Datenblatt Achtbindenbuntbarsch

Deutscher Name:Achtbindenbuntbarsch / Zebrabuntbarsch
Wissenschaftlicher Name:Rocio octofasciata
Herkunft:Honduras, Südmexiko, Guatemala
Größe:bis zu 20cm
Aquarium
Maße:
Länge: ab 120 cm / Breite: ab 50 cm / Inhalt: ab 240l
Wasserwerte
Temperatur:22 bis 26 °C
GH:10° bis 15 dGH
PH:6,5 bis 7
Verhalten
Bereich:unterer bis mittlerer Wasserbereich
Futter:
Allesfresser, Lebendfutter, Trockenfutter, Algen
Verhalten:vor allem zur Brutzeit extrem aggressiv, tagaktiv, reißt alle Pflanzen aus, wühlt viel
Anzahl:Gruppenhaltung von 5 Fischen
Schwierigkeitsgrad:Anfängerfisch
Achtbindenbuntbarsch
User:Zhyla, Cichlasoma octofasciata, CC BY-SA 3.0

Der Achtbindenbuntbarsch wird ebenfalls als Schwarzgebänderter Buntbarsch bezeichnet. Dieses Mitglied der Familie der Cichlidae (Buntbarsche) wurde früher unter dem lateinischen Namen Ciclasoma biocellatum geführt. Vor 1945 war er als Ciclasoma nigrofasciatum bekannt. Inzwischen wird dieser Name allein für den Zebrabuntbarsch verwendet.

Wegen ihres ruppigen Verhaltens werden die Fische umgangssprachlich als Jack Dempsey bezeichnet. Der Boxer Jack Dempsey war Weltmeister im Schwergewicht.
In ihrer Heimat sind die Fische hauptsächlich in langsam fließenden Gewässern oder warmen Sümpfen anzutreffen.

Geschlechtsunterschiede

Deutliche Geschlechtsunterschiede zeigen sich erst, wenn die Tiere geschlechtsreif geworden sind. Sie sind dann 7 bis 8 cm lang.
Die Männchen sind intensiver gefärbt und größer. Ihre After- und Rückenflossen sind länger als bei den Weibchen. Bei den Männchen ist der obere Rand an der Rückenflosse tief dunkelrot. Bei den Weibchen ist dieser Rand hellrot gefärbt.

Zucht

Nachzucht stellt sich beim Achtbindenbuntbarsch problemlos ein. Werden die Tiere in einer Gruppe gehalten, finden sich selbst Paare, die zueinander passen. Da die Männchen während der gesamten Brutpflegezeit besonders aggressiv sind, sollte das Pärchen in ein extra Becken umziehen. Das Männchen attackiert nicht nur Rivalen seiner Art, er stürzt sich ebenfalls auf artfremde Fische.

Das Wasser im Zuchtbecken kann bis zu 28 Grad warm sein. Die Fische bevorzugen zum Laichen weiches Wasser. Bei Werten über 10°dH ist die Schlupfrate geringer. Sind die Bedingungen im Becken optimal, können bei einer Brut bis zu 700 Larven schlüpfen.

Das Becken sollte bepflanzt sein. Die Barsche werden die Pflanzen umgehend ausreißen. Die Mulden, die dabei entstehen, dienen als Unterkunft für die geschlüpften Larven.
Die Fische sind Offenbrüter. Die Weibchen legen in Schüben 500 bis 800 Eier an flachen Steinen ab. Anschließend werden sie vom Männchen besamt. Beide Elternteile bewachen und pflegen die Brut. Nach 48 Stunden schlüpfen die Larven. Sie werden in die Mulden umgebettet. Dort bleiben sie, bis sie freischwimmen können. Das dauert vier bis fünf Tage.

Die Jungfische bekommen Artemia-Nauplien und Staubfutter. Anfangs sind sie grau mit einigen blauen Punkten. Wenn sie älter werden, bekommen sie die farbenfrohe Zeichnung der ausgewachsenen Achtbindenbuntbarsche.

Vergesellschaftung

Diese aggressiven Fische sollten ausschließlich in einem Artenbecken gehalten werden.
Eine Vergesellschaftung ist nicht empfehlenswert. Sollen die Fische dennoch vergesellschaftet werden, kommen einzig andere große Buntbarsche, Barben, Salmler oder gut gepanzerte Welse infrage. Kleinere Fische würden auf ihrer Speisekarte landen.

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