Kann eine Osmoseanlage mit Regenwasser betrieben werden?
Wenn genug Regenwasser zur Verfügung steht, kann im Prinzip Regenwasser verwendet werden, um Osmosewasser zu erzeugen.
Dazu werden z. B. zwei Regentonnen mit 200 Liter Inhalt aufgestellt. In die erste Tonne wird das Regenwasser geleitet. Weil in Dachrinnen viel Schmutz liegt, sollte das Wasser vorher durch einen Filter laufen.
Mit einem Hauswasserwerk wird das Regenwasser in die Osmoseanlage gedrückt. Ein Hauswasserwerk oder eine Druckerhöhungspumpe wird benötigt, um den erforderlichen Druck zu erzeugen, damit das Wasser durch die Membran gepresst werden kann. Das Osmosewasser wird in der zweiten Tonne gesammelt. Das Abwasser wird wieder in die erste Tonne geleitet.
Weil das Wasser mehrfach durch die Anlage läuft, werden für z. B. 50 Liter Osmosewasser deutlich weniger als 250 Liter Regenwasser benötigt.
Das Verfahren kann analog auch mit Leitungswasser angewendet werden. Nach einem Bericht werden so mit 200 Liter Leitungswasser 150 Liter Osmosewasser erzeugt. Angeblich kann das Restwasser nur so lange weiterverwendet werden, bis die Karbonathärte etwa 50 kH beträgt.
Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:
- Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
- Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.
Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)