Ungeeignete Wasserwerte Fische halten, die den Wasserwerten entsprechen oder durch Aufbereitung für passende Wasserwerte sorgen.
Mangelnde Wasserpflege Häufig und regelmäßig Wasser wechseln, um Schadstoffe aus dem Aquarium zu bringen.
Faustregel: 1 mal pro Woche ca. 25 % Wasser wechseln.
Zu kurze Einfahrzeit Neue Aquarien mindestens 6 Wochen mit Pflanzen, leichter Futterzugabe und ohne Fischbesatz einfahren lassen.
Zu schnelles Einsetzen Neue Fische möglichst langsam und vorsichtig an neue Wasserverhältnisse gewöhnen.
Falsche Ernährung Sparsamabwechslungs- und vitaminreich füttern.
ungeeignete Beckeneinrichtung Aquarium entsprechend den Ansprüchen der Fische einrichten. Für Versteckmöglichkeiten durch Höhlen, Steinaufbauten, Pflanzendickichte usw. sorgen.

Krankheitsbilder

Symptome mögliche Krankheiten mögliche Ursachen
schnelle Kiemenbewegungen; Fische schnappen an der Wasseroberfläche nach Luft. Sauerstoffmangel schlechter Pflanzenwuchs, Überbesatz, Überfütterung, mangelnde Wasserpflege usw.
Vergiftung Schwermetalle (Kupfer usw.), Reinigungsmittel, Waschmittel, Insektensprays usw.
Fische schwimmen hektisch durch das Aquarium, stoßen gegen Scheiben und Gegenstände. Normal nicht springende Fische springen aus dem Wasser. falscher pH-Wert ungeeignetes Ausgangswasser, Wasseränderung durch Aufbereitung, Säuresturz usw.
Vergiftung Schwermetalle (Kupfer usw.), Reinigungsmittel, Waschmittel, Insektensprays usw.
Fische werden unruhig, stehen dann versteckt und ungewöhnlich ruhig. Späteres Taumeln bis zum Tod. Vergiftung durch Kohlendioxid Zu starke CO2-Düngung
Vergiftung Schwermetalle (Kupfer usw.), Reinigungsmittel, Waschmittel, Insektensprays usw.

Krankheitsbilder, die sich nach Auftreten bei zunächst einzelnen Fischen zunehmend ausbreiten

Symptome mögliche Krankheiten
Fische werden dick, Schuppen stehen ab Bauchwassersucht
Abmagerung Darmparasiten
schleimiger, weißer Kot Darmparasiten
Flossen fransen aus Flossenfäule
kleine Fäden hängen aus dem After Fräskopfwürmer
Fische reiben sich an Gegenständen, Flossenklemmen Hauttrüber
Ichtyo
Kiemenwürmer
Samtkrankheit
verdickte weiße Hautstellen Hauttrüber
Feiner weißlicher oder bläulicher Schleier auf der Haut Hauttrüber
weiße Punkte auf Haut und Flossen Ichtyo
sehr schnelles, hektisches Atmen Kiemenwürmer
weiße Stellen, Fischfarbe verschwindet Neonkrankheit
samtartiger Belag auf der Haut, weißlich, gelblich oder auch bräunlich Samtkrankheit
weißliche Fäden stehen vom Körper ab Pilzinfektion

Weitere Hilfe

kann man im DRTA oder einem der Webforen finden.

Dazu möglichst umfassend das Aquarium und die Situation beschreiben, mit z. B. folgenden Angaben:

  • Aquariengröße
  • Wann und wie wurde das Aquarium eingerichtet
  • Welche Technik wird verwendet (Filter, CO2-Zufuhr usw.)
  • Wie oft und wie viel Wasser wird gewechselt
  • Welche Mittel wurden in das Aquarium gegeben (Aufbereitungsmittel, Medikamente usw.)
  • Fischbesatz (Arten, Anzahl usw.)
  • Seit wann sind die jeweiligen Fische im Aquarium
  • Verhalten der Fische
  • Wie äußert sich die Krankheit
  • Welche Maßnahmen wurden bisher ergriffen
  • Wasserwerte (KH, GH, pH, Nirtit usw.)
Je mehr und je genauere Angaben gemacht werden, umso besser kann die Ursache eingegrenzt werden und Gegenmaßnahmen empfohlen werden.

Als Hilfe steht ein Fragebogen bereit.

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Weitere Infos findest du hier:

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8 Gedanken zu „Erste Hilfe und Diagnose bei Fischkrankheiten“

  1. Doktor- u.Kaiserfische sind extrem schreckhaft u.lichtscheu.Werden farblos u.ziehen sich unerreichbar in Höhlen u.Spalten zurück.Trotz mehrmaligen Wasserwechsel u.Ektozon
    (kurzweilige Besserung)Sterben Sie nach ca.5-7 Tagen.

    Antworten
  2. wir haben klein ca.0,5 lange und ca.stecknadelstarke fadenwürmer im wasser.die fische verenden nach und nach.woran kann das liegen?

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  3. Hallo, wir haben einen kleinen Gartenteich in dem Fische wohnen, haben ihn vom Vorbesitzer übernommen. Leider scheint ein Fisch darin krank zu sein. Es ist ein Goldfisch der weiße Flecken und Beulen auf der Haut hat. Er benimmt sich wie die anderen Fische,frisst und schwimmt ganz normal. Hat diese Flecken jetzt schon einige Monate es werden aber immer mehr. Ich vermute nach den Infos auf dieser Seite das es eine Bakterielle Infektion ist. Ich hab Angst das er die anderen Fische ansteckt. Wie schnell könnte sich das auf andere Fische übertragen? Ich würde gerne Fotos einstellen, aber das scheint hier nicht zu gehen…

    Antworten
  4. Hallo ich möchte mir Perlhuhnbärblinge anschaffen und möchte mir ein gutes Buch zum Thema Tierfischkrankheiten kaufen welches würdet ihr mir empfehlen danke Eva Lotte 80

    Antworten
  5. Hallo, ich habe seit kurzer zeit ein Süßwasseraquarium (80l) und habe mich weitesgehend beim einrichten usw an die Vorschriften von dem Zoohandel bei dem ich war und Videos aus dem Internet gehalten. dennoch sind seit ich die fische eingesetzt habe sehr viele von ihnen gestorben und ich bin langsam wirklich verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich glaube, es liegt an den Haltungsbedinungen, obwohl ich mehrmals große Wasserwechsel durchgeführt und die fische auf alle möglichen Krankheiten untersucht und zigtausend Wassertests durchgeführt habe, ändert sich nichts. Ich tippe auf eine bakterielle Infektion oder Flossenfäule oder Flossenklemmen. Oder beides. Ich hab keine Ahnung. Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Ich habe es auch schon mit einigen Arzneimitteln versucht, das hat aber alles nicht funktioniert. Wenn irgendwer einen tipp hat, würde ich mich über eine Antwort freuen. Danke!

    Antworten
  6. Hallo, bei mir mgagern teilweise Platys nach dem Ablaichen ab. Bisher habe ich Teilweise Wasser ausgewechselt. Pilzbefall sehe ich nicht. Habe nur Platys im Becken. Aquarium ist 100cm gross. Ca 13 Tiere darin. Was kann ich noch tun?

    Antworten
  7. Hallo ich habe ein weibchen black Molly sie hat seit ein paar tagen ein dicken und flachen bauch. Sie wiel auch nichts essen. Wie kann ich helfen?

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  8. Hallo

    Ich habe seit März einen Goldringelkugelfisch in 40 cm Größe, Sie verträgt sich sehr gut mit Ihren anderen 2 Artgenossen und ich halte Sie mit ein paar Wabis zusammen.
    Nun meine Frage. :

    Meine Dame hat nun seit ein paar Tagen an der rechten bauchseite eine große Beule wodurch die Kiemen auf dieser Seite nicht mehr so schnell funktionieren wie auf der anderen.Könnten meine Wabis ihr so einen hieb in die Seite gegeben haben dass sie eine Magen Drehung hat, denn sie will auch nichts mehr fressen. Mache mir echt Sorgen, denn unser fischarzt der 50 km entfernt der einzige ist, hat leider keine Termine, deswegen frage ich hier um Rat.

    Danke für eure Hilfe.

    Lg

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