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Brasilianischer Wassernabel

Hydrocotyle leucocephala

Haltung:anspruchslos
Zucht:Stecklinge
Größe:bis 60 cm
Temperatur: 20 – 28°C
PH:6 – 7,5
GH:2 – 20
KH:
2 – 15

Aussehen

Wassernabel
anonym, HydrocotyleVulgaris, CC BY-SA 3.0

Die Blätter des Brasilianischen Wassernabels haben eine runde bis nierenförmige Blattform. Der Stiel setzt an der tief eingeschnittenen Blattbasis an – dem sogenannten Nabel, von dem die Pflanze ihren Namen erhielt.

 

 

Der Stängel wächst rankenartig, also nicht steil nach oben, sondern auch um Dekoration oder andere Pflanzen herum. Erreicht der Brasilianische Wassernabel die Oberfläche, wächst er flutend weiter und bildet Dolden mit kleinen, weißen Blüten aus.

Durch seine hellgrüne Farbe und ähnlichen Pflegeansprüche eignet sich der Brasilianische Wassernabel besonders gut zur Bepflanzung gemeinsam mit Anubias.

Verbreitung

Der Brasilianische Wassernabel ist in den tropischen Regionen Zentral- und Südamerikas anzutreffen, stellt dort aber kaum Ansprüche an sein Habitat. Er wächst in schnell fließenden und klaren Flüssen genauso wie in schummrigen Bächen tief im Regenwald.

An manchen Stellen reicht ihm gar der sumpfige oder feuchte Boden des Dschungels, um zu gedeihen. Diese hohe Anpassungsfähigkeit hat ihn auch für die Aquaristik so attraktiv gemacht.

Haltungsbedingungen

Der Brasilianische Wassernabel gilt als ideale Anfängerpflanze, da er kaum Ansprüche an die Wasserwerte hat. Selbst wenn die Werte seinen Optimalbereich verlassen, kann der Brasilianische Wassernabel bestehen, wenngleich sein Wachstum dann erheblich gehemmt ist. Die Wasserhärte scheint völlig unerheblich, zu große Temperaturschwankungen sollten aber vermieden werden.

Je höher die Lichtintensität, umso geringer die Abstände zwischen den einzelnen Blättern. Bekommt der Brasilianische Wassernabel zu wenig Licht, faulen ihm schnell die unteren Blätter weg. Eisenmangel macht der Brasilianische Wassernabel mit gelblichen Blättern deutlich.

Die Pflanze ist sehr schnellwüchsig und legt in der Woche bis zu 20cm an Länge zu. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist daher unerlässlich. Die Vermehrung erfolgt wie bei den meisten Stängelpflanzen mit Kopfstecklingen.

Als Gruppe gesetzt ist der Brasilianischer Wassernabel ein Hingucker für den Mittelgrund. Am besten kommt er zur Geltung, wenn er mit Pflanzenarten kombiniert wird, die sich in Form und Farbe von ihm deutlich unterscheiden, wie das bei diversen Arten der Gattungen Anubias oder Cryptocoryne der Fall ist.

Der Brasilianische Wassernabel kann auch eine emerse Form ausbilden, wodurch er auch für Halter von Paludarien interessant wird. Oberhalb der Wasseroberfläche wächst er als besonders kräftiger Spross.

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2 Kommentare

  1. Meine Variante sehe/erkenne ich hier irgendwie nicht: mit 50-60 cm langen geraden Stängeln und halb „gespaltenen“ recht glattrandigen Riesen-Blättern, d: derzeit 10-12 cm. Schießt nur nach oben, Vermehrt sich über ganz oben an dem Blatt austreibenden Wurzeln und dort sich bildende Seitentriebe.

  2. Hallo,
    Mein Brasilianischer Wassernabel löst sich ständig im 155 Liter Becken aus dem Bodengrund und wächst auch kaum. Können sie mir helfen ???
    Danke

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