Bienengarnelen-Killis
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Killis + Bienengarnelen

Hi!

Ich will in einem 170l Becken Nothobranchius orthonotus (Killifisch aus
Malawi See) und Bienengarnelen halten.
Vergreifen sich die Garnelen an den Killi-Eiern und kommen da ohne zutun öfters Jungfische durch?

Wer hat Erfahrungen (Zucht/Haltung/Alter) mit den Killi's. Oder welche anderen Arten sind Empfehlenswert.
Ich möchte keine Aufwendige Zucht betreiben, sondern es soll ohne weiteren Aufwand immer ein paar Junge durchkommen.

Danke Thomas


Ob Garnelen gerne Killi-Eier fressen weiss ich nicht.

> Wer hat Erfahrungen (Zucht/Haltung/Alter) mit den Killi's. Oder welche
> anderen Arten sind Empfehlenswert.

Hierzu am besten mal in den Aquarienatlas schauen. Die Auswahl an empfehlenswerten Arten ist aber ausreichend.

> Ich möchte keine Aufwendige Zucht betreiben, sondern es soll ohne weiteren
> Aufwand immer ein paar Junge durchkommen.

Bei einer Haltung im Artenbecken kommen eigentlich immer mal der eine oder andere Jungfisch, vorausgesetzt er findet genügend Verstecke, durch. Allerdings funktioniert das wohl nicht bei Saisonfischen.
Da muß man die Tiere in einem Laichsubstrat (Torf) ablaichen lassen und das Substrat dann ein paar Wochen oder Monate trockenlegen. Dann wird das Ganze aufgegossen und man stellt fest das der Versuch in die Hose gegangen ist ;-)
Nothobranchius-Arten sind übrigens Saisonfische.

cu Frank


Hallo,

die Gefahren sind eher umgekehrt: Die Killi,s fressen bestimmt gern Garnelen. Bienengarnelen sind sehr klein und viele Killi's haben ein kräftiges Maul. Von den jungen Garnelen will ich gar nicht reden, die sind so groß, wie eine Stecknadelspitze.

Gruß Uwe


> Ich will in einem 170l Becken Nothobranchius orthonotus (Killifisch
>aus Malawi See) und Bienengarnelen halten.

Stimmt der Name überhaupt, ich habe ihn aus dem Malawicichliden Atlas II?

> Ich möchte keine Aufwendige Zucht betreiben, sondern es soll ohne
>weiteren Aufwand immer ein paar Junge durchkommen.
>
>Allerdings funktioniert das wohl nicht bei Saisonfischen.
>Da muß man die Tiere in einem Laichsubstrat (Torf) ablaichen lassen und
>das Substrat dann ein paar Wochen oder Monate trockenlegen. Dann wird
>das Ganze aufgegossen und man stellt fest das der Versuch in die Hose
>gegangen ist ;-)

Laut versch. Lit. ist das nicht bei allen Arten zwingend notwendig.
Killi-Fans meldet Euch!

Thomas


Hallo Thomas,

das Trockenlegen der Eier ist nur bei den wenigsten Killies zwingend erforderlich. Bei vielen bietet es sich an, um einen gleichmäßigen Schlupftermin zu erzeugen. Andernfalls fressen die älteren Jungfische immer ihre kleinen Geschwister. Bei sehr vielen Arten geht das Trockenlegen nicht. Die Eier bleiben im Wasser, man sammelt sich nur ab oder entfernt die Alttiere aus dem Becken.
Der Zeitraum des Trockenlegens geht von 1-2 Wochen hin zu einem Jahr.
Ist sehr temperaturabhängig. Mitunter muß man auch mehrfach aufgießen, wenn der Zeitpunkt zu früh war. Auch lohnt es sich immer, den Torf nach Aufguß und Schlupf nochmals trockenzulegen und nach ein paar Wochen nochmals aufzugießen. Es kommen auch dann noch Jungfische (Sicherheit der Natur, falls der Regen zu kurz war).
Der Torf sollte bei der Trockenlegung etwa pfeifentabakstrocken sein, also locker zerfallen, nicht aber hell werden.Eben so kurz vor dem Zustand, wo er hell wird durch mangelnde Feuchtigkeit. Ich lagere den Torf in den Frischhalteboxen. Diese gibt's im Baumarkt ;-) in allen Größen. Man sollte auf Qualität achten, denn wenn der Torf über die Wochen und Monate unbemerkt dann doch gänzlich austrocknet, ist's schon sehr ärgerlich. Tupper muß es dann aber doch noch nicht sein.
Zur Zeit lagert bei mir Pterolebias peruensis, Pterolebias phasianus, Aphyosemion deltaense und Nothobranchius fuscotaeniatus.

Gruß
Olaf


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