Heizstäbe
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Tipps zu Heizstäben

Eine Fehlerursache bei Heizstäben ist das Zusammenkleben der Kontakte. Dann brennt die Heizung ständig. Das Wasser kann dadurch so weit aufgeheizt werden, dass die Fische den Hitzetod sterben.

Eine einfache Methode um einen Hitzetod zu vermeiden ist es, zwei Heizstäbe mit geringer Leistung zu verwenden, statt einem großen Heizstab. Ein einzelner, defekter Heizstab kann das Wasser dann nicht zu stark aufheizen.

Heizstab
Heizstab und Flipper (links)
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Foto: Moritz Hertel

Im Elektronikhandel, z. B. bei Conrad Elektronik, gibt es elektronische Thermostate, bei denen kein Kontakt verkleben kann. Der Heizstab wird einfach in den elektonischen Thermostat gesteckt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Temperatur genauer eingestellt werden kann. Andererseits können auch elektronische Geräte versagen.

Wie hoch ein Heizstab im Fehlerfall das Wasser erwärmt, kann einfach ermittelt werden, indem der Stab einige Tage im Dauerbetrieb ständig heizt. Das darf natürlich nicht in einem Aquarium mit Fischen, Pflanzen und anderen Lebewesen getestet werden.

Heizstäbe mit Goldkontakten sollen angeblich nicht verkleben. Kontakte verkleben durch den Lichtbogen, der beim Öffnen und Schließen des Kontaktes entsteht. Durch die hohen Temperaturen dabei verdampft ein Teil des Materials. Dadurch erhält der Funke seine Farbe. Ein anderer Teil wird flüssig. Wenn der Kontakt sehr langsam schaltet oder schwingt, zündet immer wieder ein Funke und der Kontakt verklebt bzw. verschweißt mit der Zeit. Gold schützt vor diesem Effekt nicht.

Eine tägliche kurze Prüfung des Aquariums, ob die Temperatur richtig ist, der Wasserstand stimmt, die Fische gesund sind usw., bringt immer noch die größte Sicherheit.

Die Funktionsfähigkeit des Thermostaten kann geprüft werden, indem hin und wieder die Temperatureinstellung des Heizstabs so verändert wird, dass der Heizstab vom Thermostat an- und abgeschaltet wird.

Berichtet wird hin und wieder, dass ein Stab undicht geworden ist. Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Stab wirklich einmal undicht wird, z. B. durch eine mechanische Beschädigung. Häufig entsteht Feuchtigkeit in einem Heizstab aber, wenn Schwitzwasser aus dem Keramikkern austritt und sich im Stab ansammelt. Das Schwitzwasser ist ungefährlich und beeinträchtigt auch nicht die Funktion des Heizstabs. Laut einem Hersteller zeigt dies sogar, dass der Stab dicht ist, weil die Feuchtigkeit sonst verdunsten würde.

Für gute Qualität bekannt sind Heizstäbe von Jäger. Bei älteren dieser Heizstäbe lässt sich nach jahrelangem Gebrauch die Temperatur evtl. nicht mehr verstellen. Eine mögliche Ursache könnte die Verkalkung des Drehknopfs sein. Es existieren auch Berichte, dass die Kontakte bei älteren Stäben nicht mehr schlossen. Eine Überhitzung des Wassers tritt in beiden Fällen nicht ein.

Gute Erfahrungen werden auch über die Tronic Heizstäbe von Hagen berichtet. Der beschriebene Schwitzwassereffekt scheint bei diesen Stäben häufiger aufzutreten.

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