Hinweise zu Sauerstofftests
Der Sauerstoffgehalt kann nach drei Prinzipien gemessen werden:
- Mit Tropfentests, die den Sauerstoffgehalt durch Färbung anzeigen
- Mit Tropfentests, die den Sauerstoffgehalt durch die Anzahl der Tropfen anzeigen
- Mit elektronischen p-Messgeräten
Elektronische Messgeräte sind sehr teuer.
Tropfentests, die mit Farbabstufungen arbeiten sind häufig schlecht ablesbar, weil die angezeigten Farben nicht mit den gedruckten Farbtafeln übereinstimmen.
Für die Aquaristik am Besten geeignet sind Tropfentests, bei denen der Sauerstoffgehalt durch die Anzahl der verwendeten Tropfen angegeben wird.
Es ist interessant den Sauerstoffgehalt des Wasser zu vergleichen, bevor und nachdem neue Fische in das Aquarium gesetzt wurden. Dazu muss zur jeweils gleichen Uhrzeit gemessen werden, z. B. morgens und abends. Unbedingt notwendig ist die permanente Messung des Sauerstoffgehalts nicht. Die Atemfrequenz eines gesunden Fisches ist meistens aussagekräftiger als ein Tropfentest.
Tropfentests für Sauerstoff gelten als nicht sehr genau und nicht lange haltbar.
Belüftetes Wasser hat bei einer bestimmten Temperatur einen definierten Sauerstoffgehalt. Durch Vergleich einer entsprechenden Messung mit dem theoretischen Wert kann der Sauerstofftest kalibriert und der Messfehler korrigiert werden. Auch die Haltbarkeit kann so überprüft werden.
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