Tipps zu verschiedenen pH-Controllern
Positive Erfahrungen gibt es mit den pH-Controllern von Dennerle, Zajac und dem Aqua-ph-8000 Controller.
Ein pH-Controller ist in der Regel nicht notwendig. Er kann zwar als Not-Aus-Schalter eingesetzt werden, dieser Fall ist aber extrem selten. CO2-Anlagen arbeiten normalerweise viele Jahre lang zuverlässig.
In einem eingefahrenen Aquarium ändert sich der pH-Wert bei konstanter CO2-Zufuhr nur vorhersehbar im Tagesverlauf durch den CO2-Verbrauch der Pflanzen usw. Ein gutes pH-Meter zur kontinuierlichen Kontrolle des pH-Werts reicht aus. Hin und wieder wird dann bei Bedarf die Anzahl der Blasen per Hand nachreguliert.
Die bei pH-Controllern verwendeten Elektroden reagieren mit der Zeit immer langsamer. Bei kontinuierlicher Messung im Dauerbetrieb spielt das eine untergeordnete Rolle. Die Kalibrierung dauert länger, weil gewartet werden muss, bis die Anzeige genau genug ist. Wenn wenige Tage nach der Kalibrierung wieder merklich falsche Werte angezeigt werden, muss die Elektrode ersetzt werden.
Im Durchschnitt muss eine Elektrode nach 2 bis 3 Jahren ersetzt werden. Durch mehrtägige Bäder in 3 mol KCl-Lösung kann die Lebensdauer verlängert werden.
In sehr weichem Wasser, z. B. Osmosewasser, altern die Gelelektroden relativ schnell und die Messgenauigkeit wird geringer. In solchen Fällen sind spezielle für Weichwasser geeignete Glaselektroden sinnvoll, die neu gefüllt werden können. Glaselektroden sind hochwertig und entsprechend teuer. Glaselektroden können auch später noch nachgerüstet werden.
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