Wie Easy Life wirken soll
Easy Life werden folgende Wirkungen nachgesagt:
- Klärt das Wasser
- Erhöht die biologische Filterleistung
- Entfernt schädliche Bakterien
- Stimuliert nützliche Bakterien
- Verbessert die Sauerstoffaufnahme
- Verhindert Stress
- Verhindert Fischsterben beim Transport
- Bindet Schwermetalle und Medikamentenrückstände
- Bindet Chlor
- Fügt dem Wasser essentielle Minerale und Spurenelemente zu
- Düngt die Pflanzen
- Verhindert übermäßigen Algenwuchs
Woraus Easy Life besteht
Easy Life besteht in der Hauptsache aus Zeolithen. Hauptbestandteil ist vermutlich Clinoptilolith. Dazu kommt Mordenit und evtl. noch anderen Zusatzstoffe.
Der Unterschied zu anderen Mitteln
Andere Wasseraufbereiter enthalten Chelatoren, z. B. EDTA, mit denen Schwermetalle wie Kupfer und andere Schadstoffe gebunden wird. Bei einer Überdosierung werden auch im Aquarienwasser erwünschte Stoffe, wie Eisen, Mangan, Kalzium, Magnesium usw. gebunden. Die gebundenen Stoffe und die Chelatoren befinden sich im Wasser gelöst überall im Aquarium und im Filter. Da Chelatoren wie EDTA von Bakterien als Nahrung aufgenommen werden, wird die Bindung der Schadstoffe mit der Zeit aufgelöst. Die Schadstoffe gelangen wieder frei in das Aquarienwasser und sind evtl. sogar stärker als ursprünglich angereichert.
Eine weitere Arbeitsweise von Wasseraufbereitern ist es, bestimmte Stoffe auszufällen. So werden Eisensalze zugeführt, um Phosphat zu Eisenphosphat auszufällen. Dieses lagert sich im Aquarium und Filter ab. Bei Überdosierung werden durch überschüssiges Eisen andere Stoffe aus Chelatverbindungen verdrängt, z. B. Mangan.
Easy Life lagert die Schadstoffe fest in Zeolithen ein, aus denen sie durch keine derzeit bekannten Effekte wieder gelöst werden können. Die Zeolithe lagern sich als feiner Sand im Aquarium ab und bleiben unschädlich.
Im Prinzip kann das Wasser vor Verwendung im Aquarium behandelt werden. Nachdem sich die Zeolithe abgesetzt haben, kann das gereinigte Wasser im Aquarium verwendet werden.
Im Stickstoffkreislauf z. B. aus Futterresten oder Fischkot entstehendes Ammonium wird gebunden und steht so den Algen nicht als Nährstoff zur Verfügung. Gebundenes Ammonium kann zu einem kleinen Teil von Pflanzenwurzeln als Nährstoff verwendet werden. Algen haben keine Wurzeln und gelangen so nicht an das gebundene Ammonium.
Argumente für Easy Life:
- Easy Life bringt kaum chemische Stoffe in das Aquarium.
- Schadstoffe werden gebunden und mit den umhüllenden Zeolithen auf dem Bodengrund und im Filter abgelagert.
- Es sind keine Bakterien oder andere Vorgänge bekannt, die die Bindung der Schadstoffe an die Zeolithe wieder aufbrechen.
- Schadstoffe werden dauerhaft gebunden und werden nicht mehr freigesetzt.
- Easy Life kann nicht überdosiert werden, da die Bestandteile wie feinster Sand inaktiv sind, wenn keine zu bindenden Stoffe vorhanden sind.
- Die Zeolithe werden aktiv, sobald zu bindende Stoffe vorhanden sind.
- Easy Life kann auch von Anfängern gefahrlos verwendet werden.
Argumente gegen Easy Life:
- Da Stress nicht ausschließlich durch Wasserwerte ausgelöst wird, kann Easy Life Stress höchstens verringern, aber nicht verhindern.
- Transportverluste entstehen durch Faktoren, die Easy Life nicht verändern kann, z. B. durch Sauerstoffmangel, Temperaturschwankungen, Überschuss an Kohlendioxid, Fangstress usw.
- Easy Life kann schädliche Bakterien und nützliche Bakterien nicht unterscheiden.
- Easy Life erhöht nur die Besiedlungsfläche für Bakterien. Diesem positiven Effekt steht gegenüber, dass die Oberfläche nach der Besiedlung durch Bakterien keine Stoffe mehr binden kann.
Erfahrungen
Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Easy Life das Wasser klärt und die Behandlung erkrankter Fische positiv unterstützen kann, z. B. bei der Wundheilung von Welsen.
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kann nichts negatives zu easy live sagen gebe bei jedem wasserwechsel zu und habe seit ca zwei jahren keine fischverluste mehr.
Noch ein Nachteil von Easy Life
Der Einsatz von Easy Life hat u. U. einen ästhetischen Nachteil: Es setzt sich "wie Staub" auf feinfiedrigen Pflanzen (z.B. Java Moos) ab und wirkt auch auf dunkelbraunem oder schwarzem Kies als weißlicher Belag unschön.
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