Garnelen klettern manchmal aus dem Aquarium
Zumindest einige Garnelenarten klettern manchmal aus dem Aquarium heraus. Unklar ist, warum und unter welchen Umständen genau sie das machen. Bei Amanogarnelen besteht z.B. die Vermutung, dass sie nach dem Einsetzen in ein neues Becken unruhig sind und deswegen aus dem Becken klettern. Neocaridina-Arten springen vermutlich insbesondere nachts, wenn sie sich erschrecken. Auch zu hohe Temperaturen werden als mögliche Ursache diskutiert.
Wahrscheinlich springen Garnelen aber nicht immer einfach nur zufällig aus dem Aquarium, z.B. auf der Flucht vor größeren Fischen oder einfach weil sie zu wild im Aquarium springen. Sonst würden nicht auch Garnelen aus einem reinen Artbecken vor dem Aquarium gefunden und es ist eher unwahrscheinlich, dass sie zufällig durch ganz schmale Schlitze zwischen Becken und Abdeckung springen.
Vermutlich klettern Garnelen manchmal aus dem Wasser auf Filter, Pflanzenblätter oder Dekorationsgegenstände, die aus dem Wasser ragen. Damit Garnelen nicht aus dem Becken klettern, sollte der Abstand zwischen Wasseroberfläche bzw. Dekoration und Aquarienoberkante mindestens fünf Zentimeter betragen. Aussparungen für Schläuche und Kabel, die aus dem Wasser führen, sollten entsprechend gesichert werden, indem sie z.B. mit Schaumstoff bzw. blauem Filterschwamm gefüllt werden. Ggf. sollte ein Netz über das Aquarium gespannt werden. Je nach Garnelengröße eignen sich z.B. Vogelschutznetze für Erdbeeren und Fliegengitter.
Garnelenarten, die nach glaubwürdigen Berichten aus dem Aquarium klettern:
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