Bienengarnelen
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Allgemeines über Bienengarnelen


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Bienengarnele

Foto: Viola (Forum)

Bienengarnelen, Caridina cf. cantonensis, fressen Algen, aber nicht ganz so viel wie z. B. Amanogarnelen. Sie vermehren sich auch im Gesellschaftsbecken. Allerdings sollten die Haltungsbedingungen vom Wasser bis zum Futter für Bienengarnelen passen. Andere Neocaridina sind da heikler.

Bienengarnelen werden ca. zwei Jahre alt.

Bienengarnelen können praktisch mit allen Fischen vergesellschaftet werden, in deren Maul sie nicht passen und die friedlich sind. Geeignet sind z. B. viele Welse wie Panzerwelse und Antennenwelse.

Hinweise zur Zucht von Bienengarnelen


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Bienengarnele

Foto: Viola (Forum)

Zur gezielten Zucht von Bienengarnelen eignet sich bereits ein kleines Aquarium mit ca. 12 Liter Wasserinhalt. Von einem Hamburger Mattenfilter oder einem Schaumstofffilter werden gerne Kleinstlebewesen abgegrast. Ein Filter ist aber nicht unbedingt notwendig. Motorfilter haben oft Schlitze, in die ganz kleine Garnelen hineingezogen werden. Bei Bedarf kann ein solcher Filter mit einem feinen Nylonstrumpf überzogen werden.

Wenn das Becken in einem geheizten Zimmer steht, wird keine Aquarienheizung benötigt.


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Bienengarnele

Foto: Viola (Forum)

Als Boden ist Kies oder Sand geeignet. Javamoos und Hornkraut oder ähnliche Pflanzen sind sinnvoll. Die Bienengarnelen können mit Futtertabletten und hin und wieder mit etwas Frostfutter gefüttert werden. Granulat wird auch nicht verschmäht. Etwas Mulm aus einem anderen Becken gefällt den Garnelen auch.

Nach einiger Zeit werden sich die Garnelen vermehren. Die Eier werden im Bauchraum sichtbar. Zuerst sind die Eier hell. Mit der Zeit werden diese dunkel. Nach ca. vier Wochen entlässt das Weibchen winzige, fertig entwickelte Junge.

Kleine Garnelenbabys sind meistens ca. 2 mm groß und eindeutig als Garnelen zu erkennen, wenn sie entdeckt werden. Andere kleine Tierchen, die im Aquarium entdeckt werden, sind meistens Infusorien, kleine Wasserflöhe etc.


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Bienengarnele

Foto: Viola (Forum)

Bienengarnelen:

Bienengarnelen bei der Fütterung:

Trächtige Bienengarnele:

Der natürliche Lebensraum der Bienengarnelen:

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Bienengarnele
Systematik
Teilordnung: Caridea
Überfamilie: Atyoidea
Familie: Atyidae
Unterfamilie: Atyinae
Gattung: Caridina
Art: Bienengarnele
Wissenschaftlicher Name
ohne Rang

Die Bienengarnele (Caridina cf. cantonensis) ist eine aus Hongkong stammende Süßwassergarnele. Wegen ihres attraktiven Erscheinungsbildes und ihrer relativ unproblematischen Haltung wird sie häufig in Aquarien gepflegt. Eine rote Farbvariante wird unter der Bezeichnung Crystal Red oder auch Kristallrote Zwerggarnele gehandelt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinung

Die Bienengarnele erreicht eine Länge von etwa zwei Zentimetern, weibliche Tiere sind meist etwas größer als ihre männlichen Artgenossen. Adulte Weibchen wirken insgesamt fülliger und ihr Hinterleib ist tiefer ausgezogen.[1] Beide Geschlechter tragen auf dem Abdomen ein Muster aus schwarzen und zwei bis vier weißen bis durchsichtigen Querstreifen. Der Farbvariation Crystal Red fehlen schwarze Pigmentzellen weshalb sie, statt der bräunlichgrauen Grundfärbung der Normalform, ein kräftiges Rot zeigt. Farbgebung und Musterung können, wie bei allen Zwerggarnelen, selbst innerhalb einer Population starken Schwankungen unterliegen. Eine sicherere Bestimmung ist anhand der Rostrumformel 4-7(4) + 6-14(8) / 1-3(2) möglich.

[Bearbeiten] Zuchtformen

Von der Bienengarnele sind in den letzten Jahren verschiedene neue Farbformen gezüchtet wurden. Wobei aber nicht ganz klar ist, ob alle diese Formen durch klassische Zucht und Selektion oder teilweise durch Kreuzung mit anderen Arten entstanden sind.

[Bearbeiten] Lebensweise

Die Bienengarnele ist friedfertig und ernährt sich von Aufwuchs auf Steinen und verrottendem Pflanzenmaterial sowie sehr kleinen Insektenlarven.

Die maximale Lebenserwartung der Bienengarnele liegt bei einem bis eineinhalb Jahren.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Bienengarnele mit Gelege
Zwei Wochen altes Jungtier der roten Farbform

Die Paarung erfolgt unmittelbar nach der Häutung des Weibchens. Es wird vom Männchen auf den Rücken gedreht, das mit den, zu Begattungsorganen umgewandelten, Innenästen des ersten Schwimmbeinpaares eine Spermatophore nahe der Geschlechtsöffnung des Weibchens platziert.

Wenige Stunden nach der Begattung werden die 15 bis 50 etwa 1x0,7 Millimeter großen Eier aus den Eierstöcken ausgestoßen und beim Austritt aus der Geschlechtsöffnung befruchtet. Das Weibchen befestigt sie an den Schwimmbeinen, den Pleopoden, wo sie durch häufiges Bewegen mit sauerstoffreichem Wasser versorgt werden. Über die gesamte Inkubationszeit verbleibt das Gelege beim Weibchen, lediglich unbefruchtete Eier werden nach wenigen Tagen abgestoßen. In Abhängigkeit von der Wassertemperatur erfolgt nach drei bis vier Wochen der Schlupf der Larven. Die eineinhalb Millimeter großen Jungtiere sind in Form und Farbe ihren Eltern bereits sehr ähnlich.

[Bearbeiten] Systematik

Obwohl die Bienengarnele bereits seit geraumer Zeit bekannt ist, gezüchtet und gehandelt wird, ist ihre Artzugehörigkeit noch nicht vollständig geklärt. Die größten Übereinstimmungen mit ihren mikroskopischen Bestimmungsmerkmalen finden sich bei Caridina trifasciata. Da aber die morphologischen und genetischen Merkmale der verschiedenen Zuchtstämme der Bienengarnele starken Schwankungen unterworfen sind und diese Variabilität auch für die weit verbreitete Caridina cantonensis festgestellt wurde, wird die Bienengarnele bis auf weiteres in die Nähe dieser Art gestellt.

Die Farbvariation Crystal Red wurde wahrscheinlich vom japanischen Garnelenzüchter Hisayasu Suzuki seit 1996 aus einer kleinen Zahl roter Individuen herausgezüchtet.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Literatur

  • Andreas Karge, Werner Klotz: Süßwassergarnelen aus aller Welt, Dähne Verlag, Ettlingen 2007, ISBN 978-3-935175-39-5
  • Werner Klotz, Chris Lukaup: "Crystal Red" - Die Kristallrote Bienengarnele in Aquaristik aktuell, 3/2005, Dähne Verlag, S. 34-38, ISSN 0947-6512
  • Andreas Karge: Zwerggarnelen, Teil 2: Bestimmungsversuch der Bienengarnele(A1/10), das Aquarium, 10/2002, Birgit Schmettkamp Verlag, ISSN 0341-2709, S. 12-17

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. [1] Beschreibung der Crystal Red bei der AG "Wirbellose der Binnengewässer"


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Bienengarnele der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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